Up in the Air - DVD

DVD Start: 04.06.2010
FSK: ab 0 - Laufzeit: 105 min

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Inhalt

Über den Wolken ist die Freiheit grenzenlos für Ryan Bingham (George Clooney). 322 Tage im Jahr ist der passionierte Vielflieger in der Luft oder in Airport-Hotels, ununterbrochen unterwegs zu Firmen irgendwo in den USA. Dort übernimmt er die unliebsame Aufgabe, Mitarbeiter möglichst schmerzfrei über ihre Entlassung zu informieren. Ryan selbst hat nur ein Ziel: Er will der siebte Mensch werden, der als Frequent Flyer die sagenumwobene 10.000.000-Meilen-Schallmauer durchbricht. Doch dann lernt er auf einer seiner Reisen am Flughafen eine verwandte Seele kennen, die Geschäftsfrau Alex (Vera Farmiga), die eine menschliche Seite in ihm weckt, die er längst vergessen glaubte. Gleichzeitig droht sein Berufsleben aus den perfekt organisierten Bahnen zu geraten, als die ehrgeizige junge Harvard Absolventin Natalie (Anna Kendrick) seinen Chef Craig (Jason Bateman) davon überzeugen kann, in der Firma Modernisierungen durchzusetzen, die Ryan künftig an den Schreibtisch fesseln würden. Sein erfülltes Nomadenleben, in dem Statussymbole den Platz traditioneller Werte eingenommen haben, scheint komplett außer Kontrolle zu geraten: Wo soll ein Mann hin, der kein Zuhause hat?

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Paramount Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Audiokommentar von Drehbuchautor/Regisseur Jason Reitman, Kameramann Eric Steelberg und First Assistent Regisseur Jason Blumenfeld
- Schattenspiele: Vor der Geschichte
- HD - Entfernte Szenen mit optionalem Kommentar von Jason Reitman - Trailer - Original-Kinotrailer

Video on demand - Up in the Air

DVD und Blu-ray | Up in the Air

DVD
Up in the Air Up in the Air
DVD Start:
04.06.2010
FSK: 0 - Laufzeit: 105 min.

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Blu-ray
Up in the Air Up in the Air
Blu-ray Start:
04.06.2010
FSK: 0 - Laufzeit: 109 min.

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DVD Kritik - Up in the Air

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 8/10


Über den Wolken ist die Freiheit doch nicht so Rrenzenlos: Ryan Bingham (George Clooney), der jährlich 322 Tage durch das Firmament jettet. Sein enervierendes Dasein spielt sich hauptsächlich in der Luft oder in Airport-Hotels ab, bisweilen unterbrochen durch Firmenbesuche in den vereinigten Staaten von Amerika. Mit einer prekären Mission, soll er doch die jeweiligen Angestellten möglichst schmerzfrei über ihre baldiges Aus informieren. Ryan selbst hat nur eines im Sinn: Ziel: Er will der siebte Mensch werden, der als die sagenumwobene 10.000.000-Meilen-Schallmauer durchbricht. Doch dann lernt er auf einem seiner luftigen Trips am Flughafen eine verblüffende Seelenverwandte kennen und schätzen, die rührige Geschäftsfrau Alex (Vera Farmiga), die eine sehr intime, längst vergessene Seite in ihm weckt. Gleichzeitig droht ihm persönliches Ungemach, als die ehrgeizige Harvard Absolventin Natalie (Anna Kendrick) seinen Chef Craig davon überzeugen kann, in der Firma rationalisierte Innovationen durchzusetzen, die den freiheitsdürstenden Ryan künftig an den Schreibtisch bannen würden. Der „Karriere-Übergangsberater gerät genau in jene leidliche Situation, die er so federleicht seiner Klientel aufbürdete. Ryan selbst würde gerne in die Marktforschung wechseln, schließlich hat er das chic gewandetet Nomadisieren satt, und seine Stellung entwickelt sich zum gefahrvollen Schleudersitz.

Drama, Komödie, Tragikomödie? Eine gesetzte und gesicherte Genrezuordnung scheint in diesem wunderbar inszenierten Film fast unmöglich, sondern favorisiert eine authentische dargebotene Parabel über Wirtschaftskrise, Jobverlust, Druck und Lebensangst. Regisseur Jason Reitman (Juno) greift auf ein professionelles Ensemble zurück, sowie auf dem logisch pointierten Drehbuch, das in saubere Bilder adaptiert wurde. Die Adaption des Romans „Mr. Bingham sammelt Meilen“ von Walter Kirn erfährt hier zwar keine werkgetreue Verfilmung, wie es bei den meisten Literaturumwandlungen der Fall ist, sondern eine komprimierte, bildliche Essenz, die einfach nur Freude bereitet. Übrigens: American Airlines war zwar die erste Fluggesellschaft, die ein Bonusprogramm initiierte, bot aber für das Durchbrechen der 10 Millionen Flugmeilen keinen erwähnenswerten Bonus. Und hier nahm sich Reitman die filmische Freiheit, das konträr darzulegen. Allerdings prämiert American Airlines einen besonderen Status ab der ersten schlappen Million Flugmeilen. Das nennt man schlicht und erreifend Kundenbindung.
Buchautor Walter Kirn, ist seines Zeichens Literaturkritiker bei GQ, Time und Vanity Fair.


by Jean Lüdeke
Bilder © Paramount Home Entertainment




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