Zombie Massacre (Uncut Version) - DVD

DVD Start: 30.08.2013
FSK: ab 18 - Laufzeit: 88 min

Zombie Massacre (Uncut Version) DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Ein kleines Städtchen in Osteuropa dient den USA als geheimer Stützpunkt zur Entwicklung einer verheerenden bakteriologischen Waffe. Als das Programm aus dem Ruder läuft und sich die Bewohner in monströse Zombies verwandeln, wird der ganze Ort unter Quarantäne gestellt. Um jegliche Spuren der Katastrophe zu vernichten, schickt die US-Armee ein bestens ausgebildetes Söldner-Team mitten in die infizierte Stadt, um eine Atombombe zu platzieren. Das Team muss sich nicht nur einer Horde von wilden Untoten stellen, sondern auch einem tödlichen Wettlauf gegen die Zeit...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien / Splendid
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Französisch, Niederländisch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer - Making Of

DVD und Blu-ray | Zombie Massacre (Uncut Version)

DVD
Zombie Massacre (Uncut Version) Zombie Massacre (Uncut Version)
DVD Start:
30.08.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 88 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Zombie Massacre (Uncut Version) Zombie Massacre (Uncut Version)
Blu-ray Start:
30.08.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 91 min.

DVD Kritik - Zombie Massacre (Uncut Version)

DVD Wertung:
Film: | 1/10
Bild: | 4/10
Ton: | 4/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 2/10


Massaker an der Filmkunst - Auf eines kann man sich bei Uwe Boll immer verlassen: wenn sein Name draufsteht, so steht der Film für eine gewisse Qualität. Nämlich für schlechte. Auch wenn er selber „Zombie Massacre“ nicht inszeniert hat, sondern nur produzierte, so ist der Film der beiden italienischen Regisseure, die schon „Eaters“ auf den Markt brachten, so schlecht ausgefallen, das man heulen möchte. Immerhin ist alles sehr konsequent umgesetzt und hat alles Schlechte aus den Massenproduktionen der 1980er wieder aufgenommen. Boll selber hat einen peinlichen und Möchte-Gern witzigen Gastauftritt als US-Präsident und der ganze Schrott ist ganz im Sinne der italienischen Tradition der filmischen Dutzendware gehalten, als ganze Heerscharen von Epigonen des Zombiefilms und des Italowestern die Videotheken verstopften. Da musste man, um eine Perle zu finden, sich durch einen Haufen Müll wühlen. Immerhin hat „Zombie Massacre“ einen sehr fähigen Make-Up Artisten gehabt. Nicht nur die allzu wenigen Gore-Effekte können überzeugen, sondern vor allem das Aussehen der Zombies ist wahrlich furchterregend und verdient höchstes Lob. Den Rest kann man vergessen und man meint, dass es seit den 1980ern keine Filme mehr gegeben habe. Sämtliche Dialoge stammen aus den 30 Jahre alten Mottenkisten, die man schon in jedem Actionfilm und Horrorstreifen der damaligen Zeit gehört hat und die Motive der Figuren sind dünn wie Crêpes. Darsteller, die nichts können als höchstens mal zum Lächeln die Mimik zu verziehen, welche nur mit charakterstarken Physiognomien punkten können. Die Regie ist völlig uninspiriert, um es höflich auszudrücken. Gut, für miese PC-Tricks kann man nichts, wenn man kein Geld dafür hat, aber schon für die massenhaften Fehler. Wie kann ein Magazin leer sein, wenn der Soldat noch nie geschossen hat? Warum gehen die Söldner direkt in einen Faustkampf mit den Zombies und fragen sich anschließend, wie viel Munition sie noch haben? Fehlen da ganze Szenen? Da würde es zu passen, das dem Wagen passenderweise direkt vor einer Tankstelle der Sprit ausgeht und die Darsteller nur noch zwei Meter schieben müssen (und sich mordsmäßig dabei anstrengen). Prompt kommt dann, ganz zufällig natürlich, noch ein Touristenpärchen vorbei, weil die Zombies ja auch noch mal gefüttert werden müssen. Denn der Zuschauer ist bis dahin schon fast selig entschlummert und so wird man noch mal kurz aufgeschreckt. Aufgrund der ganzen Peinlichkeit und Unfähigkeit kann nämlich auch keine Spannung geschweige denn Atmosphäre entstehen. Und alles was einen guten Zombiefilm ausmacht, vermisst man äußerst schmerzlich, dass man selber schon nach Gehirn giert. Jedenfalls ist dieser Film aus dem Hause Boll mal wieder gründlich danebengegangen und stellt nur einen neuen Tiefpunkt in der Geschichte des Zombiefilmes dar. Und da gab es schon viele.

Der Ton ist okay, das Bild für einen Independentfilm, der offensichtlich auf Video gedreht worden ist, erstaunlich gut. Neben dem Trailer und einer kleinen Trailershow gibt es noch zwei Vergleiche des Storyboards mit den dazugehörigen fertigen Szenen. Aber wozu soll das dienen? Nur als Hinweis, dass der Zeichner fähiger war, als die Filmemacher? In dem ausführlichen Making Of versuchen die Filmemacher und andere Beteiligte alles etwas professioneller wirken zu lassen, als der Film ausgefallen ist. Und verweisen nur noch mehr auf den Bereich der Peinlichkeit.

Schrott. Wo Uwe Boll draufsteht ist auch Uwe Boll drin. Selbst wenn er den Film nicht selber inszeniert hat. Einzig das Make-Up verdient Beachtung. Den Rest hat man seit den 1980ern schon tausendmal gesehen... und selten schlechter.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © WVG Medien / Splendid