Villa Captive - DVD

DVD Start: 30.03.2012
FSK: ab 18 - Laufzeit: 80 min

Villa Captive DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Lucy Lust ist eine französische Pornodarstellerin, die in den USA arbeitet. Vom Pornobusiness ausgebrannt und angewidert beschließt sie eines Tages, ihre Karriere zu beenden und sich in eine abgelegene Villa in Miami zurück zu ziehen. Ein bekannter und vermeintlich wohlhabender Erotikstar wie Lucy Lust bleibt jedoch nicht lange unbemerkt. Ihre Anwesenheit spricht sich in der Nachbarschaft herum und zieht die Aufmerksamkeit von düsteren Gestalten auf sich. Als Lucy von einem gemeinsamen Essen mit dem jungen Jeremia zurückkehrt, werden die beiden bereits von Einbrechern erwartet und brutal überwältigt. Es folgen Tage voller Terror, Gewalt, Missbrauch und Erniedrigungen.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien / Splendid
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Villa Captive

DVD
Villa Captive Villa Captive
DVD Start:
30.03.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 80 min.

zur DVD Kritik
Villa Captive Villa Captive
DVD Start:
16.10.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 79 min.
Blu-ray
Villa Captive Villa Captive
Blu-ray Start:
30.03.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 80 min.
Villa Captive Villa Captive
Blu-ray Start:
16.10.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 79 min.

DVD Kritik - Villa Captive

DVD Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 5/10
Ton: | 5/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 3/10


Tortureporn ohne Torture und Porn
Rape und Revenge und Terrorfilm: der Film “Villa Captive” will alles zugleich sein und sich somit in die Nachfolge von Filmen wie “Muttertag” und “I spit on your Grave” einreihen. Das gelingt ihm aber nur insofern, da er eben ein Vertreter dieses Subgenres ist. Mit der Qualität, wenn dieses Wort in Verbindung mit diesen Filmen gebraucht werden darf, der anderen Vertreter kann „Villa Captive“ nämlich nicht mithalten. Leider ist der Film nämlich von der billigen Sorte und die Limitierungen des Budgets kann man insbesondere bei den gewalttätigen Szenen sehen. Oder eben nicht, da man offensichtlich kein Geld für ordentliche Effekte zur Verfügung hatte. Da hat man wahrlich schon interessanteres aus Frankreich gesehen. Nachdem in den letzten Jahren einige der aufregendsten Genrevertreter aus dem Lande der kultivierten Bildsprache kamen, wird nun auch weniger gutes bis schlechtes rausgebracht. Vermarktungstechnisch ist das nachvollziehbar, schließlich haben die französischen Horrorfilme fast durchgängig überzeugt und in kurzer Zeit schon einen guten Ruf aufgebaut. Nun macht man sich also daran, diesen mit Billigproduktionen etwas zu lädieren. Vor allem leidet dieser Film daran, dass er viel zu vorhersehbar ist und auch in der Hinsicht mit den Klassikern lange nicht mithalten kann. Ein simpler Einbruch läuft hier aus dem Ruder, aber leider ist das weder spannend noch sonderlich dramatisch, da durch die Vorhersehbarkeit jede Suspense erstickt wird. Die Stories in diesem Subgenre sind eh nicht so wichtig und laufen immer nach demselben Schema ab. Unschuldige Personen werden festgehalten, gequält und ermordet. Soweit der Terrorfilm. Und der Rape-und-Revenge-Film handelt von einer vergewaltigten und gedemütigten Frau, die sich brutal an ihren Peinigern rächt. Hier stehen eben die Atmosphäre und der Voyeurismus in punkto Gewalt und Sex im Mittelpunkt. Alles das wird in „Ville Captive“ nicht geboten. Im Vergleich ist der Film nämlich sehr zahm. Somit wird der Voyeurismus nicht bedient und durch die fehlende Spannung kann das nicht aufgewogen werden. Das einzig neue: ein französischer Pornostar spielt einen französischen Pornostar in den USA (und hält sich in Nacktheit erstaunlich zurück). Das klingt platt und redundant, spielt aber zumindest in Ansätzen damit, dass Pornos und deren Stars nichts anderes als Illusionen von Objekten sind. Die Tragik besteht darin, dass die Männer dieses nicht erkennen. Immerhin macht der Pornostar seine Sache gut und ihr gelingen einige gute Szenen. Der Rest ist wirklich schnell vergessen.

Das Bild und der Ton sind okay, aber die Extras ziemlich mau: es gibt nur den Trailer und eine Trailershow.

Stories in dem Subgenre des Terror- und Rape-and-Revenge-Film sind eh Nebensache, solange der Voyeurismus bedient wird, oder durch Spannung und Atmosphäre aufgewogen ist. Leider ist hier nichts davon der Fall. Langweilig, da vorhersehbar, zahm und so gut wie gar nichts neues.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © WVG Medien / Splendid