World War Zombie (2 DVDs) - DVD

DVD Start: 14.10.2013
FSK: ab 18 - Laufzeit: 541 min

World War Zombie (2 DVDs) DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

In einer Welt der Apokalypse, wenn die Toten aus den Gräbern steigen und einen Weltkrieg gegen die lebenden beginnen, ist das brutale Ende nahe. Sechs Zombieschocker auf zwei DVDs:
Apocalypse Of The Living Dead, Autumn Of The Living Dead, Days Of The Dead: Evilution, Collapse Of The Living Dead, I Am Omega, Zombies Of The Lake

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DVD Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: KSM GmbH
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: diverse

DVD und Blu-ray | World War Zombie (2 DVDs)

DVD
World War Zombie (2 DVDs) World War Zombie (2 DVDs)
DVD Start:
14.10.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 541 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - World War Zombie (2 DVDs)

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 6/10


Die jetzt erscheinende Filmkollektion „World War Zombie“ vereint sechs Filme aus den Jahren 2006 bis 2010. Der gemeinsame Nenner sind die in allen Filmen auftauchenden Zombies, welche auch bereits der Titel angekündigt. Dabei handelt es sich durchweg um B-Movies, die nie fürs Kino konzipiert wurden sind.

“Apocalypse of the Living Dead” (OT: “Zone of the Dead”, ES/IT/RS, 2009) erzählt von einem militärischen Giftgastransport in einem Zug. Durch einen Überfall auf den Zug entweicht das Gas und alle, die es einatmen, werden zu Untoten, die eine stark Lust auf Menschenfleisch verspüren. Zeitgleich versuchen die Agenten Mortimer und Mina Milius einen zum Tode Verurteilten zu transportieren und finden sich nun alsbald mitten in der Todeszone wieder. Der Film ist solide gemacht und kann mit den Locations und den Zombiedarstellungen überzeugen. Ansonsten verläuft die Geschichte gewohnt und wartet mit klassischen Personenkonstellationen und Wendungen auf.

In “Autumn of the Living Dead” (OT: “Autumn”, CA, 2009) geht der Zombieangriff ungewöhnlich langsam vonstatten. Zwar sterben innerhalb eines Tages fast alle Menschen auf der Erde, doch die Verwandlung erfolgt über einen langen Zeitraum. Eine Gruppe von Überlebenden versucht nun in dieser Welt zurechtzukommen und verschanzt sich dafür in einem abgelegen Farmhaus. Mit der Zeit kommen die Untoten immer näher und entwickeln eine bisher nicht dagewesene Aggressivität. Das Konzept der langsamen und stückweisen Verwandlung erzeugt bei diesem Low-Production-Film einiges an Spannung. Die Bilder des Films sind dafür nicht ansprechend. Seltsame Überblendungen und eine matte Farbdramaturgie verstärken den Eindruck von Tristesse und geringem Budget.

“Days of the Dead 3 - Evilution” (OT: “Evilution”, US, 2008) handelt von den schiefgelaufenen Experimenten des Militärs. Winzige Aliens sollen Soldaten zu Kampfmaschinen machen, doch leider sind sie dadurch unkontrollierbar und greifen jeden an. Ein Wissenschaftler führt illegaler Weise die Experimente in einem heruntergekommenen Wohnblock in einem Problemviertel fort. Als die Substanz von einem Junkie fälschlicherweise für eine Droge gehalten wird, beginnt die Epidemie sich auszubreiten. Der Film erinnert stark an gute Filme wie „Attack the Block“ (2011) oder „Die Horde“ (2011), doch schafft er es nicht so richtig Sympathien für die Protagonisten aufzubauen. Die Geschichte nimmt trotz einer interessanten Anfangsidee ihren gewohnten Verlauf, kann damit aber das Publikum unterhalten.

In “Collapse of the Living Dead” (OT: “Collapse”, US, 2010) kümmert sich Robert Morgan (Chris Mulkey) nach dem Tod seiner Tochter aufopfernd um seine Ehefrau Molly und seinen Sohn Will. Als die Zombies in der Gegend die Menschen angreifen, verschanzt sich Robert mit seiner Familie in seinem Farmhaus um ihr Überleben zu sichern. Der Film ist bestückt mit klassischen Zombiefilm-Elementen und kann dann doch mit einer unverhofften Wendung aufwarten. Insgesamt ist er solide gemacht und bietet gute Unterhaltung.

Bei “I am Omega” (OT: “I am Omega”, US, 2007) kann man schon am Titel erkennen, dass er sich an “I am Legend” (2007) und „Der Omega-Mann“ (1971) orientiert, welche bereits die gleiche Geschichte erzählen. Als scheinbar letzter Mensch lebt Renchard sich durchkämpfend unter Mutanten auf der Erde, bis ihn eines Tages ein Notruf ereilt. Brianna braucht seine Hilfe und ist gleichzeitig der Schlüssel zu einem Gegenmittel. Dieser Film ist der schlechteste der sechs Filme, denn er bietet nichts Neues und ist zudem noch besetzt mit recht untalentierten Schauspielern. Nicht einmal die Atmosphäre der verlassenen Stadt wurde stimmig eingefangen und so führt der Film zu Langeweile.

“Zombies of the Lake” (OT: “Dead in the Water”, US, 2006) wartet mit einer neuen Idee auf. Die beiden Schwestern Tiffany und Rachel wollen mit ihren Freunden ein Wochenende mit den Eltern am See verbringen. Als sie am Haus ankommen, sind die Eltern verschwunden und dem See entsteigen durch einen mystischen Ring eine Horde Zombies, die Jagd auf die Gruppe junger Leute macht. Die Geschichte nimmt einen typischen Verlauf und ist solide inszeniert. Doch die schlechten Darsteller können keine Sympathien beim Zuschauer gewinnen und so gestaltet sich der Film insgesamt uninteressant.

Die Bild- und Tonqualität der 2-Disc-DVD-Box ist in Ordnung, doch leider besitzt sie keinerlei Extras und nicht mal ein Wendecover. Ein weiteres großes Manko ist das Fehlen der Möglichkeit, sich die Filme in Originalsprache anzuschauen, so bleibt dem Betrachter in den meisten Fällen nur eine mittelmäßige deutsche Synchronisation.

Fazit: Die Kollektion bietet eine durchwachsende Mischung von Zombiefilmen. Dabei schafft es keiner der Filme herausragend zu sein, doch durch ihre unterschiedlichen Macharten und Geschichten bietet die Filme meistens Kurzweil und fügen die eine oder andere Neuerung zum Zombiefilm hinzu.

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by Doreen Matthei
Bilder © KSM GmbH