Voodoo Passion - Der Ruf der blonden Göttin - DVD

DVD Start: 19.11.2013
FSK: ab 18 - Laufzeit: 83 min

Voodoo Passion - Der Ruf der blonden Göttin DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Susan zieht nach Haiti zu ihrem Ehemann Jack, der dort mit einer lesbischen Hausfrau und Olga, einer platin-blonden Nymphomanin lebt, die ihr allerdings als Jacks Schwester vorgestellt wird. Plötzlich bekommt Susan Albträume in denen Voodoo Zeremonien abgehalten und Morde verübt werden.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Englisch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Fotogalerie, Trailer

DVD und Blu-ray | Voodoo Passion - Der Ruf der blonden Göttin

DVD
Voodoo Passion - Der Ruf der blonden Göttin Voodoo Passion - Der Ruf der blonden Göttin
DVD Start:
19.11.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 83 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Voodoo Passion - Der Ruf der blonden Göttin Voodoo Passion - Der Ruf der blonden Göttin
Blu-ray Start:
19.11.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 87 min.

DVD Kritik - Voodoo Passion - Der Ruf der blonden Göttin

DVD Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 5/10
Ton: | 5/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 2/10


Schwülstige Nächte - Der Anfang des Jahres 2013 verstorbene spanische Regisseur Jess Franco ist ein Phänomen. Nicht nur drehte er die unterschiedlichsten Filme, welche im Laufe der Zeit ihre Stilistik wechselten, sondern er war auch ein sehr schlechter Regisseur, der dennoch Kultstatus besitzt. Er startete mit einigen recht surrealistischen Horrorfilmen, bis er aufgrund der gesamtgesellschaftlichen Liberalisierung immer mehr Erotik und später auch einige Pornoszenen in seine Filme einbaute. Später drehte er auch explizite Pornofilme. Und obwohl die Filme dann zwangsläufig billig für den Videomarkt und die Bahnhofskinos hergestellt worden waren, quasi europäisches Grindhousekino, so sind doch einige seiner, hüstel, Werke in den Fundus des Genres eingegangen, wie etwa „Die Nacht der offenen Särge“, seine Dracula-Adaption mit Christopher Lee und Klaus Kinski, die Frauengefängnis-, Kannibalen- und Zombiefilme. Gerade in den letzteren konnte Erotik bis Porno gut eingebaut werden, da man im Dschungel oder auf Inseln eh wenig Kleidung trägt. Und Kannibalen wollen vor dem Verzehr auch noch ihren Spaß haben. Und auch der neu aufgelegte „Voodoo Passion“ kann man hierzu zählen. Schließlich spielt der Film auf Haiti und dort sind die Nächte warm und offensichtlich auch erotisch sehr anregend. So startet der Film mit einer bezeichnenden Szene, die sogar doppelt ankündigt, was folgen wird. Man sieht in einer minutenlangen Szene, wie einige Haitianer nackt am Strand tanzen. Das ist ja ganz nett anzusehen und die Frauen sind auch schön. Aber da keine Choreografie vorherrscht, wird das auf Dauer auch recht schnell langweilig. Was bezeichnend für den ganzen Film ist. Es gibt viel nackte Haut, wobei man an manchen Stellen merkt, dass wohl Pornoszenen eingefügt hätten werden können. Aber das alles ist auf Dauer recht schnell langweilig, da die Szenen oft nur Selbstzweck sind und manchmal wenig mit der Handlung zu tun haben. Es geht zwar darum, dass die Heldin durch Voodoo scharf gemacht werden soll, damit sie einige Männer verführt und ermordet. Da sind einige Nackt- und Sexszenen natürlich passend und schön und dramaturgisch auch notwendig. Aber gerade die Tanzszenen sind sehr ermüdend und wiederholen sich oft. Vor allem sind nämlich auch ein und dieselben Szenen, schlecht gefilmt, später einfach noch mal eingefügt worden. Also sieht man dieselben Einstellungen oft mehrfach in dem Film, weil sie schlicht kopiert worden sind. So kann man einen Film auch auf die notwendige Länge strecken. Leider funktioniert auch ansonsten hier nichts. Die Schnitte sind stellenweise sehr willkürlich gesetzt und Szenen werden einfach abgebrochen. Da sind logische Anschlussfehler unvermeidbar. Zudem ist die Kadrierung misslungen und oft werden dann die Köpfe der Darsteller durch die Bildoberkante abgeschnitten. Neben den mehrfach verwendeten Szenen, besteht der größte Schnitzer des Filmes darin, dass die Nachtszenen am Tage gedreht worden sind!! Und das kommt nicht nur einmal vor, sondern den ganzen Film über. Auch inhaltlich kann der Streifen nicht überzeugen. Hier liegt weniger ein Horrorfilm vor, sondern ein Softsexfilm, wobei noch eine Krimiintrige eingebaut wird, die aber komplett versumpft. So bleiben eigentlich nur die Nacktszenen und das ewige Getanze. Wenigstens singen sie nicht auch noch. Aber das ist schlicht und ergreifend langweilig und die Bettszenen sind manchmal auch wenig erotisch, wenn die Darstellerinnen sich sehr übertrieben auf den Laken wälzen. Das einzige, was sich hier wirklich lohnt ist die wunderschöne Darstellerin Muriel Montossé, die hier unter dem Pseudonym Vicky Adams auftritt.

Der Ton und das Bild sind okay. Leider sind die Extras zum Vergessen, denn es gibt nur den Trailer und eine Bildergalerie.

Jess Franco macht seinem Ruf wieder alle Ehre und dieser Film aus den 1970ern ist der typische Softsexstreifen, der alle Handlung ignoriert, voller Fehler steckt und auf Dauer einfach nur langweilt.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment