Unfailing - The Tournament of Killers - DVD

DVD Start: 19.10.2010
FSK: ab 18 - Laufzeit: 95 min

Unfailing - The Tournament of Killers DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Mr. Takamura, der Kopf einer streng geheimen, aber äußerst mächtigen kriminellen Vereinigung, sucht nach dem perfekten Killer – wie in jedem Jahr. Und so wird erneut ein Wettkampf ausgerufen, an dem zehn junge Menschen, die nichts zu verlieren, aber alles zu gewinnen haben, teilnehmen. Sie akzeptieren die Regeln des Wettkampfs, doch um das Schauspiel noch aufregender zu gestalten, wird unter die Kandidaten auch Silex, die rechte Hand von Takamura und Gewinner der letzten fünf Jahre, eingeschleust. Das Spiel beginnt, Freundschaften zerbrechen, Rivalitäten kommen ans Tageslicht und einer nach dem anderen scheidet aus. Denn um dieses Spiel zu überleben, müssen alle anderen sterben!

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: KNM Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 2.0)
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailershow

Video on demand - Unfailing - The Tournament of Killers

DVD und Blu-ray | Unfailing - The Tournament of Killers

DVD
Unfailing - The Tournament of Killers Unfailing - The Tournament of Killers
DVD Start:
19.10.2010
FSK: 18 - Laufzeit: 95 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Unfailing - The Tournament of Killers

DVD Wertung:
Film: | 1/10
Bild: | 1/10
Ton: | 1/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 1/10


Von wegen unfehlbar
Die französische Billigproduktion „Unfailing“ schwimmt ganz im Sog der Welle vergleichbarer Produktionen wie „Smokin´ Aces“ und „The Tournament“. Nur geht der Film komplett unter. Der Wettstreit zwischen Killern, wobei nur der beste überleben wird, ist eine sehr gute Idee, die für ein wahres Actionfeierwerk gebraucht werden kann. Nur ist das hier allenfalls ein Knallfrosch, bei dem rein gar nichts stimmt. Zunächst haben die auftretenden Figuren überhaupt keine Charakterisierung verpasst bekommen. Jedem von ihnen eine Vergangenheit zu verpassen, und sei sie ach so tragisch, oder eine unverwechselbare Eigenschaft, geht komplett unter. Es bleiben nur Puppen oder Gesichter, die unbeholfen durch den Film stolpern. Völlig unlogischerweise bleiben manche Charaktere auch nicht tot, sondern als Überraschung wieder auf. Das dieses gegenüber demjenigen passiert, der den anderen getötet hat, lässt einem geradezu die Logikleitung durchschmoren. Existierte auch nur ein Ansatz von einem Drehbuch? Die Nahkampfszenen sind viel zu langsam. Eine Billigproduktion wie diese kann natürlich nicht unbedingt mit einer ausgefeilten Choreografie aufwarten. Das ist nachvollziehbar. Das wegen des fehlenden Budgets die Kamera sich wenig bewegt, auch. Nur während des Schnittes hätte man hier etwas tempo reinbringen können. Aber das Timing stimmt an keiner Stelle des Filmes. So fallen die Gegner schon, bevor der Schuss überhaupt abgegeben wurde. Keine Koordination, keine Choreographie haut hin. Es gibt reihenweise unlogische und unmotivierte Handlungssprünge, welche wohl gerne einem Tarantino nacheifern würden, nur wirken sie dermaßen willkürlich und überflüssig, dass der Zuschauer nur noch mit Kopf schütteln kann. Mal abgesehen davon, dass die Charaktere auch noch viel zu blöd sind, um bei Schießereien in Deckung zu gehen. Eine Story ist wohl auch angesichts der Machart in Deckung gegangen. Es gibt ein paar Genreversatzstücke, die aber in den ganzen Schießeren zerschossen werden. Hier passt rein gar nichts zusammen. Auch die Tricks lassen zu wünsche übrig. So sind etwa manchmal die Päckchen mit dem Kunstblut unter den Pullovern erkennbar. Der ganze Schluss wirkt dann auch noch wie ein Videospiel, bei dem die anonymen Gegner aus Türen treten, abgeschossen werden und dann einfach verschwinden. Dieser Film hat noch nicht einmal Selbstironie und ist somit nicht mal als Trash zu genießen. Wer darauf steht, kann immerhin einige sehr blutige Szenen sehen. Aber das allein reicht überhaupt nicht. Ganz schlechter Film.

Es gibt keine Extras, sondern nur eine Trailershow. Der Ton läuft nicht immer synchron zum Bild. So sprechen die Darsteller und es ist nichts zu hören, oder die Synchro läuft, wenn die Sprecher den Mund geschlossen haben. Das Bild hat auch keine hohe Auflösung und wirkt wie von Video abgefilmt. Stellenweise ist der Film an sich aber auch zu schwach ausgeleuchtet. Um das wett zu machen ist er anderen Stellen dann wieder zu stark ausgeleichtet. Die Farben sind auch sehr blass.

Ein Beispiel dafür, was man alles falsch machen kann. Eine gute Idee reicht bei weitem nicht aus, wenn man von allem anderen keine Ahnung hat. „Unfailing“ wird sich in die Reihe der schlechtesten Actionfilme aller Zeiten einreihen müssen.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © KNM Home Entertainment