Zwei an einem Tag - DVD

DVD Start: 05.04.2012
FSK: ab 12 - Laufzeit: 103 min

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Inhalt

Der 15. Juli ist das magische Datum, das die schicksalhafte Beziehung von Emma (Anna Hathaway) und Dexter (Jim Sturgess) prägt. Nicht einmal, sondern immer wieder: Alles beginnt mit einer gemeinsamen Nacht nach der Examensfeier am 15. Juli 1988. Doch die zurückhaltende Emma und der draufgängerische Dexter verfolgen unterschiedliche Lebensziele. Am nächsten Morgen trennen sich ihre Wege, um sich in den drauffolgenden Jahren immer wieder zu kreuzen, genau am 15. Juli. Und trotz aller räumlicher Entfernung, persönlicher Höhen und Tiefen, verlieren sich Emma und Dexter nie ganz aus den Augen, bis sie 20 Jahre nach ihrer ersten Nacht endlich erkennen, was sie immer gesucht haben...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Deleted Scenes
- Making Of
- Deutsche Featurettes (Eine 20-jährige Liebesgeschichte, Anne Hathaway ist Emma; Der Bestseller)
- Original Featurettes (Making a 20 year love story, Creating Emma with Anne, Dexter´s Tranformation, Bringing Emma to Life, Em & Dex – through the years)
- Interviews (Anne Hathaway, Jim Sturgess, Lone Scherfig)
- Audiokommentar von Regisseurin Lone Scherfig
- Bildergalerie
- B-Roll
- Deutscher Trailer
- Original-Trailer
- TV Spots

DVD und Blu-ray | Zwei an einem Tag

DVD
Zwei an einem Tag Zwei an einem Tag
DVD Start:
05.04.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 103 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Zwei an einem Tag Zwei an einem Tag
Blu-ray Start:
05.04.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 107 min.

DVD Kritik - Zwei an einem Tag

DVD Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 5/10


„Zwei an einem Tag“ ist der aktuelle Film der dänischen Regisseurin Lone Scherfig, dessen „An Education“ mich zuletzt sehr begeistert hat. Umso mehr habe ich mich auf den Nachfolgefilm „Zwei an einem Tag“ gefreut. Den Bestseller-Roman des britischen Autors David Nicholls, der auch das Drehbuch schrieb, habe ich nicht gelesen, dennoch faszinierte mich der Grundgedanke, dass zwei Menschen sich über so einen langen Zeitraum immer wieder treffen und erst am Ende zueinander finden. Doch Lone Scherfig hat es leider nicht geschafft, aus der tollen Vorgabe einen faszinierenden Film zu machen. Mich hat „Zwei an einem Tag“ enttäuscht.

Die Leichtigkeit von „An Education“ ist komplett verloren gegangen, auch sind die Hauptpersonen Emma (Anne Hathaway) und Dexter (Jim Sturgess) eher uninteressant und verströmen wenig Esprit. Die Chemie zwischen den beiden, die sich zwei Jahrzehnte lang immer am 15. Juli des Jahres treffen und erst nach 20 Jahren erkennen, dass sie füreinander geschaffen sind, stimmt ebenfalls nicht wirklich. Warum Dexter, der sein Leben mit Partys und schönen Frauen lebt, sich irgendwann in die dagegen unscheinbare Emma verliebt, wird überhaupt nicht klar. Es wirkt, als ob die Regieanweisung heißt: „Und nun bist Du verliebt“ – und so spielt Jim Sturgess dann auch. Überhaupt nimmt man ihm seine Rolle des Machos nicht ab. Er, der eher wie ein Muttersöhnchen wirkt und tatsächlich auch ein viel besseres Verhältnis zu seiner Mutter hat, reißt plötzlich in einer peinlichen Late Night-Show noch peinlichere Witze. Anne Hathaway spielt die intelligente Emma, die nicht weiß, was sie aus ihrem Leben machen soll, ganz ok. Jedoch sind auch ihre Handlungen nicht immer verständlich oder glaubhaft. Warum sie die Freundin des niveaulosen Stand Up-Comedians wird, bleibt unklar. Auch verwundert, dass sie als graue Maus durch den Film wandelt, plötzlich aber als strahlendes „Model“, von Kopf bis Fuss perfekt gestylt, mit Dexter in ein exklusives Restaurant geht und dabei wirkt, als würde sie das jeden Tag machen. Jede der Episoden, in denen sich Emma und Dexter treffen, ist wie ein kleiner Kurzfilm, immer passiert etwas Grundlegendes. Schön dabei ist, wie das jeweils aktuelle Datum in die erste Szene des „Kurzfilmes“ eingebunden wird. Eine hübsche Lösung! Aber viel mehr Hübsches gibt es nicht zu sehen. Obwohl am Ende des Filmes die Handlung eine ganz neue Wendung bekommt, kann „Zwei an einem Tag“ nicht überzeugen. Schade.

Wem der Film gefiel, wird an den Extras seine helle Freude haben. Die sind nämlich äußerst großzügig ausgefallen und erstrecken sich über zwei „Seiten“. Von Featurettes über Interviews und Dokumentationen, wie aus den Schauspielern die Personen wurden, gibt es viel zu sehen.

Die Bild- und Tonqualität ist gut. Schön, dass für die unterschiedlichen zeitlichen Ebenen der Geschichte auch unterschiedliche Farben gewählt wurden.

Fazit: Regisseurin Lone Scherfig verpasste die Chance, aus einer guten Vorgabe einen berührenden Film zu machen.

by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Universal Pictures