War Flowers - DVD

DVD Start: 26.06.2012
FSK: ab 12 - Laufzeit: 100 min

War Flowers DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

North Carolina 1863, der amerikanische Bürgerkrieg überzieht das Land. In einer Welt, die von Angst und Hass geprägt ist, kämpfen drei Menschen um ihr zerrüttetes Leben. Eine junge Frau, deren Wille auf die Probe gestellt wird, eine Tochter ohne einen Vater und ein Vater, welcher seinen letzten noch am lebenden Sohn retten will. Drei Leben, die sich für immer geändert haben und die dennoch nicht den Glauben an das Gute verloren haben, kämpfen um ihr Schicksal.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailershow

DVD und Blu-ray | War Flowers

DVD
War Flowers War Flowers
DVD Start:
26.06.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 100 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
War Flowers War Flowers
Blu-ray Start:
26.06.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 100 min.
War Flowers (3D Blu-ray) War Flowers (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
26.06.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 100 min.

DVD Kritik - War Flowers

DVD Wertung:
Film: | 1/10
Bild: | 2/10
Ton: | 4/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 2/10


Christina Ricci muss eine hohe Mietrechnung haben. Ansonsten lässt es sich kaum erklären, warum sie sich für diesen Schwachsinn namens „War Flowers“ hat breitschlagen lassen. Christina Ricci ist eine hervorragende Darstellerin, die allzu oft in Nebenrollen etwas untergeht („Monster“) oder ein unglückliches Händchen bei der Rollenwahl beweist. Das Potential für einen wirklich großen Starstatus hat sie allemal. Sie brilliert auch in einem der schwächsten Filme des Jahres. Das kann man durchaus schon behaupten, auch wenn das Jahr erst zur Hälfte um ist. Das liegt nicht nur an der schlechten Synchronisation und an dem schwankenden Bild, was nur bedingt dem Original zuzuschreiben ist. Nein, hier passt einfach gar nichts. Der Film ist eindeutig billig gemacht, was allein schon die miserablen Computertricks beweisen, die glücklicherweise nicht so oft vorkommen, sondern das Drehbuch ist einfach schlecht. Es kommen so viele unlogische Handlungen vor, dass man den Eindruck gewinnt, alle Leute zu Zeiten des Amerikanischen Bürgerkrieges seien Vollidioten gewesen. Warum etwa rennt unsere Heldin mit ihrer Tochter über ein Schlachtfeld, um sich in einem Toilettenhäuschen zu verstecken, wenn sie doch gleich in ihrem Haus sicherer gewesen wäre und dieser noch einen gemauerten Keller besitzt? Und das gleich zwei Mal?? Da nimmt ein Soldat regungslos die Nachricht hin, dass seine zwei Brüder gefallen sind. Was schon unlogisch an sich ist. Aber später behauptet er, dass alle seine Taten im Krieg aus Rache am Tod der Brüder erfolgt sei. Nur liegt die Todesnachricht erst zwei Tage zurück und der Krieg dauert schon 4 Jahre. Rechnen sollte man auch als Soldat können. Es gibt dermaßen viele Anschlussfehler, dass man eine mehrseitige Liste führen könne. Da wird mal zum Essen gerufen, um es dann komplett zu vergessen. Da wird ein gesuchtes Mädchen übersehen, obwohl sie direkt am Straßenrand liegt. Da werden auch mal die Konföderierten mit den Yankees verwechselt. Ist ja auch nicht weiter schlimm, seine eigenen Leute mit dem Feind zu vertauschen, oder? Ein aufgeschwemmter Tom Berenger hustet sich in einer Szene todkrank die Lunge aus dem Leib, um in allen folgenden gut brüllen zu können und von seiner angeblichen Todkrankheit ist später nichts mehr zu hören und zu sehen. In jeder Szene möchte der Film so gerne „Vom Winde verweht“ sein oder zumindest „Unterwegs nach Cold Mountain“ mit einem kleinen Hauch „The Others“ (was dann schon mal überhaupt nicht passt, weil es komplett inkonsequent und überflüssig ist) und ist doch noch nicht einmal ein laues Lüftchen. Der übermäßige Zeitlupeneinsatz in den unpassendsten Momenten zieht den Streifen auf Spielfilmlänge, während andere Szenen zeitlich gar nicht passen wollen. Warum etwa befindet sich in den frisch (!) abgebrannten Ruinen des Hauses schon gewachsenes Gras?? Offensichtlich hat der Regisseur das Bestreben gehabt, möglichst in jeder Einstellung Fehler einzubauen. Das hat er wahrlich geschafft. Von der Liebesgeschichte braucht man gar nicht zu reden. Kitsch. Das Mädchen, immerhin die zweite Hauptrolle, nervt mit ihrer altenklugen Art gewaltig und dann hat der Film noch einen dermaßen religiös missionarischen Unterton, dass es einem den Magen umdreht. Wäre Christina Ricci nicht, so sollte man alle Kopien des Filmes vernichten und der Regisseur sich zusammen mit dem Drehbuchautor mehrere Jahre schämend in die Ecke stellen.

Der Ton ist okay, das Bild hat leichte Farbschwankungen und ist manchmal sogar leicht überbelichtet. Als Extras gibt es nur eine magere Trailershow.

Dieser Film lohnt sich nur für große Fans von Christina Ricci. Sie brilliert auch in schlechten Filmen. Und „War Flowers“ ist jetzt schon definitiv einer der schlechtesten Filme des Jahres. Oder sogar Jahrzehnts.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment