Wrong Trail - Tour in den Tod (uncut) - DVD

DVD Start: 06.07.2017
FSK: ab 18 - Laufzeit: 78 min

Wrong Trail - Tour in den Tod (uncut) DVD Cover -> zur DVD Kritik

Preisvergleich

0,00 € jetzt kaufen
11,98 € jetzt kaufen
alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD und Blu-ray zum Film

Inhalt

Montainbike-Star Joe reist mit seiner Freundin Stephanie zu einem großen Rennen in Chile. Während eines Trainings-Laufs retten die beiden mitten im Wald einen lebensgefährlich verletzten Mann, der an einem mysteriösen Virus leidet. Scheinbar war der Fremde vor irgendjemandem auf der Flucht. Es kommt wie es kommen muss. Joe wird von dem Verletzten infiziert, dessen Zustand sich dramatisch verschlechtert. Noch dazu geraten Joe und Stephanie in das Visier von einer Gang brutaler Killern, die alles daran setzen, ein undurchsichtiges Geheimnis zu bewahren. Wird es den beiden gelingen, der Gefahr zu entkommen? Denn der Virus hinterlässt weiter eine Schneise der Zerstörung...

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Tiberius Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer

DVD und Blu-ray | Wrong Trail - Tour in den Tod (uncut)

DVD
Wrong Trail - Tour in den Tod (uncut) Wrong Trail - Tour in den Tod (uncut)
DVD Start:
06.07.2017
FSK: 18 - Laufzeit: 78 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Wrong Trail - Tour in den Tod (uncut) Wrong Trail - Tour in den Tod (uncut)
Blu-ray Start:
06.07.2017
FSK: 18 - Laufzeit: 81 min.

DVD Kritik - Wrong Trail - Tour in den Tod (uncut)

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 4/10
Ton: | 7/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 5/10


Fieber auf Abwegen
Der Verleihtitel „Wrong Trail“ nimmt natürlich ganz deutlich Bezug auf die erfolgreiche Filmreihe „Wrong Turn“, wobei der vorliegende Film weniger mit der Reihe zu tun hat. Zwar geht es um ein Pärchen, welches einen falschen Weg nimmt und von einer Bande gejagt wird, aber das sind weder Mutanten noch Kannibalen. Im Original heißt der Film „Downhill“ was „Bergab“, „abschüssig“ bedeutet. Was in Bezug auf den Inhalt eine schöne Doppelbedeutung hat. Wrong Trail - Tour in den Tod (uncut) SzenenbildEs geht um ein Pärchen welches Mountainbikerennen fährt und einem Freund zu Liebe in Chile bei einem Rennen ein Comeback starten will. Der Titel bezieht sich dann nämlich sowohl auf das Rennen an sich, weil die Radfahrer eben auch Hügel hinabfahren, allerdings geht es mit den Figuren aufgrund ihrer Erlebnisse im Film auch ständig bergab. Denn ihnen widerführt nichts Gutes.

Als Joe und seine Freundin Stephanie vorab einmal die Strecke abfahren wollen, entdecken sie einen verletzten Mann, der nicht nur an einer Schusswunde leidet, sondern offenbar auf irgendeine Art und Weise infiziert ist. Bevor sie ihn in Sicherheit bringen können, taucht eine Gruppe von Bewaffneten auf, die den Verletzten haben wollen und fortan Jagd auf die kleine Gruppe macht. Insofern wird man mit einigen Klischees des Backwoodslasher bedient. Aber es geht hier nicht um Verrückte, die rein aus Vergnügen quälen. Lange bleibt es unklar, was sie eigentlich wollen. Man bekommt den Verdacht, dass die Motive edel sind und sie die Ausbreitung der Infektion verhindern wollen, dieses aber mit brachialen Mitteln durchzusetzen versuchen. Nicht nur in der Hinsicht hat der Film sehr viel mehr mit „Cabin Fever“ Ähnlichkeit als mit „Wrong Turn“ ohne allerdings auf einen vergleichbaren Ekel-Faktor zu setzen. Man kann den Film nicht direkt als Splatter bezeichnen, auch wenn es einige Härten und ein paar eklige Momente gibt. Auch wenn sich alles wie ein Abklatsch anfühlt, so bleibt man doch bei dem Film hängen, da einem die Charaktere durchaus sympathisch sind und man wissen will, wie es mit ihnen weitergeht. Vor allem Natalie Burn macht dabei eine gute Figur. Im letzten Drittel des Filmes gibt es dann auch eine Wendung die man so nicht erwartet hätte und den Zuschauer mit einem unguten Gefühl entlässt. Wrong Trail - Tour in den Tod (uncut) SzenenbildEs wird nichts erklärt, die Schurken enthüllen nicht ihre Motive und Pläne, sondern der Fantasie des Zuschauers werden die Sporen gegeben. Manche dürften dabei etwas ratlos zurückbleiben, doch wer ein Auge für die Symbolik hat, dürfte anhand einiger Bilder an den Wänden und den vorkommenden Tieren auf die richtige Spur kommen. Insofern kann der Film also durchaus eine Eigenständigkeit bewahren. So wurde er denn auch bei dem Frightfest in London von Publikum und Kritikern gefeiert und beim Window Awards ausgezeichnet. Dabei erfindet Regisseur Patricio Valladeres („Hidden in the Woods“) mit dieser französisch-kanadisch-chilenischen Koproduktion das Subgenre des Body-Horrors und des Backwoodslashers zwar nicht neu, liefert aber eine spannende und unterhaltsame Arbeit ab.

Das Bild kann nicht sonderlich überzeugen. Es schwankt etwas. Manchmal ist es ausgeblichen, dann wieder mit mehr Farben versehen und alles ist etwas grieselig was die Konturen verschwimmen lässt. Der Ton hingegen ist ordentlich. Als Extras gibt es leider nur den Trailer und eine Trailershow.


Fazit:
Auch wenn zwei verschiedene Subgenres nicht gerade neu erfunden werden, so gibt man doch bei der Schlusswendung der Fantasie des Zuschauers ordentlich die Sporen. Sympathische Charaktere und Spannung lassen den Film recht kurzweilig werden.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Tiberius Film