Wall Street 1&2 - DVD

DVD Start: 18.02.2011
FSK: ab 12 - Laufzeit: 249 min

Wall Street 1&2 DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Wall Street
Bud Fox, ein strebsamer, junger Börsenmakler, will das schnelle Geld machen. Nachdem er den skrupellosen, millionenschweren Spekulanten Gordon Gekko kennenlernt, scheint ein Traum in Erfüllung zu gehen. Aber dieser Traum hat seinen Preis. Durch Gekko wird Bud in einen Strudel krimineller Machenschaften gezogen. Als Gekko jedoch die Fluglinie, bei der Buds Vater beschäftigt ist, zu ruinieren droht, erkennt er seinen Irrtum. Es ist die Stunde der Entscheidung von Gier gegen Gewissen…

Wall Street - Geld schläft nicht:
Der Film spielt in New York City und ist 23 Jahre nach dem Original angelegt.
Der Tod von Gordon Gekkos Sohn während der Haftzeit des Geldhais hat die Beziehung zwischen Gekkos Tochter Winnie und ihm zerrüttet, da sie ihm die Schuld am Tod ihres Bruders gibt. Nach Gekkos Entlassung scheint er die Beziehung zu seiner Tochter wieder verbessern zu wollen und verbündet sich dazu mit Jake, ihrem Verlobten. Jake ist selbst an der Wall Street tätig, und so entwickelt sich ein professionelles Verhältnis zwischen den beiden Brokern, welches von der Tochter Winnie kritisch beobachtet wird.

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DVD Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox

Video on demand - Wall Street 1&2

DVD und Blu-ray | Wall Street 1&2

DVD
Wall Street 1&2 Wall Street 1&2
DVD Start:
18.02.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 249 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Wall Street 1&2 Wall Street 1&2
Blu-ray Start:
18.02.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 258 min.

DVD Kritik - Wall Street 1&2

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 7/10


Wall Street 1
1985 lässt sich der Finanzberater Bud Fox (Charlie Sheen) mit dem Finanzhai Gordon Gekko (Michael Douglas) ein, um das große Geschäft zu machen. Durch Insiderinformationen über die Fluggesellschaft „Bluestar“ gelingt der Deal. Bald genießt Bud Ruhm, Ehre und alle Vorteile, die das Geld und eine Bekanntschaft mit Gekko liefern können. Doch als er herausfindet, dass der Finanzhai die Fluggesellschaft, in der sein Vater arbeitet, in den Ruin treiben will, um die einzelnen Firmenanteile zu veräußern, muss er was gegen ihn unternehmen. Um Bluestar zu retten und die Veräußerung der Firma zu verhindern, bleibt nur die Verbindung mit Larry Wildman, der die Arbeitsplätze sichern will. Auch wenn dies bedeutet, dass die Börsenaufsicht hinter die illegalen Machenschaften kommen wird.

Wall Street 2
2001 wird Gordon Gekko (Michael Douglas) nach einer achtjährigen Haftstrafe entlassen. Der junge Börsenbrooker Jake Moore, der mit Gekkos Tochter Winnie liiert ist, versucht die Übernahme seiner ehemaligen Firma und den Selbstmord seines Chefs zu rächen. Um den Milliardär Bretton James zu schaden, verbündet er sich mit Gekko. Als Gegenzug verspricht Jake, Gekko wieder mit seiner Tochter zu vereinen. Doch die währt sich gegen die Beziehung und betrachtet das Vorhaben ihres Vaters weiterhin kritisch. Doch allen Warnungen zum Trotz, lässt sich Jake auf den Finanzhai ein und erkennt erst zu spät, dass dies ein Fehler war.

In der DVD-Box sind beide Filme von Oliver Stone aus den Jahren 1987 und 2010 enthalten, so dass man praktischerweise gleich hintereinander beide Filme sehen kann. Zwischen den ersten und dem zweiten Teil liegt eine Zeitspanne von 23 Jahren, in denen sich an der Börse jedoch nicht viel verändert hat. Macht und Gier sind immer noch an der Tagesordnung. Durch die Verbindung von Jake und seinen Schwiegervater im Spe wiederholen sich die selben illegalen Machenschaften, wie Jahre zuvor zwischen Bud Fox und Gekko.
Zweimal betrachtet Oliver Stone die Börse auf eine besondere Art und Weise, ohne dabei neue Erkenntnisse aufzuzeigen, wodurch der zweite Film eher langweilig wird. Die neuen Geschäfte werden auf dem Rücken der Tochter ausgetragen, die nach dem Verlust des Bruders den Vater nicht mehr an sich binden möchte. Dadurch wird eine emotionale Wendung im zweiten Teil mit eingebaut und die Handlung dadurch ergänzt. Die kriminelle Energie der Finanzhais lässt zum Ende hin nach und vielleicht auch wegen des fortschreitenden Alters, gewinnt er Einsicht in die Gefühlswelt seiner Tochter. Auch auf den Hinblick der Geburt des Enkels, bemüht er sich um eine Versöhnung, um die Familie zu bekommen, die er während des Gefängnisaufenthalts verloren hat. Scheinbar rückt die zerrüttete Beziehung in den Vordergrund und drängt die eigentliche Haupthandlung, die sich auf die Wall Street bezieht, dabei in den Hintergrund.
Die Machenschaften an der Börse werden plakativ dargestellt und beschrieben und das amerikanische Prinzip vom Tellerwäscher zum Millionär wird in beiden Teilen bedient.
Der erste Film kommt vollkommen ohne Effekte aus, während beim zweiten bereits in den Darstellungen der Aktiengewinne visuelle Effekte verwendet wurden, die jedoch nicht zur Handlung beitragen oder diese in irgendeiner bestimmten Art und Weise bedingen. Das Bild an sich ist in beiden Produktionen sehr authentisch dargestellt. Trotz der erheblichen Zeitspanne wirkt der erste Film keinesfalls veraltet oder lässt deutlich das Produktionsjahr erkennen. Wüsste man nicht, dass er Film bereits über 23 Jahre alt ist, würde es nicht auffallen. Auch anhand der Kostüme könnte man nicht zwingend auf das Produktionsjahr schließen. Das Gleiche gilt auch für den Ton. Die Hektik und das geschäftige Treiben an der Börse, sowie die Vertonung des belebten New Yorks wirken ebenfalls sehr natürlich und authentisch. Während an der Börse die lauten Stimmen und Töne bevorzugt werden, nimmt der Ton, im privaten Bereich der Hauptprotagonisten ab und lässt so deutlich die Bereiche Privat und Beruf voneinander unterscheiden. Leider ist der DVD-Ton sehr leise angelegt.

Die als Extra auf der DVD-Box enthaltenen Kommentare von Oliver Stone bieten als netten Zusatz einen kleinen Einblick in die Produktionen.


by Sandy Kolbuch
Bilder © 20th Century Fox




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