Wolves - DVD

DVD Start: 20.02.2015
FSK: ab 16 - Laufzeit: 87 min

Wolves DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Der 18-jährige Cayden führt ein scheinbar perfektes Leben: Er ist Kapitän des Football-Teams, Einser-Schüler und hat eine wunderschöne Freundin. Als er jedoch eines Nachts seine Eltern brutal ermordet auffindet, stellt er entsetzt fest, dass er sich in einen wilden Werwolf verwandelt. Cayden flieht panisch von zu Hause um herauszufinden, was mit ihm geschieht. Seine Suche führt ihn in eine abgelegene Stadt namens Lupine Ridge, in der sich zwei Wolfsclans am Rande eines Krieges befinden. Als er sich dort in Angelina, die hübsche Freundin des Clananführers verliebt, ist ein Kampf auf Leben und Tod unvermeidlich ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Behind the Scenes

DVD und Blu-ray | Wolves

DVD
Wolves Wolves
DVD Start:
20.02.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 87 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Wolves Wolves
Blu-ray Start:
20.02.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 91 min.

DVD Kritik - Wolves

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 6/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 5/10


Romeo und Julia mit Fell - „Wolves“ ist das Regiedebüt eines Drehbuchautors, David Hayter, der so erfolgreiche und gelungene Filme wie „X-Men“ und „Watchmen“ geschrieben hat. Aber ein guter Drehbuchautor macht noch nicht zwangsläufig einen guten Regisseur aus, wie man es schon manchmal in der Filmgeschichte hat finden können (z.B. Joe Esterhazy, der mit „Basic Instinct“ ein hervorragendes Skript ablieferte, sich dann aber in Selbstüberschätzung total verhob und seine Karriere unfreiwillig beendete). Natürlich gibt es viele Kombinationen aus Autor/ Regisseur zu finden, aber meistens handelt es sich da um Regisseure die aktiv am Skript mitarbeiten und so eher von der bildlichen Seite kommen. Hier gelingt es nicht und der Schreiber hatte kein Korrektiv in Person eines Regisseurs, der ihn mal bremsen konnte, da er beides in Personalunion war. So ist auch der Film etwas zu wortverliebt geworden. Sprich: Geschwätzig. Gerade das Finale krankt daran und man fragt sich, ob sich nun die Gegner bekämpfen oder totquatschen wollen. Dabei sind die Voraussetzungen für den Film eigentlich gut. Ein bisschen auf der „Twilight“-Welle zu surfen, aber nicht ganz so glatt geleckt und reaktionär, sondern indem man seine Figuren und das Ursprungsgenre ernst nimmt und dennoch versucht, den Werwölfen einige neue Aspekte abzugewinnen. Auch wenn im dem Making Of behauptet wird, das letzteres gelungen sei, so haben doch die Produzenten etwas in den letzten Jahren gepennt. Das die Kolonie von Wölfen so innovativ ist, gibt es nicht nur in der recht neuen Comicserie „Ferals“, sondern war auch schon in den 1980ern bei der „The Howling“-Filmreihe ein zentrales Motiv. Dann ist es schon recht frech das zu behaupten. Und die Verbindung des Erwachsenwerdens mit seinen hormonellen Schüben mit dem Werwolfthema zu verbinden (die ausgelebten Triebe, was man nun als Erwachsener darf, aber verantwortungsvoll damit umzugehen hat) war schon immer ein symbolisches Subthema von Werwölfen. Allerdings ist das hier schön deutlich gemacht worden, war aber schon bei „Ginger Snaps“ durchexerziert. Auch das hier nun einige Westernelemente vor allem in der Struktur vorkommen, ist eine gute Idee und in der Tat eine neue Sache was bisher mit Werwölfen meines Wissens nach noch nicht vorkam. So liegt hier eine Verbindung von Teeniedrama, Horror, Action, Liebesfilm und Western vor, wobei die Symbolik des Werwolfs sehr deutlich herausgestellt wird. Das sexuelle Erwachen und die Suche nach dem Ich des Helden holt auch das angepeilte Publikum der Teenager in ihrer Lebenswelt ab. Leider schafft es der Film nicht unbedingt eine harmonische Balance herzustellen. So wechseln sich einige sehr gute Szenen mit einigen sehr peinlichen ab und man entdeckt immer wieder die typischen Schwächen eines Debüts. Es ist peinlich wenn Werwölfe sprechen und die Mutlosigkeit wird deutlich, wenn ein schon fast ödipaler Vatermord noch schnell dramaturgisch verhindert wird. Allerdings ist das schlechteste am Film der Geldmangel für gelungene Tricks. Ach so schlimme Explosionen sind eher Knallfrösche, aber vor allem das Wolfsmakeup ist misslungen. Die aufgeklebten Teddybärmasken erinnern eher an den peinlichen „Teenwolf“ mit dem jungen Michael J. Fox denn an gelungene Wölfe wie etwa in „The Howling“ oder „Dog Soldiers“. Kann man sehen, aber da war deutlich mehr Potential vorhanden.

Als Extras gibt es neben dem Trailer noch ein halbwegs interessantes Behind the Scenes, was durchaus die Tricks zeigt und die Intentionen der Macher thematisiert, aber auch die Selbstverliebtheit des Regiedebütanten offenbart.
Offensichtlich war der Film in den USA mal auf 3D konzipiert, denn manche Szenen zeigen noch Reste der Effekte und das Bild hat den oft vorzufindenden Qualitätsverlust bei der Übertragung auf das Normalformat. Die Farben haben das jedenfalls nicht so gut überstanden. Der Ton ist aber gut.

Einige sehr gute Szenen wechseln sich mit einigen sehr peinlichen ab. Auch wenn manche Symbolik gut ausgearbeitet worden ist, vermag der Film nur wenig Neues zu bieten. Durchschnittlich unterhaltsam.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universum Film