Vikings - Die Berserker - DVD

DVD Start: 02.04.2015
FSK: ab 16 - Laufzeit: 90 min

Vikings - Die Berserker DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Lasst die Jagd beginnen! Seit dem Jahr 835 erobern Wikinger weite Teile Britanniens – unter ihnen die „Berserker“, die wildesten unter den Kriegern. Sie jagen jungen Sachsen, um sie bei grausamen Opferritualen auf barbarische Art und Weise zu töten. Doch diesmal trifft es eine Gruppe junger Sachsen, die sich zu wehren vermag. Schnell werden aus den vermeintlichen Opfern wilde Jäger!

Regisseur Antony Smith, der schon mit „Das Blut der Wikinger“ für Furore sorgte, liefert nun mit VIKINGS – DIE BERSERKER einen weiteren Wikinger-Actioner im Stil von „Outlander“ und „Walhalla Rising“. Neben Sol Heras („Coronation Street“) in der Hauptrolle, schwingen die Action erprobten Schauspieler Simon Armstrong („Game of Thrones“) und Douglas Russel („Walhalla Rising“) die Äxte. Atmosphärisch, barbarisch, hart – die nächste große Wikinger-Saga!

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Tiberius Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | Vikings - Die Berserker

DVD
Vikings - Die Berserker Vikings - Die Berserker
DVD Start:
02.04.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Vikings - Die Berserker Vikings - Die Berserker
Blu-ray Start:
02.04.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min.
Vikings - Die Berserker (3D Blu-ray) Vikings - Die Berserker (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
02.04.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min.

DVD Kritik - Vikings - Die Berserker

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 5/10
Ton: | 4/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 4/10


Rennen und laufen - Dieser Film ist nicht zu verwechseln mit „Northmen“. Aber es ist kein Wunder das zeitgleich mit „Vikings – Die Berserker“ noch schnell eine weit billigere Produktion auf den Markt geworfen wird, um von dem großen Bruder finanziell zu profitieren. Wobei gut kaschiert worden ist, das nicht viel Geld vorhanden war. Da der Film fast ausschließlich in der Wildnis spielt, konnte auf Kulissen verzichtet werden. Da ist nur einmal ein ärmliches Bauernhaus zu sehen und ansonsten ein Feldlager mit provisorischen Lattenzäunen und Zelten, was durchaus glaubhaft ist. So hat man schon die Kosten gespart und konnte diese anderweitig einsetzen. Etwa bei den Effekten. Diese sind ziemlich gut gelungen und es geht stellenweise sehr blutig zu, wobei hier auch gut kaschiert wird, dass man kein Geld für CGI hatte. Da wählt die Kamera einen Blickwinkel in dem man nichts sieht, sondern nur hört und dann das Resultat in den Bildrahmen hereinragt. Einfache Tricks gewinnen so durchaus an Wucht. Im Grunde ist das auch das einzige was zählt. Eine Story im eigentlichen Sinne ist nämlich überhaupt nicht vorhanden. Da werden einige Engländer von marodierenden Wikingern gefangengenommen. Im Zuge eines religiösen Rituales werden fünf der Gefangenen in die Wälder geschickt damit sie von den fünf Berserkern gejagt werden können. Im Laufe des Rennens fangen zwei Gejagte an sich zu wehren. Das ist alles und im Grunde nur ein Survivalthriller mit Schwertern. Wenn es auch einige sehr gelungene Szenen gibt, so werden diese schon fast wieder mit einigen äußerst peinlichen aufgewogen. Wenn ein Schurke gebückt grunzend wie ein Tier schnüffelnd und deutlichem Überbiss herumschleicht, so kann man das nun wahrlich nicht ernst nehmen, da es schon als eine Parodie herkommt, aber leider ernst gemeint ist. Historische Akkuratesse darf man auch nicht sonderlich erwarten. Das die Wikinger etwa weibliche Priester hatten ist sehr unwahrscheinlich und auch die Berserker waren weniger religiös motiviert, sondern Elitekrieger die kamikazeartig gegen die Feinde anpreschten. Allerdings ist es im Film richtig geschildert, dass die Krieger unter Drogen standen, die ihnen die Furcht und die Schmerzen nahmen und sie wild machten. In blindem Ansturm rannten sie dann gegen die Feinde an, was kaum einen von ihnen überleben ließ, aber den Gegner in Angst und Schrecken versetzte und so den Gefährten mehr Chancen auf den Sieg gaben. Auch die hier gezeigten Menschenopfer sind wohl eher den Germanen, nicht den Wikingern zuzuschreiben. Historisch ist das also alles nur bedingt akkurat, aber wenn man einen anspruchslosen Actionsurvivalthriller im historischen Ambiente sehen will, kann man hier ohne zu viel zu erwarten, durchaus unterhalten werden.

Leider ist der Ton etwas leise ausgefallen und das Bild ist ziemlich grau und blass, wobei ersteres durchaus gewollt ist, um hier eine düstere, kalte Atmosphäre zu erschaffen. Leider gibt es als Extras nur den Trailer und eine kleine Trailershow.


Fazit:
Wenn man nicht allzu viel erwartet, kann man mit dieser günstigen Produktion durchaus unterhalten werden. Viel Geld war nicht vorhanden, aber das wird durchaus gut kaschiert. Ein Survivalthriller mit Schwertern.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Tiberius Film