Young Adult - DVD

DVD Start: 26.07.2012
FSK: ab 12 - Laufzeit: 89 min

Young Adult DVD Cover -> zur DVD Kritik

Preisvergleich

6,00 € jetzt kaufen
alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD, Blu-ray zum Film

Inhalt

Einst war Mavis Gary (CHARLIZE THERON) das begehrteste Mädchen der gesamten Highschool. Alle Jungs waren verrückt nach ihr, die Welt stand ihr offen. Jetzt ist sie 37 Jahre alt. Und steht vor einem Trümmerhaufen: Sie ist frisch geschieden, die Jugendbuchreihe, die sie als Ghostwriterin verfasst, soll eingestellt werden, sie trinkt eindeutig zu viel, das Leben zieht an ihr vorbei. Bis sie erfährt, dass Buddy Slade (PATRICK WILSON), ihre große Jugendliebe von damals, Vater geworden ist. Mavis weiß, was sie zu tun hat: Sie will ihn aus seinem spießigen Familienleben befreien und endlich das Leben mit ihm leben, das sie sich immer an seiner Seite erträumt hat. Doch die Rückkehr in ihre Vergangenheit erweist sich als viel schwieriger als gedacht. Verständnis wird ihr ausgerechnet von ihrem ehemaligen Klassenkameraden Matt (PAtton Oswalt) entgegen gebracht, ein wenig attraktiver Außenseiter, der die Vergangenheit ebenfalls nicht abschütteln kann. Doch kein noch so guter Rat kann Mavis von ihrem Plan abbringen, Buddys Liebe zurückzuerobern...

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Paramount Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Finnisch, Türkisch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Audiokommentare
- entfernte Szenen
- "Die schreckliche Wahrheit: Aufschlüsselung einer Szene"

DVD und Blu-ray | Young Adult

DVD
Young Adult Young Adult
DVD Start:
26.07.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 89 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Young Adult Young Adult
Blu-ray Start:
26.07.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 93 min.

DVD Kritik - Young Adult

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 7/10


Nach den großartigen Filmen „Up in the Air” und „Thank you for smoking“ sowie dem guten „Juno” zeigt Regisseur Jason Reitman in seinem neuen Werk die vor kurzem geschiedene Mavis (Charlize Theron), die trotz ihrer 37 Jahre nicht wirklich erwachsen ist und noch immer so handelt, als wäre sie auf der Highschool. Für „Young Adult“ tat sich Jason Reitman auch wieder mit der Drehbuchautorin Diablo Cody zusammen, die bereits das Skript zu „Juno“ schrieb. Mit derart guten bis sehr guten Vorgängern im Rücken habe ich große Erwartungen in „Young Adult“ gesetzt; Erwartungen, die sich leider nicht ganz erfüllt haben.

Nach einem kurzen Einstieg, in dem wir erfahren, was für eine Person Mavis, gespielt von der großartigen Charlize Theron, ist, geht die Geschichte erst richtig los, als Mavis in ihrem Heimatörtchen ankommt, in das sie eigentlich nie zurückkehren wollte. Doch die Nachricht, dass ihr Exfreund Buddy (Patrick Wilson) Vater einer Tochter geworden ist, hat in ihr das Verlangen nach ihm erneut aufflammen lassen. Und so setzt sie auch alles daran, Buddy zurückzuerobern. Koste es, was es wolle. Die Sympathie, die man Mavis entgegenbringen kann, hängt wahrscheinlich davon ab, inwieweit man selbst glückliche Menschen um sich herum verabscheut. Denn Mavis hasst eigentlich fast die ganze Welt, was sicherlich damit zu tun hat, dass sie sich selbst hasst. Und so ist es auch wenig verwunderlich, dass sie in ihrer Heimat die meiste Zeit damit verbringt, sich mit einem Typen zu betrinken, der sich ebenfalls verabscheut – und das auch noch, bevor sie ihre Eltern besucht. Matt (Patton Oswalt) ist seit der Highschool ein Krüppel, wie er sich selbst nennt und macht wie Mavis die Umwelt für sein Unglück verantwortlich. Und dennoch ist Matt sowas wie ein rettender Engel für Mavis. Während sie sich weiter Hoffnung auf eine Zukunft mit Buddy macht, ist Matt der einzige, der ihr die Wahrheit über ihre angebliche Beziehung zu ihrem Highschool-Schwarm förmlich ins Gesicht schlägt. Doch es bedarf des ganzen Filmes, dass Mavis ein Licht aufgeht und sie das einzig wichtige Ziel erreicht – Erwachsenwerden.

Neben der grandios unsympathisch spielenden Charlize Theron ist es Patton Oswalt, der der den Film ausmacht. Er, obwohl ebenso in Selbstmitleid gefangen, zieht die Sympathien auf sich, die Charlize Theron verwehrt bleiben. Dennoch fehlt in dem ganzen Film das gewisse Etwas. Er plätschert vor sich hin, hat sicher die eine oder andere gute Szene (Mavis Auftritt bei der Namensparty), aber spricht doch wenig an. Am Ende bleibt man leicht enttäuscht zurück. Sehr schade.

An Bild und Ton gibt es nichts auszusetzen, das Bild ist scharf, obwohl einige Szenen im Dunklen oder Düsteren spielen. Der Ton ist ebenfalls klar. Die Extras setzen sich aus dem Audiokommentar mit dem Regisseur, dem Kameramann und dem Produzenten sowie drei entfernten Szenen und einem Bonus namens „Die schreckliche Wahrheit: Aufschlüsselung einer Szene“ zusammen, in der wir Zeuge von Proben samt spontaner Eingebungen werden. Allerdings sind die Extras auch nicht weltbewegend oder dringend sehenswert.

Fazit: Ein Jason Reitman Film, der sich nicht wie ein Jason Reitman Film anfühlt, da ihm die Persönlichkeit fehlt und den Zuschauer etwas enttäuscht zurück lässt.

6,00 € jetzt kaufen

by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Paramount Home Entertainment