Zahnfee auf Bewährung - DVD

DVD Start: 06.08.2010
FSK: ab 0 - Laufzeit: 97 min

Zahnfee auf Bewährung DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Der Eishockeyspieler Derek Thompson trägt den Spitznamen „Zahnfee“, da er bekannt dafür ist seine Gegner beim Spiel um den einen oder anderen Zahn zu bringen. Eines Tages erhält er plötzlich einen himmlischen Auftrag: Er wird als echte Zahnfee berufen und taucht mit Widerwillen in eine ihm völlig fremde, zauberhafte Welt ein, die nicht nur sein Leben verändert...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Italienisch (Dolby Digital 2.0)
Spanisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Rumänisch, Türkisch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Zahnfee Trainings-Center (mit deutschen Untertiteln)
Fairyoke (mit deutschen Untertiteln)
Gag Reel (mit deutschen Untertiteln)
Deleted Scenes (deutsche Übersetzung)

DVD und Blu-ray | Zahnfee auf Bewährung

DVD
Zahnfee auf Bewährung Zahnfee auf Bewährung
DVD Start:
06.08.2010
FSK: 0 - Laufzeit: 97 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Zahnfee auf Bewährung Zahnfee auf Bewährung
Blu-ray Start:
06.08.2010
FSK: 0 - Laufzeit: 102 min.

DVD Kritik - Zahnfee auf Bewährung

DVD Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 7/10
Ton: | 4/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 4/10


97 Minuten im Zahnfee Universum und diese Zeit bekommt man nicht zurück! Die gefühlten 2 Stunden waren in Wirklichkeit, wie bereits erwähnt 97 Minuten voller Klischees, mit Overacting und dem Versuch von Moral in eine dünne Story zu verpacken aber meiner 6-jährigen Tochter hat es gefallen! :)

First things First die Story in Kurzversion:
Der arrogante Eishockey Spieler Derek Thompson (Dwayne „The Rock“ Johnson) mit dem Spieler Spitznamen „Die Zahnfee“, so benannt weil er bei jedem Spiel mindestens einem Gegenspieler einen Zahn „ausschlägt“, ist ein sehr egoistischer und selbstverliebter Mensch. Derek kommt nicht umhin Jedem seine Philosophie, dass man seine Träume nicht erreichen kann mitzuteilen. Er glaubt nicht an Träume und erst recht nicht an die Zahnfee. Das teilt er auch der Tochter seiner Freundin Carly (Ashley Judd) mit. Als Bestrafung dafür, wird der Egomane Derek von der obersten Zahnfee (Julie Andrews) dazu verdonnert 2 Wochen als Zahnfee mit Flügeln zu arbeiten und den Kindern für ihre Zähnchen 1 Dollar unter die Kopfkissen zu stecken. Das schmeckt dem harten Spieler, der sich sein halbes Leben nur für sich selbst interessiert hat, gar nicht. Zusätzlich muss er noch Ersatz Daddy für die beiden Kinder seiner Freundin spielen und auch in der Rolle versagt er mehr, als er gewinnt. Nach und nach bekommt er aber den Dreh raus und wandelt sich.

Was soll man zu einem Film schon sagen, wo ein ewig dauergrinsender Dwayne Johnson („Get Smart“) immer noch so überspielt agiert, als wäre er beim Wrestling.
Ich weiß nicht warum gerade er sich dazu auserkoren sieht nur noch Kinderfilme zu machen? Mit seinen Muckie Bergen und bei seiner Größe könnte er im Action Fach doch zur Legende werden, ich versteh den Mann nicht.
Egal, sein Schauspiel war hier untererste Kajüte, überspielt ohne Ende! Es freut mich für Dwayne, dass er anscheinend niemals Süßigkeiten zu sich nimmt und die weißesten Zähne auf dem Planeten hat, dass ist trotzdem kein Grund ewig mit einem Masken Grinsen durch die Gegend zu laufen, als hätte man ihm in beide Knie geschossen! Ähnlich nur etwas trauriger war es, Ashley Judd in dem übergebotoxten Zustand sehen zu müssen. Bereits Ende 90 mit Lachfalten gezeichnet, waren diese wie ihre Stirnfalten auf einmal wie weggebügelt. Die damals süße Ashley sieht nur noch aus wie eine Fratze ihrer selbst, gruselig. Ich weiß nicht ob man in einem Kinderfilm die richtige Botschaft sendet, gerade in einem Kinderfilm sollte man nicht darauf hinweisen, dass es ok ist Botox zu nehmen! Wenn man schon keinen Bock mehr auf Falten hat, sollte man auch das Familienidyll nicht vortäuschen, Hauptsache die Fratze sitzt, albern!

Der Regisseur Michael Lembeck („Santa Clause 2“) hat es nicht verstanden dem Film einen etwas realistischeren Touch zu geben! Ok jetzt könnten Einige meckern und sagen, wir sind in einem Film wo es eine männliche 2 Meter Zahnfee gibt. Ich meine damit auch die zwischenmenschlichen Noten, die waren gespickt von 0815 Klischee-Sprüchen und Momenten, wie man sie schon in X USA-Filmen gesehen hat. Mit dem üblichen Moral Boost und Vorprogrammierten, alle stehen auf und klatschen Happy End.
Ich hatte ständig das Gefühl einen Teil von „Santa Clause“ zu schauen, witzigerweise fand ich später heraus, dass es derselbe Regisseur wie von „Santa Clause 2“ und „Santa Clause 3“ war. Danach war mir alles klar. Anscheinend glaubt der Mann persönlich noch an den Weihnachtsmann und an die Zahnfee aber ich lass mir das von dem nicht aufdiktieren! ;)
Das Bild war gut, der Ton war wieder zu leise bei Gesprächen, zu laut beim Soundtrack oder bei den quasi Action Szenen und die Extras waren lachhaft wenig!

Das einzig positive an dem Film wäre, dass er anscheinend seinem Zielpublikum gefällt! Ich bin halt geprägt von meinem Geschmack, obwohl ich als Kind auch Disney Filme mochte und an den Weihnachtsmann glaubte, finde ich die meisten Disney Filme heutzutage nur albern, schlecht und ganz selten gut. Dieser Film könnte glatt von Walt Disney sein, ist er aber nicht und trotzdem ähnlich bedeutungslos. Doch ich habe diesen Film mit meiner 6-jährigen Tochter angeschaut und sie fühlte sich unterhalten. Ihre Aussage war „Ich fand den Film gut“! :) Tja, so sind Kinder! ;)

Mein Fazit: Ein durchschnittlicher, langweiliger Film mit den üblichen 2-3 Gags, ohne Tiefgang. Typisch Disney ähnliche Familien Kost mit dem üblichen „Happy End“ und Moral-Versuchen uns eine heile Welt vorzugaukeln! Kinder werden es mögen!

by Marc Engel
Bilder © 20th Century Fox