ZombeX - Walking of the Dead - DVD

DVD Start: 29.11.2013
FSK: ab 18 - Laufzeit: 78 min

ZombeX - Walking of the Dead DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Der Hurrikan Katrina hat New Orleans in Schutt und Asche gelegt. Viele Menschen haben alles verloren und leiden unter Depressionen und posttraumatischem Stress. Ein Pharmaunternehmen hat ein Anti-Depressiva namens ZombeX entwickelt und kostenlos unter den Bewohnern der Stadt verteilt. Das Medikament hat eine sensationelle Wirkung, die Menschen verdrängen die schlimmen Erlebnisse und blicken wieder positiv in die Zukunft. Doch nach und nach zeigt ZombeX auch unvorstellbare Nebenwirkungen: Alle, die es einnehmen, mutieren zu blutgeifernden, menschenfressenden Untoten…

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: KSM GmbH
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer, Bildergalerie

DVD und Blu-ray | ZombeX - Walking of the Dead

DVD
ZombeX - Walking of the Dead ZombeX - Walking of the Dead
DVD Start:
29.11.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 78 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
ZombeX - Walking of the Dead ZombeX - Walking of the Dead
Blu-ray Start:
29.11.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 81 min.

DVD Kritik - ZombeX - Walking of the Dead

DVD Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 0/10
Ton: | 0/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 2/10


Zombiejunkies - „Zombex“ ist mal wieder ein kleiner Independentstreifen, der die beliebten Untoten auf die Menschheit loslässt. Da kann vor allem die Grundidee den Zuschauer sehr neugierig machen. Schließlich spielt der Streifen in dem von dem Wirbelsturm Katrina zerstörten New Orleans. Da fängt dann die Fantasie an zu rotieren und man denkt sich einen Kampf zwischen den Menschen und den Zombies wenn man eh schon um das Überleben kämpfen muss. Ein wirklich apokalyptisches Szenario. Nur kommt das leider nicht vor, sondern dient nur als Aufhängung für die Story. In dem wirklich gelungenen Vorspann wird die ganze Vorgeschichte des Wirbelsturms eindrucksvoll bebildert, so dass man später nicht mehr darauf eingehen muss. Aber leider wird dann der Low Budget Charakter deutlich, denn für das, was man aufgrund der Idee erwartet hätte, fehlt schlicht und ergreifend das Geld. Wieder einmal werden dann die Protagonisten auf Reisen geschickt, weil es billiger ist, ein Auto auf der Straße zu filmen, denn in einer großen Stadt. Die Grundidee dient nur dazu, dass ein Chemiekonzern Pillen gegen Stress gratis an die Einwohner verteilt, die dadurch zu Zombies werden. Das befriedigt vor allem Verschwörungstheoretiker, die in Pharmafirmen immer nur böses sehen. Die letzte Szene bestätigt dann auch dieses Klischee und ist alles andere als überraschend. Es gibt hier zwar manchmal Blut zu sehen und vor allem drei sehr gelungene Szenen. Leider, leider aber nur drei. Der erste Zombieangriff ist sehr gut und extrem blutig ausgefallen, der schon erwähnte Vorspann und eine sehr geschickt platzierte Parallelmontage, die insofern spannend ist, da einer der zeitlichen Stränge gänzlich unerwartet verläuft, gehören zu den Glanzpunkten des Films. Ansonsten ist das Ergebnis leider völlig konfus ausgefallen und man bekommt den Eindruck, dass ein Wirbelsturm durch den Schneidraum getost ist und der Cutter die Schnipsel irgendwie zusammengefügt hat. Was zu lächerlichen Fehlern führt. Da sind die Helden etwa auf dem Weg zu einem Freund, bleiben auf einer Straße stehen, um sich zu unterhalten, bis sie Schüsse hören. Das ist der Freund von ihnen, der ihnen dann noch zuruft und die Charaktere gehen zu Fuß zurück. Zurück! Waren sie also vorher an dem Haus vorbeigefahren? Dann sind auch schon Zombies zu sehen, bevor noch der erste zu einem solchen wird. Andere Lächerlichkeiten sind ebenso zu finden. Das eine Söldnertruppe engagiert wird, um den Zombieausbruch zu vertuschen, anstatt das Militär, okay, nimmt man hin, da die beiden Anführerinnen sehr knapp beschürzt in den Kampf ziehen. Aber das nur eine Handvoll Leute gegen 5.000 Zombies antreten soll? Also bitte. Insgesamt hat das Drehbuch so große Löcher wie Kopfeinschüsse und insofern passt es zur Handlung. Es gibt einige bekannte Namen als Gastauftritte, etwa Sid Haig und „Slayer“-Sänger Tom Araya und vor allem Malcolm McDowell und es wird auch einige Erotik geboten. Aber angesichts der ganzen Anschlussfehler, den grottenschlechten Dialogen und dem absoluten Mangel an Struktur fallen die paar leicht satirischen Hiebe in die Löcher und verpuffen. Der Biss zwischen die Beine einer lesbischen Frau ist da schön böse und auch die Anspielungen auf die damals extrem peinliche und offensichtliche Propagandamasche von George W. Bush in New Orleans können da absolut nichts mehr retten. Ach ja, und entweder waren für die blutigen Effekte kein Geld mehr vorhanden oder die Schere hatte wieder zugeschlagen. Aber angesichts dessen, was man hier gesehen hat, ist das eh schon egal.

Da hier nur ein Pressescreener vorlag, kann kein abschließendes Urteil über den Ton und das Bild abgegeben werden. Schließlich sind beide dann oft nur in verminderter Qualität vorhanden und auch Extras gibt es keine. Deswegen entfällt bei diesen Kategorien die Wertung.

Ein Independentfilm mit einer viel versprechenden Idee und drei guten Szenen. Ansonsten ist er gründlich misslungen mit einer nicht vorhandenen Struktur und Fehlern am laufenden Band. Kann man sich sparen.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © KSM GmbH