Wish Upon - DVD

DVD Start: 27.11.2017
FSK: ab 16 - Laufzeit: 87 min

Wish Upon DVD Cover -> zur DVD Kritik

Preisvergleich

14,99 € jetzt kaufen
12,99 € jetzt kaufen
alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD und Blu-ray zum Film

Inhalt

Die 17-jährige Clare Shannon (Joey King) und ihre Freundinnen Meredith (Sydney Park) und June (Shannon Purser) haben es nicht leicht an der Highschool. Clares Vater (Ryan Phillippe) schenkt ihr eines Tages eine alte Spieluhr mit einer Inschrift, die besagt, dass dem Besitzer der Uhr alle Wünsche in Erfüllung gehen sollen. Clare hat nichts zu verlieren und spricht ihren ersten Wunsch aus. Zu ihrer Überraschung erfüllt er sich! Kurze Zeit später besitzt sie alles, was sie sich jemals erhofft hat: Geld, Ansehen und ihren Traumprinzen. Alles scheint perfekt zu sein. Doch dann sterben die Menschen, die ihr am nächsten stehen, auf grausame Art und Weise. Clare hat Blut an ihren Händen und muss die Spieluhr loswerden, bevor sie selbst und alle, die sie liebt, den ultimativen Preis zahlen müssen.

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien / Splendid Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Niederländisch
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Featurettes
Motion Comics

DVD und Blu-ray | Wish Upon

DVD
Wish Upon Wish Upon
DVD Start:
27.11.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 87 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Wish Upon Wish Upon
Blu-ray Start:
27.11.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 91 min.

DVD Kritik - Wish Upon

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 5/10


Tödliche Wunschliste
Sei Vorsicht mit dem was Du Dir wünschst, sonst wird es wahr. Dieses ist eine uralte Binsenweisheit und spätestens seit Aladins Wunderlampe aus den „Märchen aus 1001 Nacht“ untrennbar mit Märchen, Folklore und Legenden verbunden. So ist es natürlich auch kein Wunder, dass sich auch der Horrorfilm gerne und oft dieses Themas annimmt. Insofern ist es ein alter Hut, der hier aus dem Regal genommen, entstaubt und einem jugendlichen Zielpublikum präsentiert wird. Wer nun mehr als ein Dutzend Horrorfilme gesehen hat, weiß, dass die Anvisierung von Wunscherfüllungen oft von einem hohen Preis begleitet wird und so läuft hier auch der Inhalt ziemlich standardisiert und damit vorhersehbar ab.

Clare (Joey King) begutachtet die Wunschbox
Clare (Joey King) begutachtet die Wunschbox © Splendid Film
Die Heldin von „Wish Upon“, Clare, hat eine traumatische Kindheit gehabt, da sich ihre Mutter selbst umbrachte. Clare ist ein Mauerblümchen und wird in der Schule gemobbt, schämt sich für ihren Vater, ist unglücklich verliebt und eher dem White Trash zuzuordnen. Einzig zwei gute Freundinnen stehen ihr zur Seite und eine Nachbarin übernimmt die Rolle einer Ersatzmutter. Als Clares Vater ihr eines Tages eine chinesische Wunschbox mitbringt, geht das Grauen los. Natürlich muss die Box aus fernen Landen stammen, um exotisch zu wirken und ein bisschen asiatischen Mystizismus hineinzubringen und natürlich wird der erste Wunsch unbedacht ausgesprochen, da Clare sowieso nicht daran glaubt, dass etwas passiert. Jeder erfüllte Wunsch muss mit einem Leben bezahlt werden und so kommen in der Umgebung der Heldin zunehmend Todesfälle vor. Das ist alles wie erwartet und nur in einigen Aspekten kann der Film seine Vorhersehbarkeit und die Standardisierung der Handlung und der Figuren wettmachen. So sind die Todesfälle sehr kreativ gestaltet und ordnen sich in die Tradition der creative killings ein, wie es sie seit „Das Omen“ gibt und vor allem in der „Final Destination“-Reihe perfektioniert worden ist. Diese Szenen sind durchaus spannend und wirkungsvoll gestaltet, da es oft anders kommt als erwartet und vor allem gegen Ende eine sehr wirkungsvolle Parallelmontage hergestellt wird. Auch wie die Heldin gegen die Box angeht, ist durchaus unerwartet und zum Glück kommt kein Effektgewitter mit einem Geist oder Dämon vor. In dieser Hinsicht bleibt der Film dezent, kann aber trotz einiger Anspielungen keine Atmosphäre schaffen.

Clare und ihre Freunde untersuchen die mystische Box
Clare und ihre Freunde untersuchen die mystische Box © Splendid Film
Was angesichts dessen, dass der Regisseur John R. Leonetti „Annabelle“ gedreht hat und der Kameramann von „Insidious“ und „Conjuring“ war, umso negativer auffällt. Zudem ist die moralische Kernaussage ziemlich ärgerlich. Clare wird dafür bestraft, dass sie den einfachen Weg wählt, um ihr Leben zu ändern und durchwegs egoistisch ist. „Sei deines Glückes Schmied“ ist da eine weitere treffende Binsenweisheit. Sprich: wenn du mit deinem Leben unzufrieden bist, dann ändere es selbst und verlass dich nicht auf andere. Das ist typisch amerikanisch und dürfte für die Teenager die sich mit der Heldin identifizieren können, wohl nicht gerade ermutigend sein, da ihnen keinen Modell für ihre eigene Realität zur Verfügung steht. Angesichts des schematischen Drehbuchs und der ärgerlichen Aussage bleibt der Film trotz einiger gelungener Gewaltszenen im Mittelmaß stecken, da alles zu offensichtlich um die Todesfälle herum gestrickt worden ist.

Clare (Joey King) merkt schnell das etwas mit der Box nicht stimmt
Clare (Joey King) merkt schnell das etwas mit der Box nicht stimmt © Splendid Film
Das Bild und der Ton sind gelungen und vor allem die Soundeffekte tragen viel zur Wirkung bei. Die Extras sind leider reine Werbemaßnahmen. So gibt es eine Tour durch ein Set, etwas über die Wunschbox und was sich die Darsteller wünschen würden und etwas darüber, was den Horror ausmacht. Das sind im Grunde nur Trailer mit Interviewschnipseln. Gelungener sind da die animierten Comics die zwei Schicksale die im Film angesprochen werden, etwas vertiefen. Den Trailer und eine Trailershow gibt es natürlich auch.


Fazit:
Vorhersehbar, standardisiert und deswegen nur mäßig spannend, ist alles um die kreativen Todesfälle herum gesponnen worden. Durchschnitt

by Jons Marek Schiemann
Bilder © WVG Medien / Splendid Film