Wish I Was Here - DVD

DVD Start: 26.03.2015
FSK: ab 6 - Laufzeit: 102 min

Wish I Was Here DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Aidan Bloom (Zach Braff) ist Ehemann, Familienvater und mäßig erfolgreicher Schauspieler, der auch mit 35 noch nicht wirklich im Leben angekommen ist. Statt im Leben voranzukommen, schafft er sich in Tagträumen seine eigene Welt. Als sein Vater die Privatschule für seine Kinder jedoch nicht mehr finanzieren kann, sieht sich Aidan gezwungen, die beiden selber zuhause zu unterrichten. Er wirft den normalen Stundenplan über Bord und erzählt seinen Kindern auf seine ganz eigene Art und Weise vom Leben – nicht, ohne dabei auch so Einiges über sich selbst zu lernen. Das Chaos ist vorprogrammiert.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Outtakes; Directing while Acting; The Music, Featurettes; Deleted Scenes

DVD und Blu-ray | Wish I Was Here

DVD
Wish I Was Here Wish I Was Here
DVD Start:
26.03.2015
FSK: 6 - Laufzeit: 102 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Wish I Was Here Wish I Was Here
Blu-ray Start:
26.03.2015
FSK: 6 - Laufzeit: 106 min.

DVD Kritik - Wish I Was Here

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 6/10
Ton: | 7/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 7/10


Schauspieler Zach Braff ist für sein komödiantisches Schauspiel bekannt. Jahrelang begeisterte er in der TV-Serie „Scrubs – Die Anfänger“ die Fans mit seiner verschobenen Darstellung eines überforderten Arztes. Dass Braff auch das Talent für große Filme hat, bewies er bereits 2003 bei „Garden State“. Die Fans mussten sich anschließend lange gedulden, bis Braffs neuer Film „Wish I Was There“ in den Kinos startete. Doch das Warten hat sich gelohnt. Und nun kann der Zuschauer auf der heimischen Couch der warmherzigen Familiendramödie zwischen Tränen und ausgelassener Fröhlichkeit folgen. Der Independentfilm vereint gleich mehrere Themen miteinander: Die Probleme der Erziehung, die Beziehung zwischen Geschwistern und Eltern, die Selbstfindung des Nachwuchs und der Umgang mit dem Tod finden ihre Betrachtung, werden aber zumeist nur angekratzt und oberflächlich abgehakt. Während Adrian (Zach Braff) versucht als Schauspieler eine neue Rolle an Land zu ziehen, ernährt seine Frau Sarah (Kate Hudson) mit ihrem schnöden Bürojob die Familie. Als Großvater Gabe (Mandy Patinkin) an Krebs erkrankt und aufgrund der horrenden Arztrechnungen nicht mehr das Schulgeld für seine Enkel aufbringen kann, müssen Grace (Joey King) und Tucker (Pierce Gagnon) die jüdische Privatschule verlassen. Kurzerhand werden sie zu Hause unterrichtet, was anfänglich für Chaos sorgt. Doch in der Not wächst die Familie zusammen und lernt gemeinsam die Hürden des Lebens zu meistern. In die Rahmenhandlung werden immer wieder imaginäre Sequenzen eingeflochten, die der Geschichte einen Science Fiction-Look verleiht. Das Augenmerk liegt jedoch auf der tragischen Familiengeschichte, die sich dem Zuschauer nach und nach offenbart. Das Leben der Familienmitglieder wird von dem drohenden Tod des Großvaters überschatten, während sich gleichzeitig die Konflikte lösen. Humorvolle Situationen wechseln sich mit emotionalen Szenen ab. Der stimmige Score vereint alles zu einem funktionierenden Gesamtkonzept das insgesamt für lockere Unterhaltung sorgt.

Die Bilder sind sehr natürlich. Der Transfers ist größtenteils glasklar, nur wenige Szenen fallen etwas weicher aus. Die leuchtenden Farben heben die Stimmung des Films hervor und offenbaren bei Sonnenuntergängen ihr gesamtes Spektrum. In den Büroszenen legt sich jedoch ein unnatürlich Grünschimmer über die Bilder. Die Kontraste rutschen gelegentlich etwas ab, was sich in überbelichteten Szenen bemerkbar macht. Minimale Artefakte wie leichte Doppelrahmen von Brillen oder Preisetiketten fallen ins Auge. Der Ton ist in der deutschen Synchronisation und in der Originalversion fast identisch. Die Dialoge sind klar, voluminös und gut verständlich. Der Hintergrund ist mit authentischen Geräuschen versehen. In den Außenaufnahmen ist das Rauschen des Meeres, kreischende Möwen und das knisternde Lagerfeuer zu vernehmen, was für Atmosphäre sorgt. Das Bonusmaterial bietet gute Unterhaltung. Nach lustigen Outtakes lässt sich das knapp neunminütige Kapitel „Directing while acting“ finden, in dem anschaulich bebildert wird, dass Braff problemlos dazu in der Lage ist, Regie zu führen, während er selbst als Darsteller vor der Kamera steht. In zwei kurzen Featurettes nimmt das Bonusmaterial Bezug auf die Filmmusik und dem väterlichen Rat. Beide Kapitel werden mit Interviewpassagen der Darsteller belebt.


Fazit:
Warmherziger Independent-Film, der mit wunderschönen Bildern und passendem Score dem Leben mit all seinen Höhen und Tiefen Tribut zollt.

by Sandy Kolbuch
Bilder © Eurovideo