Was bleibt - DVD

DVD Start: 15.03.2013
FSK: ab 12 - Laufzeit: 85 min

Was bleibt DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Auf Wunsch seiner Mutter Gitte fährt Marko (Lars Eidinger), der seit Jahren in Berlin lebt, zu seinen Eltern (Corinna Harfouch, Ernst Stötzner) aufs Land. Seine Hoffnung auf ein ruhiges Wochenende im Kreis der Familie erfüllt sich nicht. Unerwartet für alle offenbart Gitte, dass es ihr nach langer psychischer Krankheit wieder gut geht. Als einziger entspricht Marko ihrer Bitte, sie von nun an als vollwertiges Mitglied der Familie zu behandeln, und bringt damit nicht nur die vermeintlich gut eingespielte Beziehung seiner Eltern aus dem Gleichgewicht.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive AG / Pandora Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Making Of
- Audiokommentar von Hans-Christian Schmid, Lars Eidinger und Bernd Lange
- Audiodeskription für Sehbehinderte
- Deutsch Untertitel für Hörgeschädigte
- Postkarten-Set
- Trailer

DVD und Blu-ray | Was bleibt

DVD
Was bleibt Was bleibt
DVD Start:
15.03.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 85 min.

zur DVD Kritik
Was bleibt (Limited Edition) (DVD + Buch) Was bleibt (Limited Edition) (DVD + Buch)
DVD Start:
05.04.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 85 min.
Blu-ray
Was bleibt Was bleibt
Blu-ray Start:
15.03.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 85 min.

DVD Kritik - Was bleibt

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 5/10


Der Regisseur Hans-Christian Schmid (vor allem bekannt geworden durch „Crazy“ (2001)) und der Drehbuchautor Bernd Lange haben schon bei mehreren Projekten, wie den Filmen „Sturm“ (2009) und „Requiem“ (2006), zusammen gearbeitet. Laut eigener Aussage des Drehbuchautors haben sich dabei private Themen, wie der Umgang mit den Eltern und die eigene Rolle in der Familie, angesammelt. Der Film „Was bleibt“ (Deutschland, 2012) ist das Resultat aus diesen Fragen und ist damit die persönlichste Arbeit von Schmid und Lange.

Marko Heidtmann (Lars Eidinger) fährt mit seinem Sohn übers Wochenende zu seinen Eltern. Sein Vater Günter (Ernst Stötzner) hat seine Arbeit beim Verlag gekündigt und möchte nun sich selbst verwirklichen. Zudem hat sein Bruder Jakob (Sebastian Zimmler) Probleme seine Zahnarztpraxis rentabel zu machen. Doch die größte Überraschung für die gesamte Familie ist der Beschluss der Mutter Gitte (Corinna Harfouch) ihre Medikamente, die sie seit 30 Jahren gegen Depressionen einnimmt, abzusetzen. Sie möchte als vollständiges Mitglied der Familie behandelt werden, doch ob sie die Wucht der ganzen Probleme der Familie aushält, ist fraglich.

„Was bleibt“ möchte ein stilles Portrait einer gutbürgerlichen Familie sein, deren gesamte Probleme durch einen Auslöser an die Oberfläche treten und die ganze gewohnte Familieneintracht zerstört. Dieses unterschwellige Lodern ist für den Betrachter anfänglich spürbar, doch kann der Film diese Anspannung nicht lange Zeit am Leben erhalten. Nach einiger Zeit ist klar, was die einzelnen Charaktere umtreibt. Die Geschichte entwickelt sich trotz ihres dramatischen Höhepunktes nur zögerlich weiter und besitzt weitgehend typische Wendungen und Personencharakterisierungen. Die ruhige Inszenierung setzt den Fokus ganz auf die Figuren und ihre Beweggründe. Der Film wirft Fragen auf, wie nach der richtigen Lebensweise und wie viel Recht ein jeder Mensch besitzt, sich selbst zu verwirklichen. In dem Film finden sich einige interessante Denkansätze, vor allem die Frage nach der Autonomie der psychisch Kranken besticht, doch leider reicht es nicht aus, um das Interesse des Zuschauers über die gesamte Länge des Films zu halten, da es zudem an sympathischen Figuren mangelt.
Die Art der Inszenierung und der sehr authentische Stil passen sich der Geschichte perfekt an. Die Kamera ist beständig nah an den Figuren dran und gibt ihnen keinen richtigen Raum zu atmen und fängt so alle Ereignisse unbeirrbar mit teils sehr wackligen Bildern ein. Zudem ist die Musik spärlich eingesetzt und verstärkt die Tristesse und die Stimmung des Films. Die Schauspieler haben sich alle gut in ihren Rollen eingefunden, worüber das Making-Of noch einmal ein genaueres Bild liefert. Vor allem Corinna Harfouch und Lars Eidinger wurden als Besetzung perfekt ausgewählt. Die schauspielerische Leistung und die Inszenierung des Films sind somit stilsicher.

Die Bild- und Tonqualität ist ausgezeichnet. Das Bonusmaterial setzt sich aus 20 Trailern und einem 37minütigen Making-Of zusammen. Das letzte ist für den interessierten Betrachter informativ und ähnelt in der Grundstimmung dem Film.

Fazit: Der Film „Was bleibt“ wurde von den meisten Kritikern positiv aufgenommen, weil er Themen anspricht, die noch nicht so oft in der Filmgeschichte thematisiert wurden. Doch leider schafft er es nicht, die aufgebaute Spannung zu halten, und so verliert der Zuschauer nach und nach das Interesse an den Figuren und ihrem Schicksal.

by Doreen Matthei
Bilder © Alive AG / Pandora Film