Wunderkinder - DVD

DVD Start: 19.04.2012
FSK: ab 12 - Laufzeit: 96 min

Wunderkinder DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Ukraine, 1941: Der junge, hochbegabte Violinist Abrascha (Elin Kolev) und die nicht minder begabte Pianistin Larissa (Imogen Burrell) werden als Wunderkinder der klassischen Musik gefeiert. Sie spielen in den großen Konzertsälen Russlands – vor der Parteielite und sogar vor Stalin. Hanna (Mathilda Adamik), Tochter des deutschen Brauers Max Reich (Kai Wiesinger) sowie seiner Frau Helga (Catherine Flemming), ist selbst eine talentierte Geigerin und wünscht sich nichts sehnlicher, als Unterricht mit den russischen Wunderkindern zu bekommen. Larissa und Abrascha reagieren verhalten. Erst als ihre Lehrerin Irina Salmonova (Gudrun Landgrebe) einwilligt, auch Hanna zu unterrichten, entwickelt sich zwischen den Kindern eine innige Freundschaft. Aber bald wird sie auf eine harte Probe gestellt. Nach dem Angriff der Deutschen auf Russland müssen sich die Reichs verstecken. Und die jüdischen Familien von Larissa und Abrascha helfen ihnen.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Interviews; Making of; Trailer; Wendecover

DVD und Blu-ray | Wunderkinder

DVD
Wunderkinder Wunderkinder
DVD Start:
19.04.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 96 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Wunderkinder Wunderkinder
Blu-ray Start:
19.04.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 100 min.

DVD Kritik - Wunderkinder

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 6/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 6/10


Die Violinistin Hanna erhält einen Stapel Notenblätter, den ihr ein unbekannter zukommen lassen hat. Ein Blick darauf und sie weiß, wer dahinter steckt. Aber bevor sie diese Person aufsuchen kann, nimmt sie sich die Zeit, ihrer Enkelin ihre Geschichte zu erzählen.

Es ist der Beginn einer Freundschaft, die ihr Leben verändern wird: Die junge Hanna lebt 1941 mit ihren Eltern als Deutsche in der Ukraine. Sie ist begeistert von den talentierten Jungmusikern Abrascha und Larissa, die als Wunderkinder gelten. Da sie selbst auch Geige spielt, wünscht sie sich nichts sehnlicher als mit Ihnen zu üben. Ihr Wunsch wird ihr gewährt. Zunächst sind sich Abrascha und Larissa nicht so recht sicher, wie sie sich Hanna gegenüber verhalten sollen, doch schon bald entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den dreien. Sie musizieren miteinander, verbringen Zeit am See bei den Fischen und sprechen über Indianer, die Abrascha besonders faszinieren.

Doch die Freundschaft wird in Zeiten des Krieges auf harte Proben gestellt. Abrascha und Larissa sind jüdisch. Nachdem Hitler mit Stalin bricht, muss zwar zunächst die deutsche Familie Hannas vor den Einheimischen geschützt werden, doch bald schon dreht sich der Spieß um. Nun sind es Abraschas und Larissas Familien, die versteckt werden müssen.

Nachdem die Großeltern von Abrascha und Larissa bereits deportiert wurden, droht nun auch ihnen und ihren Eltern der Tod. Hannas Vater bringt sie kurzerhand in einem Versteck in seiner Brauerei unter. Doch durch eine Reihe unglücklicher Entwicklungen sind sie gezwungen, das Versteck zu verlassen. Kurz darauf werden sie entdeckt und inhaftiert. Hannas Vater handelt einen Pakt aus. Der kaltherzige Standartenführer Schwartow willigt ein, die Kinder am Leben zu lassen. Doch nur unter der Bedingung, dass sie ein absolut fehlerfreies Konzert spielen.

„Wunderkinder“ ist ein Drama des Regisseurs Marcus O. Rosenmüller („Der tote Taucher im Wald“). Die Schauspieler sind gut gecastet, allen voran die Kinderdarsteller, Mathilda Adamik, Imogen Burrell und Elin Kolev, die ihre Sache wirklich gut machen. Alle drei sind auch im wahren Leben musikalisch sehr begabt.

Außerdem ist Komponist Konstantin Wecker als fieser SS-Standartenführer Schwartow zu sehen. Kai Wiesinger („Comedian Harmonists“) spielt Hannas Vater Max Reich und Catherine Flemming („Lulu & Jimi“) ihre Mutter, Helga Reich. Die passionierte Musiklehrerin verkörpert Gudrun Landgrebe, die man unter anderem aus „Rossini“ kennt.

Das Drama an sich ist solide. Es fehlt ein wenig am nötigen Biss, die Handlung plätschert zumeist nur so dahin. Das Finale ist hingegen durchaus nervenaufreibend, die Entwicklung hin zum Schluss wirklich packend. Allerdings wirkt der Kniff mit der Rahmenhandlung, der gealterten Hanna, die ihrer Enkelin ihre Geschichte erzählt, etwas abgegriffen. Dennoch sollte man dem Film eine Chance geben.
An Extras bietet die DVD den Trailer, ein Making-Of, sowie Interviews mit dem Regisseur und 2 Darstellern. Nicht weltbewegend, aber durchaus interessant.

Fazit: Solides Drama über die Bedeutung von Freundschaft in schwere Zeiten.

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by Silke Meyer
Bilder © Studiocanal Home Entertainment