Wall Street - Geld schläft nicht - DVD

DVD Start: 18.02.2011
FSK: ab 12 - Laufzeit: 128 min

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Inhalt

Nachdem Gordon Gecko wegen Finanzbetrug jahrelang in das Gefängnis musste, ist er nun wieder da und meldet sich zurück mit einem Buch über den Finanzsektor in dem er vor der bevorstehenden Krise und dem Zusammenbruch warnt. Währenddessen versucht er die Beziehung zu seiner Tochter wieder aufzunehmen, doch dies scheint erst zu gelingen, als er ihren Verlobten unter seine Fittiche nimmt und immer mehr zum alten Kriminellen Gordon Gecko wird. Inhalt 2:
Nach dem Ende seiner langjährigen Haftstrafe stellt Gekko fest, dass er nicht mehr Teil der Wall Street Welt ist, die er einst dominierte. Um die kaputte Beziehung zu seiner Tochter Winnie (Carey Mulligan) zu kitten, verbündet er sich mit deren Verlobten Jacob (Shia LaBeouf), einem jungen Investment Banker. Dieser beginnt in Gordon Gekko eine Art Vaterfigur zu sehen. Aber Jacob muss schon bald auf schmerzliche Weise lernen, dass Gekko immer noch ein Meister der Manipulation und keineswegs gewillt ist, seinem früheren Lebenswandel abzuschwören...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Gordon Gekko ist zurück

Video on demand - Wall Street: Geld schläft nicht

DVD und Blu-ray | Wall Street - Geld schläft nicht

DVD
Wall Street - Geld schläft nicht Wall Street - Geld schläft nicht
DVD Start:
18.02.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 128 min.

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Blu-ray
Wall Street - Geld schläft nicht Wall Street - Geld schläft nicht
Blu-ray Start:
18.02.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 133 min.

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DVD Kritik - Wall Street - Geld schläft nicht

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 6/10


Gordon Gekko wird nach einer achtjährigen Gefängnisstrafe entlassen. Sieben Jahre später veröffentlicht er 2008 ein Buch, für das er während seiner Gefängnisstrafe das Konzept erstellt hat und das von seinen Geschäftsleben erzählt.
Der junge Börsenbrooker Jacob „Jake“ Moore, der Freund von Gekkos Tochter Winnie, ist auf der Suche nach einer lukrativen Idee, um möglichst schnell erfolgreich zu werden. In dem Unternehmen seines Mentors Louis Zabel gibt es Probleme und das Unternehmen scheint sich nicht mehr retten zu lassen. Nachdem es vom Milliardär Bretton James übernommen werden soll und stürzt sich Louis vor eine U-Bahn. Geschockt über den Selbstmord und der damit verbundenen Schulden, schwört er Rache an dem Milliardär zu nehmen. Er entschließt sich dazu, Unterstützung bei seinen zukünftigen Schwiegervater Gordon Gekko zu suchen, der zwischenzeitlich erfolgreich sein Buch vermarktet. Unter dem Vorwand, ihn mit seiner Tochter zu vereinen, tritt er mit ihm in Kontakt. Doch Winnie macht ihn für den Tod ihres Bruder verantwortlich und kann ihn sein Verhalten und die dunklen Machenschaften nicht verzeihen. Hinter ihren Rücken verbinden Jake und sein Schwiegervater mittlerweile geschäftliche Belange. Winnie warnt ihren Verlobten vor ihrem Vater, doch Jake schenkt ihr keinen Glauben. Erst als er sie überzeugen kann, 100 Millionen Dollar, die sie im Alter von 14 Jahren von ihrem Vater bekam, in ein Fusionsunternehmen zu investieren, hinter dem Gekko steckt, ändert sich seine Meinung. Denn Gekko verschwindet mit dem Geld und investiert es in mehrere Geschäfte, um es zu vermehren. Als er von Jake ein Ultraschallbild seines Enkels zu sehen bekommt, erwachen in ihm loyale Gefühle und er investiert das Einstiegsgeld in die ursprünglich vorgesehene Firma und rettet so sein soziales Leben.

23 Jahre sind seit dem ersten Wall Street Film vergangen. Die Welt hat sich weiterentwickelt, aber die Machenschaften an der Börse haben sich kaum geändert. Lediglich die technischen Mittel wurden modernisiert und weiter ausgebaut. Erneut blickt Oliver Stone auf die Börse, bei der diesmal der jüngere Held Jake Moore das Rennen macht und am Ende den Finanzhai in seine Schranken weist, nicht zuletzt um ihn so den erwünschten Frieden mit der Tochter schließen zu lassen. Die Handlung von dem jungen Brooker, der den erfahrenen und kriminellen Börsenriesen für die eigenen Zwecke benutzt, wird erneut erzählt. Die Rolle wurde im ersten Film von Charlie Sheen als Bud Fox dargestellt, mit dem es im zweiten Film ein kurzes Wiedersehen gibt. Jake Moore ist zwar genau wie er ein Brooker mit vollen Einsatz, jedoch verliert er dabei nicht seine Seele, wie sein Vorgänger Bud Fox. Jake ist bemüht seine Mutter, die von Susan Sarandon verkörpert wird, finanziell zu unterstützen, da sie ihren Job als Krankenschwester an den Nagel gehängt hat und nun versucht durch den Verkauf von teuren Immobilien eine Existenz aufzubauen.
Michael Douglas kann auch nach all den Jahren überzeugend in seine Rolle des geldgierigen Gordon Gekko auftreten, ohne das auch nur die Spur einer Veränderung erkennbar ist. Lediglich die Jahren, die vergangen sind, haben auch an seinem Äußerungen Veränderungen hervorgerufen. Leider gerät die Hauptfigur Gordon Gekko in den Hintergrund der Handlung, aus der sie sich nicht mehr befreien kann. Auch Susan Sarandon bleibt eine rätselhafte Nebenfigur, die weder Tiefgang noch eine wirklich wichtige Figur im Film ist. Sie dient lediglich der Hintergrunderläuterung von Jake, der ebenfalls nicht das Potenzial bieten kann, das einst Charlie Sheen verkörperte.

Die „Wall Street“-Fortsetzung ist inhaltlich enttäuschend. Die Handlung wirkt wiederholt und eine Spannung ist nicht gegeben. Daran ändert auch leider der reale Bezug auf die Finanzkrise nichts. Das gesamte Thema scheint nur noch angeschnitten zu sein. Vielmehr rückt die Handlung von der neugestalteten Beziehung zwischen Tochter und Vater in den Vordergrund. Eigentlich sollte die moderne Version spannender und interessanter sein, als der Vorgänger. Aber im Enddefekt ist es umgekehrt. Während der erste Teil noch eine Spannungskurve aufwies und man die Demütigung von Gordon Gekko und den daraus resultierenden Erfolg von Bud Fox miterleben wollte, bleibt hier nur die Frage, ob sich Vater und Tochter am Ende wieder annähern können.


by Sandy Kolbuch
Bilder © 20th Century Fox




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