Verrückt nach Steve - DVD

DVD Start: 17.09.2010
FSK: ab 6 - Laufzeit: 99 min

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Inhalt

Mary Horowitz (Sandra Bullock) ist exzentrisch und schrill – und arbeitet als Kreuzworträtsel- Autorin bei einer Tageszeitung. Eine Arbeit, in der sie voll und ganz aufgeht. Als ihre Eltern ihr ein Blind Date organisieren, ist sie zunächst skeptisch, verliebt sich dann aber Hals über Kopf in den coolen Kameramann Steve (Bradley Cooper), der noch beim ersten Treffen die Flucht vor ihr ergreift.
Davon überzeugt ihren Seelenverwandten in ihm gefunden zu haben, folgt sie ihm auf Schritt und Tritt zu seinen Drehorten. Angestachelt wird sie dabei von dem selbstverliebten Nachrichtenreporter Hartman Hughes (Thomas Haden Church), der mit Steve zusammenarbeitet und diesem nur zu gern das Leben schwermacht...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Entfallene Szenen
Spaß am Set

Video on demand - Verrückt nach Steve

DVD und Blu-ray | Verrückt nach Steve

DVD
Verrückt nach Steve Verrückt nach Steve
DVD Start:
17.09.2010
FSK: 6 - Laufzeit: 99 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Verrückt nach Steve

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 5/10


Die Bewertung dieses Films sollte Niemanden abschrecken. Zwar klingen meine Bewertungen recht ernüchternd, aber ich habe hierfür auch andere Maßstäbe als der durchschnittliche Zuschauer. Mein Bewertungsprinzip hatte ich schon einmal erwähnt, ich bewerte immer Genrefilme untereinander und nicht einen Scifi-Film mit einem Drama. Als Beispiel, in den letzten Jahren war ich von Komödien wie „Die Hochzeitscrasher“, „Bad Santa“ und „Superbad“ angetan und diese sind dann dementsprechend eher bei 9 von 10 Sternen angesiedelt. Im Vergleich zu diesem Film ist „Verrückt nach Steve“ zwar unterhaltsam, teilweise lustig aber auch albern und bekommt von mir fairerweise noch 6 von 10. Dies ist nur dem Umstand zu verdanken, dass sich Super Sweetheart Sandra Bullock („Speed“) trotz allem in dieser albernen Komödie richtig Mühe gibt und dabei richtig schön treudoof symphatisch ist. Der andere große Pluspunkt dieses Films ist Thomas Haden Church („Spiderman 3“) anzukreiden. Er gibt hier den arroganten, von sich selbst eingenommenen alternden Reporter, der sein Ticket zum Ruhm sucht. Allein in das Gesicht von Thomas Haden Church zu schauen, wenn er teilweise bedeutungsschwanger mit gefakten Emotionen in die Kamera guckt, ist fast schon die DVD wert. Leider kommt der Gute fast schon zu wenig im Film vor. Aber nun erst mal zur Kurzstory des Films:

Mary Horowitz (Sandra Bullock) ist eine merkwürdige Frau mittleren Alters, die noch bei ihren Eltern lebt. Ihr Beruf ist es, Kreuzworträtsel für eine Lokalzeitung zu erstellen. Ihre Eltern arrangieren für die Single-Frau ein Blind Date mit Steve (Bradley Cooper), der Kameramann bei einem Nachrichtensender ist. Das kurze Blind Date wird von Steve schnell beendet, nachdem er merkt, dass Mary die ewig redende, zwar intelligente aber scheinbar verrückte Frau ihm Angst macht. Eine Aussage von Steve nimmt die frisch verliebte Mary falsch auf. Nachdem sie ihren Job verliert, reist sie Steve durch halb Amerika hinterher um die scheinbar große Liebe ihres Lebens wiederzusehen. Auf den Wegen dorthin erlebt sie einige Abenteuer.

Ich habe mich bei diesem Film erschreckenderweise für mich selbst, sehr gut amüsiert. Ich dachte nach dem Gewinn der goldenen Himbeere für die Rolle als Mary Horowitz, würde dieser Film ein komplettes Desaster sein. Mit der Annahme lag ich falsch. Ich muss auch ehrlich gestehen, ich verstehe nicht, warum Sandra Bullock für diese Rolle die goldene Himbeere erhalten hat. Ich habe im letzten Jahr viel schlechtere weibliche Hauptrollen gesehen, als die von Sandra. Sandra Bullock bekommt es sehr gut hin, diesen Charakter verrückt, fröhlich, dem Zuschauer zu präsentieren, so dass man den Charakter der Mary mögen muss. 50 % der guten Bewertungen des Films, wären somit Sandras Spiel zu Gute zu schreiben. Die andere Hälfte verdienen wie bereits oben erwähnt Thomas Haden Church und einige gut ausgearbeitete Gags. Leider verliert sich der Film zu schnell im Banalen, wie so oft in amerikanischen Komödien, in dem Versuch uns Moral-Verpackte-Botschaften zu vermitteln. Der Film ist Klischeebeladen, streckenweise langatmig aber trotzdem vermittelt der Film ein wohliges Gefühl. In Amiland würde man so einen Film auch einen No-Brainer nennen, wo man nicht viel nachdenken muss und trotzdem niedlich doof unterhalten wird. Ich denke, es wäre schwierig sich diesen Film ohne Sandra Bullock vorzustellen. Die wenigsten Schauspielerinnen würden es hinkriegen, der hauchdünnen Story genug Symphatie und Charme zu verleihen. Darum finde ich, dass dieser Film nur mit ihr, entweder lebt, sprich ankommt oder stirbt. Wenn man Sandy mag, gewinnt der Film erheblich an Wert und wenn dem nicht so ist, ist es nur eine belanglose und alberne Komödie.


by Marc Engel
Bilder © 20th Century Fox




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