World Invasion: Battle Los Angeles - DVD

DVD Start: 14.10.2011
FSK: ab 16 - Laufzeit: 111 min

World Invasion: Battle Los Angeles DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Seit Jahren werden überall auf der Welt immer wieder UFO-Sichtungen gemeldet - in Buenos Aires, Seoul, Frankreich, Deutschland, China. Aber 2011 wird aus diesen Beobachtungen eine furchteinflößende Gefahr: Die Erde wird auf einmal von unbekannten Streitmächten angegriffen. Während die Menschen weltweit machtlos mit ansehen müssen, wie ihre Städte dieser Invasion zum Opfer fallen, wird Los Angeles der letzte Zufluchtsort der Menschheit in einem Krieg, den keiner sich vorzustellen wagte. Ein Marine-Unteroffizier (AARON ECKHART) und seine Truppe haben den Auftrag, eine letzte Verteidigungslinie zu errichten und sich dem Kampf gegen den übermächtigen Feind zu stellen. Ein Feind, wie er ihnen noch nie zuvor begegnet ist...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Hintergründe des Kampfes
- Außerirdische in L.A.
- Vorbereitung auf den Kampf
- Die Nachbildung von L.A.

DVD und Blu-ray | World Invasion: Battle Los Angeles

DVD
World Invasion: Battle Los Angeles World Invasion: Battle Los Angeles
DVD Start:
14.10.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 111 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
World Invasion: Battle Los Angeles World Invasion: Battle Los Angeles
Blu-ray Start:
14.10.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 116 min.
World Invasion: Battle Los Angeles (4K Mastered) World Invasion: Battle Los Angeles (4K Mastered)
Blu-ray Start:
05.09.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 116 min.

DVD Kritik - World Invasion: Battle Los Angeles

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 9/10
Ton: | 7/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 6/10


Hurra, es ist Krieg
„World Invasion: Battle Los Angeles“ ist ein idealer Film, wenn man einen anstrengenden Tag hatte und sein Gehirn nicht mehr nutzen will. Und wem das nächste Feuerwerk zu weit entfernt ist oder es gar keines gibt, ist dieser Film eine gelungene Alternative. Mit einer Story hält sich der Film überhaupt nicht auf. Es werden kurz, sehr kurz, die Personen vorgestellt, wobei nur ein Grundcharakteristikum eingeführt wird, in der Hoffnung so bei dem Zuschauer Sympathie zu wecken. Da hätten wir den komischen Kauz, den Jungspund, der passenderweise auch noch Jungfrau ist, denjenigen kurz vor der Hochzeit, den kampfunerfahrenen theorielastigen Leutnant und den taffen, alternden Sergeant, der ach so darunter leidet, das er bei einem seiner letzten Einsätze mehrere Männer verloren hat. Ach wie tragisch. Denken Soldaten nie daran, dass sie bei einem Einsatz sterben könnten? Müssen Taxifahrer auch mal bremsen? Im Grunde ist es völlig egal, wie die Figuren charakterisiert sind, denn angesichts des später anfallenden Schmutzes, der Uniform und der Helme kann man die Soldaten eh nicht mehr auseinanderhalten. Also ist so eine Alibicharakterisierung schon fast überflüssig. Aaron Eckhardt und Michelle Rodriguez müssen eben ihre Miete zahlen. Ach ja, dann hätten wir die Story. Die ist allerdings unter den ganzen Trümmern begraben. Amerika wird angegriffen und zwar nicht an einem 11. September. Ziemlich schnell stellt sich heraus, dass es Aliens sind, welche den Planeten kolonisieren wollen und dementsprechend kaum anders handeln als die USA unter der Regierung Bush. Aber sie fallen nun mal in den USA ein, und, kaum beachtet, auch in anderen Ländern. Und sie wollen einfach unsere Rohstoffe und das noch ohne zu fragen. Pfui bah. Da gehört denen natürlich der Hintern versohlt. Da werden alle Patrioten, Bushisten und Anhänger der Tea Party richtig feucht im Schritt. Ironischerweise denken so auch andere über die USA. Bei diesem Film gehört es sich also wirklich das Gehirn auszuschalten, bevor man wegen des Würgereizes umkippt. Die Action ist hervorragend und die Story besteht nun darin, dass eine Einheit von Marines eine Gruppe Zivilisten, die sich in einem überrannten Polizeirevier befinden, evakuieren soll, bevor die Gegend bombardiert wird. Da sterben Menschen, Aliens, es wird geschossen, gerannt, noch mehr geschossen, noch mehr gestorben und der Zuschauer kann sich in infantilen Zerstörungsorgien austoben. Immerhin ist es sehr gelungen, dass der Film in einer dokumentarischen Form gedreht worden ist und mit den wackelnden Bildern, dynamischen Perspektiven und stellenweise körnigen Aufnahmen dem Zuschauer suggeriert, dass er dabei wäre. Das ist wirklich gelungen. Dummerweise wird in den Extras von allen Beteiligten auch vehement darauf hingewiesen. Aber was sollen sie auch sonst sagen? Angesichts des stellenweisen unerträglichen Militarismus des Filmes gehört sich noch mehr, dass Hirn komplett abzuschalten. Bei Sätzen wie „Marines geben niemals auf“ oder „Rückzug? Zur Hölle“ und dem Feiern von Opferbreitschaft und Kameradschaft (natürlich untermalt von heroischer, pathetischer Musik) muss man sich nur einen Notizzettel machen, dass das Gehirn wieder benutzt werden muss, bevor man sich aufmacht, die nächste Rekrutierungsstelle zu suchen. Wer absolut anspruchslose Unterhaltung in Zerstörungsorgien findet und sich nicht mit Charakteren und Stories aufhalten will und alle negativen Implikationen runterschlucken kann, ja der kann hier Spaß haben. „World Invasion: Battle Los Angeles“ ist ein Kriegsfilm in der reinsten Form, der sich aber glücklicherweise eines Feindbildes und des Patriotismus enthält. Eine propagandistische Aussage hat er trotzdem. Und am Rande des Bildschirms meint man dann noch „Independence Day“ und „Skyline“ winken zu sehen.

Die Toneffekte sind sehr gut. Es rumst, knallt und scheppert ordentlich. Zum Glück aufgrund des Inhaltes fallen dann die Dialoge etwas leise aus. Das Bild ist hervorragend. Auch wird einiges an Extras aufgefahren. So gibt es mit „Hintergründe des Kampfes“ zwar ein typisches Werbe-Making-Of, aber mit „Außerirdische in L.A.“ ein interessantes Featurette über das Aliendesign. „Vorbereitung auf den Kampf“ behandelt das Training der Darsteller und die körperlichen Anforderungen. „Die Nachbildung von L.A. in Louisiana“ geht über das Produktionsdesign. Abgesehen von dem Making Of, sind die anderen Extras sehr gelungen.

Ein Kriegsfilm im reinsten Sinne: keine Story, keine Charaktere, Militarismus bis zum abwinken. Die implizite Propaganda muss man schon runterschlucken. Aber der dokumentarische Stil versetzt den Zuschauer in die Kampfhandlungen und die Action ist sehr gelungen. Zwiespältig.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Sony Pictures Home Entertainment