Twixt - Virginias Geheimnis - DVD

DVD Start: 06.12.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 86 min

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Inhalt

Hal Baltimore ist ein bekannter Autor für Hexenromane, doch seine Karriere ist auf dem absteigenden Ast. Eine Werbetour für sein neues Buch verschlägt ihn in eine abgelegene Kleinstadt. Dort trifft er auf den schrulligen Sheriff Bobby LaGrange, der ihm von einer mysteriösen Mordserie erzählt. In der gleichen Nacht erscheint Baltimore das geheimnisvolle Geistermädchen V in einem Traum. Hat sie etwas mit den Morden zu tun?

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment / Pandastorm
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer, Wendecover

DVD und Blu-ray | Twixt - Virginias Geheimnis

DVD
Twixt - Virginias Geheimnis Twixt - Virginias Geheimnis
DVD Start:
06.12.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 86 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Twixt - Virginias Geheimnis Twixt - Virginias Geheimnis
Blu-ray Start:
06.12.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

DVD Kritik - Twixt - Virginias Geheimnis

DVD Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 9/10


Hall Baltimore (Val Kilmer) befindet sich als Schriftsteller auf dem absteigenden Ast, weshalb er eine Buchtour durch die Provinz macht, um seine Hexenbücher an den Mann zu bringen. Als Sheriff Bobby LaGrange (Bruce Dern) ihn in einer Kleinstadt auf einen ungelösten Mord hinweist, ist das Interesse des Schriftstellers geweckt und es beginnt eine schauerliche Reise. Diese Reise wurde von niemand geringerem als Francis Ford Coppola erdacht und inszeniert, umso erstaunlicher, dass „Twixt“ es nicht ins Kino geschafft hat, sondern direkt auf DVD/blu-ray erscheint.

„Twixt“ beginnt mit einem großartigen Voice-over von Tom Waits, der auf die kleine Stadt und ihre Bewohner blickt. Kurz danach sehen wir einen dicklichen Val Kilmer, der den abgehalfterten Schriftsteller Hall spielt. Warum er so heruntergekommen ist, liegt an seiner Familiengeschichte, die nach und nach zum Vorschein kommt. Nichtsdestotrotz muss Hall unbedingt einen neuen literarischen Hit landen, das Geld geht aus, die fiese Ehefrau („Hexe“) raubt ihm den letzten Nerv. Der Alkohol scheint sein bester Freund und der Alkohol ist es auch, der Hall in düstere Träume (?) versetzt, in denen er nicht nur der blassen, wunderschönen V (Elle Fanning), sondern auch seinem großen Vorbild Edgar Allan Poe (Ben Chaplin) begegnet. An diesem Punkt beginnt ein optisch umwerfender Trip, schon Halls Wanderung durch eine mondlichtdurchflutete Allee ist unbeschreiblich schön. Francis Ford Coppola versteht es eine düstere Welt heraufzubeschwören, in denen grausame Morde geschehen und die man dennoch ebenfalls besuchen will; eine Welt, in der ein fast schwarz-weiß wirkender Raum durch einen blutroten Teppich eine unfassbare Ausstrahlungskraft entfaltet. Die Optik erinnert an Coppolas wunderbar opulenten „Dracula“, doch auch das Vampirthema hat in „Twixt“ seinen Platz. Nicht nur wird der mysteriöse Flamingo (Alden Ehrenreich) als frauenverschleißender, Baudelaire rezitierender Gothic-Beau gezeigt, auch wird V lebendig eingemauert – eine Szene, die an das Ende der Blutgräfin Báthory erinnert. Im weiteren Verlauf erinnert die Optik auch schon mal an die Comic-Verfilmung „Sin City“ und die Literaturtipps von Edgar Allan Poe lassen Woody Allens „Midnight in Paris“ in den Sinn kommen. Das sind nicht die einzigen Referenzen. Geklaut wirkt an „Twixt“ jedoch nichts, dafür ist das Schauermärchen viel zu einnehmend. Einnehmend sind auch die Schauspieler. Val Kilmer, der zwar äußerlich wirklich nicht mehr an „Top Gun“ oder „Batman Forever“-Zeiten erinnert, beweist sein komisches Talent. Stichwort: „Kein Nebel über dem See“ oder „Jeder (Buch)-Anfang ist schwer“. Dass ich über Val Kilmer so lachen könnte, hätte ich nicht gedacht. Elle Fanning als so schöne wie unheimliche „V“ spielt ebenso wunderbar wie Ben Chaplin den Meister des poetischen Grauens Edgar Allan Poe. Auch ein paar seiner Geheimnisse werden in „Twixt“ gelüftet.

Warum also nicht die volle Punktzahl für „Twixt“? Man könnte es Meckern auf hohem Niveau nennen, doch das Drehbuch weist einige Schwächen auf. Doch die optische Opulenz hilft über vieles hinweg. Einiges wirkt sehr konstruiert und nicht alle Fragen werden beantwortet, dass muss zwar auch nicht sein, dennoch blickte ich manchmal etwas ratlos auf den Fernseher. Dennoch bleibt „Twixt“ ein Film zum Staunen.

Das Bild ist hervorragend. Gestochen scharf, sowohl in düsteren Szenen als auch bei Tageslicht. Ebenso ist der Ton sehr gut. An Extras bietet die DVD leider nur den Filmtrailer und weitere Programmhinweise.

Mein Fazit: Visuell umwerfendes Schauermärchen mit witzigen Momenten, das bisweilen zwar etwas zu konstruiert wirkt, dennoch stets sehenswert und unterhaltsam bleibt

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by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Studiocanal Home Entertainment / Pandastorm