Winnie Puuh - DVD

DVD Start: 13.10.2011
FSK: ab 0 - Laufzeit: 63 min

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Inhalt

Wieder einmal hat I-Aah seinen Schwanz verloren. "Also, entweder ist ein Schwanz da, oder er ist nicht da." bemerkt Winnie Puuh. "Und deiner ist eben nicht... da." Puuh und seine Freunde machen sich sogleich daran, I-Aah zu helfen und rufen zu einem munteren Wettbewerb auf, um einen schönen neuen Schwanz für den melancholischen Esel zu finden. Doch als Puuh auch Christopher Robin um Hilfe bitten will, merken die Bewohner des Hundert-Morgen-Waldes, dass ihr Freund verschwunden ist. Ein ominöses Schreiben veranlasst sie, das Schlimmste zu befürchten: ihr Freund wurde entführt! Sofort schickt die altkluge Eule die Bande auf eine kühne Mission quer durch den Hundert-Morgen-Wald, um Christopher Robin zu finden und ihn zu befreien. "Ein ziemlich aufregender Tag für einen Bären, der sich doch nur aufmachen wollte, um ein wenig Honig zu suchen", findet Puuh.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Walt Disney Studios Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Türkisch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Kurzfilm "Die Ballade von Nessie" - Zusätzliche Szenen Entdecke Blu-ray 3D mit Timon und Pumbaa

Video on demand - Winnie Puuh

DVD und Blu-ray | Winnie Puuh

DVD
Winnie Puuh Winnie Puuh
DVD Start:
13.10.2011
FSK: 0 - Laufzeit: 63 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Winnie Puuh

DVD Wertung:
Film: | 10/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 9/10


Winnie Puuh ist ein Bär von sehr geringem Verstand. Eigentlich denkt er bzw. sein ständig grummelnder Bauch immer nur an Honig - doch wenn seine Freunde in Not sind, dann geht diese Situation natürlich vor. 35 Jahre nach dem letzten Winnie Puuh-Abenteuer schufen die Disney-Zeichner einen zauberhaft handgemalten Film, der lediglich zu Beginn einen Blick in das reale Kinderzimmer von Christopher Robin gewährt. Hier sehen wir Winnie Puuh und seine Freunde als Plüschfiguren und die Geschichte beginnt und wird zum Zeichentrickfilm. Augenblicklich schlägt „Winnie Puuh“ auch eine wunderbare Brücke zu den Büchern des Autors Alan Alexander Milne. Denn das Abenteuer beginnt mit einem Blick auf ein Bild in einem Buch, in dem Puuh in seinem Bett liegt und schnarcht. Im englischen Original fängt John Cleese nun mit einer einschmeichelnden Märchenonkel-Tonlage an, den Text unter dem Bild vorzulesen, muss jedoch Puuh unsanft wecken, weil dieser nicht tut, was er laut dem Text tun müssten. Auch im weiteren Verlauf des Filmes spielen Bücher und Worte eine große Rolle. Mal springt Puuh auf Sätzen herum oder baut sich aus Buchstaben eine Leiter. Oder Winnie Puuh fragt den Erzähler ungeniert, ob es im nächsten Absatz Honig geben würde. Als das verneint wird, meint Puuh, dann wäre der Absatz ja nicht so wichtig. Selbst im Abspann turnen die knuddeligen Figuren wie Tigger, Rabbit oder Ferkel über die Credits oder tauchen wir Puuh in einem Meer aus Honig. Und ganz wichtig: Sofern einen der niedliche Abspann nicht eh davon abhält, den Film auszumachen, es folgt noch ein witziger Nachspann!

Die niedliche Geschichte um den verschwundenen Schwanz von I-Aah und den ebenfalls verschwundenen Christopher Robin wird teilweise mit Gesangseinlagen erzählt, die im Original unter anderen von Zooey Deschanel (500 Days of Summer) interpretiert werden und sehr flott und mit tollen dazugehörigen Bildern unterhalten. Obgleich der hervorragend animierte Film die Botschaft beinhaltet, wie wichtig Freundschaft, gegenseitiges Vertrauen und auch Verzeihen ist, wird diese niemals mit dem Holzhammer übermittelt. Nein, die Macher schaffen es, alles spielerisch zu zeigen, so dass auch ein Erwachsener sich nicht genervt abwendet.

Die Extras sind zahlreich und interessant. Es gibt viele erweiterte Szenen mit informativen Anmerkungen und noch mehr Gesang. Zudem gibt es einen zauberhaften Kurzfilm mit dem Titel „Die Ballade von Nessie“, in dem erzählt wird, woher das Ungeheuer von Loch Ness kam – und wie der Loch Ness überhaupt entstand. Natürlich gibt es auch weitere Disney-Trailer.

Die Bildqualität ist phantastisch. Die Zeichnungen sind farbenfroh, die Bilder tief, auch ohne 3D. Ebenso reihen sich die realen Bilder aus dem Kinderzimmer zu Beginn und zum Ende nahtlos an den tollen Zeichenstil an – man merkt fast gar nicht, wo die Zeichnung aufhört. Auch beim Ton gibt es nichts zu meckern, sowohl beim Sprechen als auch in den Gesangsparts ist alles klar und deutlich.

Fazit: Ein Disney-Meisterwerk, welches nicht nur die Kleinsten begeistern wird.


by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Walt Disney Studios Home Entertainment




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