Unsere Erde - DVD

DVD Start: 06.10.2008
FSK: ab 6 - Laufzeit: 95 min

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Inhalt

Faszinierende Landschaften und Tiere in freier Wildbahn. Von den Eisbären in der Arktis, deren Lebensraum durch die globale Erwärmung immer kleiner wird, über Karibuherden in der Tundra, bis hin zu bunten Vögeln im Regenwald. Begleiten sie Elefanten bei ihrer erschwerlichen Wanderung durch die Kalahari-Wüste.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (5.1 DTS)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Laufzeit Bonusmaterial: ca. 10 Minuten
- Trailer
- Teaser
- Ausschnitt Making Of

Video on demand - Unsere Erde

DVD und Blu-ray | Unsere Erde

DVD
Unsere Erde Unsere Erde
DVD Start:
06.10.2008
FSK: 6 - Laufzeit: 95 min.

zur DVD Kritik
Unsere Erde (Special Edition) Unsere Erde (Special Edition)
DVD Start:
06.10.2008
FSK: 6 - Laufzeit: 95 min.
Blu-ray
Unsere Erde Unsere Erde
Blu-ray Start:
06.10.2008
FSK: 6 - Laufzeit: 99 min.

DVD Kritik - Unsere Erde

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 8/10
Ton: | 6/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 8/10


Eine schöne Naturwelt, aber wie lange noch? Und kennen wir sie eigentlich genau? Dieser dramatische Dokumentarfilm beantwortet die Kardinalfrage ein wenig mehr. Und das alles in einem engagierten Werk der Superlative wie fünfjähriger Produktionszeit, an über 200 Locations, mit mehr als 40 spezialisierten Kamerateams. Klar, da waren Profis am wunderschönen Werk, wie der studierte Zoologe Alastair Fothergill, ehemaliger Boss der Natural History Unit der BBC, der die grandiose Unterwasser-Oper „Deep Blue“ kreierte und damit neue Maßstäbe in Sachen Leben und Sterben, Fressen und Gefressen werden, setzte. Zusammen mit seinem Kompagnon, Mark Linfield, ebenfalls BBC-Profi. Das Regie-Gespann musste rund 4500 Tage in freier Natur verbringen, um jene irrsinnig intensiven Impressionen einer (noch) wunderbaren Welt einzufangen, die, sollte es so weitergehen, in spätestens zwei Jahrzehnten nicht mehr existieren wird.

Die Film-„Stars“ sind eine Eisbärenmutter, die Futter für ihre neugeborenen Jungen jagt, während das Eis unter ihr schmilzt. Eine Elefantenkuh, die mit erstaunlicher Willenskraft ihr Kalb durch die ausgetrocknete Kalahari-Wüste führt, auf der lebensgefährlichen Suche nach frischem Wasser. Eine Buckelwalmutter und ihr Kalb auf ihrer längsten Wanderung aller Meeressäugetiere. Eines haben alle gemeinsam: Den Überlebenskampf für das Überleben ihrer Jungen die vor animalische Feinden und menschlicher Gleichgültigkeit beschützt werden müssen: Wirklich nichts Neues, dass die stetig gravierender werdenden Mißgeburten des Klimawandels mit ihren fatalen Folgen das (Über)leben dieser einzigartigen Tiere bedrohen. That’s Live On Earth; und täglich grüßt das Murmeltier: Eine grausame Geschichte, die sich täglich milliardenfach abspult. Wie die Regionen der Erde den Zyklus der Jahreszeiten durchlaufen, so muß sich natürlich jedes Lebewesen dem fatalen Einfluss der Sonne angleichen. Das Novum an diesem bewegenden Bilderberg ist seine Bandbreite. Kein Film hat jemals zuvor dieses weltweite Schau- und Trauerspiel so global „erwärmend“ eingefangen. Kein Film zuvor hat auch diese filigranen kausalen Zusammenhänge dank seiner realen Tier-Ensembles packender und prägnanter erzählt. Das liegt nicht nur an den teilweise nie zuvor gefilmten Tierarten wie den Amurleoparden oder der Schraubenziege. Es ist schon lange keine mehr so lustige Welt der Tiere à la Disney. Dafür ist das universelle Thema Artensterben viel zu ernst. Ernst, aber sanft die Botschaft: Sie ist nicht penetrant pädagogisch, sondern fokussiert die Pracht des Planeten und weist sensitiv auf die Gefährdung des Gleichgewichts hin. Und das wird anhand akuter Katastrophen wie beispielsweise die Überschwemmung in Pakistan, der ölverseuchte Golf von Mexiko und vielen anderen apokalyptischen Naturszenarien mehr immer dringlicher.


by Jean Lüdeke
Bilder © Universum Film




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