Wild Beasts - DVD

DVD Start: 20.02.2014
FSK: ab 16 - Laufzeit: 83 min

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Inhalt

Die sexy College-Studentinnen Sara und Alex werden zwei „Eiskalte Engel“, als es darum geht, sich ihrer jeweiligen Feinde zu entledigen: Sie schließen einen mörderischen Pakt, bei dem die manipulative Alex schnell die Oberhand gewinnt. Schon bald muss die eher unschuldige Sara nämlich feststellen, dass die Übeltaten ausschließlich ihr in die Schuhe geschoben werden sollen. Der Beginn eines Katz- und Maus-Spiels, an dem der alte Hitchcock seine wahre Freude gehabt hätte.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Original Kinotrailer

DVD und Blu-ray | Wild Beasts

DVD
Wild Beasts Wild Beasts
DVD Start:
20.02.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 83 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Wild Beasts Wild Beasts
Blu-ray Start:
20.02.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 85 min.

DVD Kritik - Wild Beasts

DVD Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 4/10
Ton: | 4/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 3/10


Frauen und ihre Pläne - Nicht nur rein zufällig erinnert der Titel des Films „Wild Beasts“ an den erfolgreichen „Wild Things“. Insofern hat der deutsche Verleih mit der Änderung des Titels nicht nur eine geschickte Vermarktung eingeschlagen, sondern auch deutlich gemacht wie sehr sich die beiden Streifen nicht nur vom Titel her ähneln. Im Original heißt der Film „Breaking the Girls“ und klingt mehr nach einem Drama oder einem Motto eines Serienkillers. Beides ist „Wild Beasts“ aber nicht, sondern eher ein lahmer Versuch, den Hitchcockfilm „Ein Fremder im Zug“ wieder zu beleben. Da treffen sich zwei Menschen und einer versucht den anderen dazu zu überreden einen Mord zu begehen und räumt dafür jemand anderes aus dem Weg. Man schiebt sich also das jeweilige Opfer zu, damit kein Motiv festgestellt werden kann. Der erste Mord soll dann den anderen dazu zwingen ebenfalls aktiv zu werden. Hier ist diese Konstellation weiblich und spielt zudem noch mit der schwülen Atmosphäre von „Wild Things“ und setzt Erotik und viele verschiedene Wendungen und Pläne ein, welche den Zuschauer ins Rätselraten und Spannung versetzen sollen. Aber leider funktioniert das nicht. Das liegt zum einen daran, das das Thema nicht zuletzt aus „Wild Things“ schon sattsam bekannt ist und man die Überraschungen folglich erwartet da sie zum Subgenre gehören. Da alles bekannt ist, das noch andere so ihre Pläne haben, kann das nicht sonderlich überraschen und ist dann auch mäßig spannend. Gegen Ende gibt es zwar zwei kleine Kniffs, aber der eine ist nur okay, während der andere doch recht überrascht und dem ganzen noch eine Rachenote verleiht. Allerdings geht dieser Aspekt ziemlich unter und ist auch nur bedingt logisch. Wie übrigens so manches an dem Film nicht stimmen will. Das der perfide Plan schon seit Jahren gärt ist nicht logisch, da dieses dem Verhalten einer der Frauen ziemlich widerspricht und gerade die überraschende letzte Szene, welche den Vorspann erklärt, passt dann gar nicht dazu. Die Regeln sind also bekannt und der Film kann sie nicht biegen, bemüht sich aber redlich. Stars hat der Streifen auch nicht zu bieten, wobei das nicht so wild ist, denn auch der berühmte „Wild Things“ hatte Darstellerinnen, Neve Campbell und Denise Richards, die noch am Beginn der Leinwandkarriere standen. Aber hier können sie leider nicht überzeugen und nicht die notwendigen psychologischen Tiefen ausloten. Wobei man dann zu dem wesentlichen Teil der Erotik kommt. Ja, es gibt eine durchaus sexuell aufgeladene Atmosphäre, aber die puritanischen Einflüsse der USA sind mal wieder deutlich zu spüren, da es hier keine einzige Nacktszene gibt. Insofern hat der Film eher was aus den 1950ern da er sehr prüde daher kommt. Insgesamt ist der Film viel zu mutlos und in den Regeln erstarrt, als das er wirklich einen Eindruck hinterlassen könnte. Das ist alles recht solide, aber man hat ihn schon nach kurzer Zeit wieder vergessen.

Der Ton und das Bild sind gut, aber leider gibt es als Extras nur den Trailer und eine kleine Trailershow. Hier kann also die Disk auch nicht überzeugen und Punkte wettmachen.

Grundsolide ist der Film leider zu mutlos um die Regeln des Subgenres zu biegen und so läuft alles nach zu erwartendem Muster ab.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © Koch Media Home Entertainment