Wer ist Daddy? - DVD

DVD Start: 23.08.2018
FSK: ab 12 - Laufzeit: 108 min

Wer ist Daddy? DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Owen Wilson und Ed Helms spielen in der Komödie „Wer ist Daddy?“ die Zwillinge Kyle und Peter, die durch Zufall erfahren, dass sie von Geburt an mit einer Lüge gelebt haben: Der nette Mann auf dem Foto über dem Kamin ist überhaupt nicht ihr Vater, sondern von ihrer Mutter (Glenn Close) erfunden worden, um die Wahrheit zu verschleiern. Sie weiß ganz einfach nicht, wer der Vater der Brüder ist. Versteht ihr, das war in den Siebzigern – total ausgeflippte Zeiten und ... na ja, ihr wisst schon.
Die Brüder beschließen, ihren geheimnisvollen Erzeuger zu suchen, obwohl ihnen nur wenige Anhaltspunkte zur Verfügung stehen. Das ist der Beginn einer verrückten Entdeckungsreise, auf der sie nicht nur ihre Mutter, sondern auch sich selbst ganz neu kennenlernen.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Warner Home Video
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Deleted Scenes

DVD und Blu-ray | Wer ist Daddy?

DVD
Wer ist Daddy? Wer ist Daddy?
DVD Start:
23.08.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 108 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Wer ist Daddy? Wer ist Daddy?
Blu-ray Start:
23.08.2018
FSK: 12

DVD Kritik - Wer ist Daddy?

DVD Wertung:
Film: | 1/10
Bild: | 6/10
Ton: | 9/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 2/10


Dieser Film ist das Regiedebüt des Kameramanns Lawrence Sher. Dieser stand zuvor unter anderem für die Filme “Der Diktator” (2012), “Hangover 2” (2011) oder auch “Paul - Ein Alien auf der Flucht” (2011) hinter der Kamera und kennt sich daher sehr gut mit Komödien aus. Jedoch ist seine eigene leider, um das schon mal vorne weg zu nehmen, in keinsterweise gelungen. In dem Film geht es um die beiden Zwillinge Kyle (Owen Wilson) und Peter (Ed Helms). Die beide zur Hochzeit ihrer Mutter mit einem neuen Mann erscheinen. Sie dachten lange Zeit, dass ihr Vater verstorben sei. Als sie jedoch auf der Hochzeit das Gegenteil erfahren können sie es nicht fassen. Während Kyle damit weniger Problem hat ist es vorallem Peter der sich mit der Idee nicht anfreunden kann. Er macht sich - gegen seinen Willen - mit seinem Bruder einmal quer durch die Vereinigten Staaten und auf die Spuren ihrer Mutter. Diese hatte in ihrem Leben viele Männer und alle davon könnten in Frage kommen.

Owen Wilson, J.K. Simmons und Ed Helms in Wer ist Daddy?
Owen Wilson, J.K. Simmons und Ed Helms in Wer ist Daddy? © Warner Home Video
Der Cast ist sehr bekannt und hat viele Schauspieler die in Gastauftritten vorkommen. Egal ob ein J. K. Simmons (Whiplash), eine Glenn Close (Hook) oder auch ein Christopher Walken (Pulp Fiction), sie alle haben kleinere bis größere Rollen und sind noch lange nicht die einzigen mit Gastrollen. Doch in dem Film stehen ganz eindeutig Owen Wilson (Nachts im Museum) und Ed Helms (Hangover) als die Brüder Kyle und Peter im Mittelpunkt und es freut mich sehr sie zusammen zu sehen. Die Kamerafahrten sind wirklich sehr gut und man merkt, dass der Regisseur Erfahrung als Kameramann hat. Sie wechselt hier am Anfang zwischen Peters Praxis und der Hochzeit ihrer Mutter und geht im Laufe des Films quer durch die Vereinigten Staaten zu den Vätern. Die Musik ist dazu eine gute Ergänzung. Sie kann mit Jason Mraz - der den Titelsong performt - über Tim Myers bis hin zu Klassikern von Neil Diamond und John Hiatt überzeugen.

Wenn man mich fragt was ich gut fand, hatte ich nach dem Trailer gehofft mehr sagen zu können. Doch nun nach dem ich den Film gesehen habe, gibt es da leider nicht viel. Die einzigen Punkte die mir gefallen haben sind, dass der Film es schafft zum Ende hin ruhiger zu werden und die richtigen Töne anzustimmen und auch dass er so viele Schauspieler hat die ich gerne sehe (auch wenn die, wie bereits oben erwähnt, nicht überzeugen können.)

Glenn Close, Owen Wilson und Ed Helms in Wer ist Daddy?
Glenn Close, Owen Wilson und Ed Helms in Wer ist Daddy? © Warner Home Video
Der Film hat drei große Probleme vorzuweisen, die mir deutlich mehr aufgefallen sind als die guten Dinge. Zum einen sein Humor. Dieser ist absolut unberauschend und wirkt viel zu platt und erzwungen. Ich musste zu keinem Moment wirklich lachen und auch nur ganz selten schmunzeln. Der Trailer hat hier einfach schon das Beste gezeigt und ansonsten hat der Film nicht viel mehr zu bieten. Er ist zu lang und eindeutig zu anstrengend geworden. Ein weiteres Problem sind seine Schauspieler. Man glaubt Owen Wilson und Ed Helms in keinem Moment, dass sie Zwillinge sind und sieht dem Film zu sehr an, dass der gesamte Cast unter seiner sonstigen Qualität bleibt. Das fällt zwar bei Owen Wilson und Ed Helms nicht so krass auf, doch bei so gestanden Schauspielern wie z.B. J. K. Simmons ist es wirklich traurig mit anzusehen. Er kann so gut spielen und hier sind seine Szenen wohl das peinlichste am gesamten Film. Ich kann mir auch einfach keinen Grund vorstellen, der ihn bewegt hat nach so starken Filmen wie “Whiplash” (2014), “The Accountant” (2016) und “La La Land” (2017) jetzt hier mitzuspielen. Das dritte und letzte große Problem am Film ist seine Geschichte. Diese ist die gesamte Zeit sehr langweilig, belanglos und viel zu vorhersehbar. Nichts am Film kommt überraschend und man weiß schon nach den ersten paar Minuten wie der Film endet. Sie ist viel zu oberflächlich und besitzt, außer am Ende, in keinsterweise einen Tiefgang.

Owen Wilson, Terry Bradshaw und Ed Helms in FWer ist Daddy?
Owen Wilson, Terry Bradshaw und Ed Helms in FWer ist Daddy? © Warner Home Video
Bild:
Das Bild auf dieser DVD ist, wenn Landschaftsbilder zwischenzeitlich kommen, zu kontraststark und zu hell. Wenn der Film aber nur Rollen zeigt die sich unterhalten, dann ist er in den meisten Fällen sehr akzeptabel.

Ton:
Über den Ton gibt es nicht viel zu meckern, er hätte nur an manchen Stellen etwas klarer sein können.

Extras:
Es gibt viel zu wenige Extras. Ausser Deleted Scenes hat der Film keine zu bieten.


Fazit:
Wenn man sich die negativen Punkte ansieht fällt auf, dass der Trailer zwar einen lustigen und starlastigen Film präsentiert, den man unbedingt sehen sollte, das aber in keinsterweise umsetzen kann. Ich weiß nicht wem ich den Film empfehlen soll. Es ist einfach kein guter Film.

by Peter Brauer
Bilder © Warner Home Video