Verlobung auf Umwegen - DVD

DVD Start: 03.02.2011
FSK: ab 6 - Laufzeit: 96 min

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Inhalt

Als ihr vierter Jahrestag ohne Heiratsantrag vergeht, nimmt Anna (Amy Adams) die Sache selbst in die Hand: Die zielstrebige junge Frau fliegt ihrem Freund Jeremy (Adam Scott) nach Dublin hinterher, um ihm, einem alten irischen Brauch folgend, am 29. Februar selbst einen Heiratsantrag zu machen. Doch das Wetter und das Schicksal scheinen sich gegen die verwöhnte Wohlstands-Amerikanerin verschworen zu haben und so landet sie auf der anderen Seite von Irland. Um doch noch pünktlich in Dublin anzukommen, ist sie auf die Hilfe des gutaussehenden aber von ihrem Charme gänzlich unbeeindruckten Pub-Besitzers Declan (Matthew Goode) angewiesen. Während die beiden sich quer über die grüne Insel zanken, entdeckt Anna, dass die Reise zum Glück oft anders verläuft als geplant.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Kinowelt Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Fotogalerie, Geschnittene Szenen, Making of, Trailer, Wendecover

Video on demand - Verlobung auf Umwegen

DVD und Blu-ray | Verlobung auf Umwegen

DVD
Verlobung auf Umwegen Verlobung auf Umwegen
DVD Start:
03.02.2011
FSK: 6 - Laufzeit: 96 min.

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Blu-ray
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Blu-ray Start:
03.02.2011
FSK: 6 - Laufzeit: 100 min.

DVD Kritik - Verlobung auf Umwegen

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 9/10
Ton: | 7/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 8/10


Anna findet in ihrem Job als Innenarchitektin Bestätigung, da es ihr gelingt durch Perfektion aus jeder noch so heruntergekommenen Immobile ein Schmuckstück zu machen, damit es schnell das Interesse der Käufer erregt. Auch im Privatleben läuft alles nach Plan. Die langjährige Beziehung mit dem Kardiologen Jeremy lässt keine Wünsche offen. Nur der langersehnte Heiratsantrag lässt auf sich warten. Als nach vier Jahren der Moment dann doch endlich zu kommen scheint, was Anna durch ihre Freundin erfährt, die Jeremy bei einem Juwelier gesehen hat, probt sie schon einmal „Ja ich will“ vor der Spiegel. Doch an dem besagten Abend kommt alles anders. Statt des Rings kommen zwei Ohrringe zum Vorschein und der beschäftigte Kardiologe muss zu einem Notfall und kurz darauf geschäftlich nach Dublin. Frustriert darüber entsinnt sich Anna ihren irischen Wurzeln und der Tradition, dass die Frauen in Irland am 29. Februar ihren Männern einen Antrag machen können. Besessen von dieser Idee reist sie Jeremy nach Dublin hinterher. Doch das Wetter macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Statt in Dublin, landet sie weit entfernt in dem kleinen Ort Cardiff. Da die dortige Bahn und der Bus eingestellt sind, muss sie in einer kleinen Pension übernachten, in der sie prompt ein Riesenchaos verursacht. Der Barbesitzer Declan, der sich in finanzieller Not befindet, lässt sich dazu überreden, sie mit dem Auto nach Dublin zu fahren. Doch die Fahrt sieht anders aus als geplant. Nachdem das Auto in einem Graben landet und sie wegen einer Burgbesichtigung den Zug verpassen, müssen sie in einer Pension übernachten. Damit sie von dem konservativen Vermietern überhaupt ein Zimmer bekommen, müssen sie sich als Ehepaar ausgeben. Auf engsten Raum versuchen sie miteinander auszukommen, bis die Weiterfahrt ansteht. Doch auch diesmal landen sie nicht in Irland, sondern platzen in eine Messe. Bei anschließenden Feier knistert er zwischen ihnen und Anna erfährt brisante Details über ihren Fahrer.
Am Ende gelangt Anna wohlbehalten bei Jeremy an, der eine Überraschung für sie bereithält. Ihr Wunsch scheint sich zu erfüllen. Doch dann merkt sie, dass ihr Herz mittlerweile etwas ganz anderes will.

Amy Adams spielt auch in diesem Film eine etwas verrückte und von ihren Plänen besessene Frau, die sich stets ihrer Ziele bewusst ist. Ähnlich wie schon in „Verwünscht“ und in „Julia und Juliet“ lässt sich als Anna hinter ihre äußerlich perfekte Fassade blicken und erscheint plötzlich wie ein Mädchen, das sich schnell für Burgen und die Landschaft begeistern lässt.

Matthew Goode verkörpert auf eine natürliche Art und Weise den sturen Barbesitzer Declan. Die irische Eigenart kommt sehr authentisch rüber und er überzeugt mit seiner trockenen Art. Anna gelingt es nach und nach hinter seine harte Schale zu blicken und die Trümmer seiner Vergangenheit zu erkennen und letztendlich zu kitten.

Declan Gegenspieler Jeremy wird von Adam Scott verkörpert. Er stellt den Kardiologen sehr selbstverliebt dar, der stets nur seine Arbeit im Kopf hat und um sein eigenes Aussehen besorgt ist. Anna ist für ihn ein Schmuckstück, das er zwar verehrt aber nicht wirklich schätzt. Anna erkennt dies, als sie zur Probe einen Feueralarm auslöst. In der Hoffnung, dass Jeremy sie retten würde, muss sie mit ansehen, wie dieser eher darum besorgt ist seine elektronischen Besitztümer zu retten.

Die Autoren Deborah Kaplan und Harry Elfront knüpfen mit diesem Film an ihren Erfolg von „Verliebt in die Braut“ an. Auch hier geht es wieder um eine Liebe, die durch die bevorstehende Hochzeit zu scheitern droht, sich am Ende aber doch erfüllt.
Die an irischen Orginalschauplätzen gedrehten Szenen zeigen Irland in seiner ganzen Schönheit. Situationsbedingten Komik, wenn auch teilweise bis auf die Spitze getrieben, und gekonnt platzierte Wortwitze regen zum Schmunzeln an. Dennoch hätte die Handlung etwas kürzer ausfallen dürfen.


by Sandy Kolbuch
Bilder © Kinowelt Home Entertainment




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