Wrong Turn 6: Last Resort - DVD

DVD Start: 05.03.2015
FSK: ab 18 - Laufzeit: 87 min

Wrong Turn 6: Last Resort DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Eine mysteriöse Erbschaft führt Danny (Anthony Ilott) und seine Freunde nach Hobb Springs, ein längst in Vergessenheit geratenes Ferien-Resort in den waldigen Hügeln von West Virginia. Dort treffen sie auf das eigentümliche Ehepaar Jackson (Chris Jarvis) und Sally (Sadie Katz), die hier hin und wieder nach dem Rechten sehen. Als die beiden Danny plötzlich mit seiner grausigen Familiengeschichte konfrontieren, scheint es zu spät für einen Ausweg …

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Paramount Home Entertainment / Constantin Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer „Wrong Turn 6“ dt. Fassung

DVD und Blu-ray | Wrong Turn 6: Last Resort

DVD
Wrong Turn 6: Last Resort Wrong Turn 6: Last Resort
DVD Start:
05.03.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 87 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Wrong Turn 6: Last Resort Wrong Turn 6: Last Resort
Blu-ray Start:
05.03.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 90 min.

DVD Kritik - Wrong Turn 6: Last Resort

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 5/10


Irrweg in die Küche - Die Metzelsaga „Wrong Turn“ geht bereits in die sechste Runde. Wobei man dann von der Story her nicht mehr viel erwarten darf. Schon der erste Film mit seinem überraschenden Erfolg besaß nur eine rudimentäre Geschichte, die eigentlich alles erzählte. Alle anderen Teile waren nur Variationen davon: eine Gruppe von meist jungen Leuten kommt in die Wildnis und werden dort durch einen durch Inzucht degenerierten und missgestalteten Familienclan abgeschlachtet und verspeist. Was die Filme anders machte waren die jeweiligen Handlungsorte. So waren die Figuren im vierten Teil in einer alten Nervenheilanstalt, im fünften sogar in einer Kleinstadt und hier nun in einem Hotel. Es geht alles wie erwartet vonstatten, was die Fans erfreuen dürfte. Ein junger Mann hat ein altes Hotel geerbt. Da er adoptiert worden war wusste er nichts von einer Familie. Man ahnt schon welche das ist. Jedenfalls reist er mit seiner Freundin und seiner Clique in die abgelegene Gegend um die Erbschaft in Augenschein zu nehmen. Die Verwalter, ein dubioses Pärchen, haben ihre ganz eigenen Absichten mit dem Held und die Kannibalenfamilie spielt dabei eine wichtige Rolle. Um herauszuragen drehen Sequels meist an der Gewaltschraube und würzen das mit ordentlichem Sex. Und genau das passiert hier. Denn der sechste Film legt einzig Wert auf Sex und Gewalt, was auch gelungen ist. Die Morde sind sehr brutal und man ist geschockt und manchmal auch angeekelt. Die gehen jedenfalls an die Nieren. Die Spannung besteht dann aber meist auch nur darin wie wohl die nächsten Charaktere draufgehen werden. Denn leider gelingt es nicht aus dem Setting atmosphärisches Kapital zu schlagen. Aber der Punkt der Erotik ist sehr schön, da wirklich jede Frau hier hübsch ist und irgendwann blank zieht. Ansonsten ist die Geschichte erwartungsgemäß schwach. Besonders die Wandlung eines der Charaktere geschieht nicht schleichend genug und ist dadurch wenig glaubhaft. Auch die anderen Figuren bekommen nicht genügend Raum und zwei sind dann auch nicht nur optisch zum Verwechseln ähnlich. Die meisten entsprechen sowieso auch nur dem Klischee und deren Kombination: der Nerd, der drogenkonsumierende Witzbold, die Schlampe, etc. Immerhin gibt es leise Kapitalismuskritik wobei die Gier nach Geld alle Traditionen und die Historie missachtet. Im Grunde ist das auch der Grund gewesen für die Kannibalenfamilie Inzucht zu betreiben, da sie ihr Eigentum schützen wollten und keine Menschen von außerhalb in ihrer Gemeinschaft haben wollten. So oder so ist das Besitzstreben hier tödlich. Immerhin gibt es einige sehr gelungene Szenen wie etwa die Parallelmontage bei einem Jagdausflug. Leider sind die Szenen zu stark ausgeleuchtet so dass das Make-Up unecht wirkt und die Atmosphäre zerstört wird. Aber Fans der Reihe und Splatterfreaks sollten hier auf jeden Fall zuschlagen.

Als Extras gibt es leider nur den Trailer und eine Trailershow. Dafür ist die technische Ausstattung aber recht gut ausgefallen.


Fazit:
Von der Geschichte darf man nichts erwarten. Auch die Charaktere und das Setting enttäuschen etwas. Dafür dreht der Film ordentlich an der Sex-und-Gewalt-Schraube. Fans und Splatterfreaks können also einen Blick riskieren. Aber natürlich nur in die Unrated-Fassung, die auch als solche auf dem Cover gekennzeichnet ist.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Paramount Home Entertainment / Constantin Film