Vampires in Paris - Dunkles Geheimnis in der Stadt der Liebe - DVD

DVD Start: 15.11.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 93 min

Vampires in Paris - Dunkles Geheimnis in der Stadt der Liebe DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Antoine ist ein hervorragender Schnorrer, der die seltene Gabe hat, sich bei den exklusivsten Parties in Paris den Eintritt zu erschleichen. So ist er immer an den Topadressen vertreten. Dabei hilft ihm die Behauptung, mit dem bekannten Partylöwen Jordan befreundet zu sein. Zufällig bekommt er den Auftrag, dieses mysteriösen Jordan zu finden – und entdeckt dabei die wunderschöne und geheimnisvolle Violaine (Asia Argento). Seltsame, erotische wie grausame Träume verfolgen Antoine, seit er ihr begegnet ist, und seine Faszination bringt ihn bald in tödliche Gefahr…

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: KNM Home Entertainment / Pasadena Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Französisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Asia Argento Porträt, Franz. Trailer, Deutscher Trailer

DVD und Blu-ray | Vampires in Paris - Dunkles Geheimnis in der Stadt der Liebe

DVD
Vampires in Paris - Dunkles Geheimnis in der Stadt der Liebe Vampires in Paris - Dunkles Geheimnis in der Stadt der Liebe
DVD Start:
15.11.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 93 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Vampires in Paris - Dunkles Geheimnis in der Stadt der Liebe

DVD Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 3/10


„Vampires in Paris“ ist kein neuer Film. Das merkt man allein schon daran, dass die Geldbeträge in dem Film noch in Francs und nicht in Euro angegeben werden. Schon vor einiger Zeit ist der Film unter dem Titel „Love Bites“ erschienen. Leider macht der neue Titel den Film nicht gerade besser. Das einzige was sich hier wirklich lohnt, sind die Szenen mit Asia Argento. Von denen gibt es aber leider sehr wenige. Sie tritt schätzungsweise nur in fünf bis sechs längeren Szenen auf, obwohl sich alles im Film um sie dreht. Und das ist auch richtig so und der Regisseur versteht es, die italienische Schauspielerin gekonnt und effektvoll in Szene zu setzen, so dass man sich vor ihr fürchtet und sie gleichzeitig begehrt. Das ist sehr geschickt und gelungen. Asia Argento Fans sollten also zugreifen. Alle anderen sollten allerdings einen Bogen um den Film machen. Denn er weiß nicht so richtig, was er eigentlich sein will. Mit dem Resultat, das er sich wirklich zwischen alle Stühle setzt und damit erleidet er das Schicksal der Gladiatoren von Rom. Er wird von den verschiedenen Rössern zerrissen. Da hätten wir einen klassischen Krimi, ein bisschen Horror, der allerdings bei weitem nicht genug ist, um Genrefreunde anzusprechen, Noir, Komödie, Drama und Erotik und nichts greift. Wenn man sich auf eine Mischung zwischen zwei Genres geeinigt hätte, hätte das alles gut funktionieren können. Vampire können ja ewig und ziemlich variabel eingesetzt werden. Vampire und Erotik: Klassiker, Vampire und Drama: vielversprechend, Vampire und Komödie: Igitt, da immer misslungen, Vampire und Noir: ja, das wäre etwas gewesen. Dass hier dann auch noch unbeholfene Reminiszenzen an Tarantino vorkommen, macht das ganze Flickwerk nicht gerade besser. Und die vielen Fehler auch nicht. Wie kommt es etwa, dass der Held, nachdem er von mehreren Männern zusammengeschlagen worden ist, keinerlei Macken im Gesicht hat? Der Held ist sowieso eine Crux des Films. Zum einen ist er ziemlich unsympathisch und wächst einem auch im Laufe der Handlung nicht weiter an das Herz. Zum anderen reift sein Charakter kaum. Und das ist ein essentieller Fehler im dramaturgischen Sujet überhaupt: der Held sollte an seinen Erfahrungen reifen und wachsen. Das ist ein zentrales Element seit Geschichten in der Steinzeit am Lagerfeuer erzählt wurden. Hier kann er allerdings bis zuletzt seinen Egoismus nicht überwinden. Er lässt sich zwar auf seine Liebe ein, aber im Grunde ist auch das Egoismus, da er so sein emotionales Bedürfnis befriedigt. Und mit dem unsympathischen Held wird auch der Film sehr unsympathisch. Immerhin hat der Held als notorischer Schnorrer einen parasitären Wesenszug, der dem der Vampire in nichts nachsteht. Kein Wunder, das er sich zu ihnen hingezogen fühlt. Ja, wenn die Szenen mit Asia Argento nicht gewesen wären (mit einem schönen direkten Zitat aus dem klassischen „Dracula“ mit seinen drei Frauen), könnte man den Film kaum mit gutem Gewissen zu Ende sehen.

Der Ton und das Bild sind gut, aber die Extras sind ziemlich mau. Was heißt mau? Sie sind im Grunde gar nicht vorhanden. Neben dem obligatorischem Trailer und einer kleinen Trailershow wird noch ein Asia Argento Portrait angekündigt. Dieses entpuppt sich leider nur als eine lückenhafte Filmographie und ein paar Fotos. Sehr enttäuschend.

Der Film kann sich nicht für ein Genre oder eine passende Kombination entscheiden und setzt sich so dermaßen zwischen alle Stühle, dass es ihn zerreißt. Einzig die Szenen mit der effektvoll in Szene gesetzten Asia Argento lohnen das Ansehen des Films. Ansonsten ist das zu viel und damit zu wenig.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © KNM Home Entertainment / Pasadena Pictures