Trollhunter - DVD

DVD Start: 01.09.2011
FSK: ab 12 - Laufzeit: 99 min

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Inhalt

In den entlegenen Wäldern Norwegens sorgen mysteriöse Todesfälle für Unruhe. Die Regierung spricht von einem "Bärenproblem", aber weder die Jäger der Gegend noch das Studententrio, das sich mit einer Videokamera bewaffnet auf "Sensationssuche" macht, glauben daran. Was sie finden, übersteigt allerdings ihre kühnsten Erwartungen und scheint direkt aus den Märchenbüchern ihrer Kindheit entsprungen zu sein: Trolle. Eine echte Trollplage - von berggroß bis dreiköpfig. Auf die Spur dieser gigantischen Trollvertuschung durch die Regierung bringt sie der vermeintliche Wilderer Hans (Otto Jespersen). Denn als sie ihm heimlich folgen, sehen sie mit eigenen Augen, dass er es keineswegs auf Bären abgesehen hat, sondern auf diese gigantischen Trolle, die man nur mit Licht töten kann. Und da sie jetzt sowieso die Wahrheit kennen, lässt Hans das Filmemachertrio weitermachen und nimmt es mit auf seine wüste Trolljagd. Immer ist die Kamera dabei und man selbst ist mitten im Geschehen - egal ob gerade ein Trollköder angeleint wird, ein Troll sich in einer gewaltigen Schleimexplosion auflöst oder man sich mit den unfreiwilligen Helden in einem bestialisch stinkenden Trollunterschlupf verstecken muss. So spannend als wäre man wirklich selbst dabei - ein Thriller, der mit seinen dokumentarisch wirkenden Aufnahmen das Unfassbare noch packender macht, eiskalt serviert mit tiefschwarzem nordischem Witz: "Trollhunter".

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 5.1)
Norwegisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Französisch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Unveröffentlichte Szenen
- Improvisationen & Bloopers
- Erweiterte Szenen
- Visual effects
- Behind the scenes
- Gallerie

DVD und Blu-ray | Trollhunter

DVD
Trollhunter Trollhunter
DVD Start:
01.09.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 99 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Trollhunter Trollhunter
Blu-ray Start:
01.09.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 104 min.

DVD Kritik - Trollhunter

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 6/10


Eine Studentengruppe hängt sich an den bärbeißigen Hans, der nachts in die norwegischen Wälder zieht, um dort angeblich Bären zu jagen. Doch schnell wird den Studenten klar, dass es hier mitnichten um Bären geht. Hans, der zunächst nicht besonders erfreut über seine Verfolger ist, öffnet sich dann doch gegenüber den Studenten und erzählt, dass er im Auftrag der norwegischen Regierung auf Trolljagd geht. Natürlich glauben die jungen Leute ihm kein Wort, begleiten ihn aber trotzdem mit der Kamera. Und eines Nachts bricht tatsächlich ein hünenhaftes Wesen durch die Bäume und rennt auf die kleine Gruppe zu.

Der zweite Film (innerhalb von 10! Jahren) von Regisseur André Øvredal beschäftigt sich mit der norwegischen Mythologie, den so unterschiedlichen Trollarten. Wohl dem, der sich schon vorher ein wenig mit Trollen beschäftigt hat. Es werden zwar einige Dinge erklärt, aber vieles wird einfach gezeigt. So z. B. die angebundenen Ziegen auf einer Brücke, welche einen Zoll für den Brückentroll darstellen, der jeden auffrisst, der ihm kein Wegegeld zahlt. Wahrscheinlich werden auch genau diejenigen, die sich vorher schon mit Trollen beschäftigt haben, „Trollhunter“ interessanter finden als diejenigen, die nicht wissen, was ein Troll ist. Ich fand es zumindest sehr faszinierend, diese mythologischen Wesen so kunstvoll animiert in einem Film zu sehen. Diese lebensecht wirkenden Trolle sind in der Tat das Highlight des ganzen Filmes, von denen hätte es gerne ein paar mehr geben dürfen – und dafür weniger Aufnahmen von den unsympathischen Studenten.

„Trollhunter“ wird als eine „wahre Begebenheit“ dargestellt, als Beweis dafür wird genau wie bei „The Blair Witch Project“ angeblich gefundenes Videomaterial vorlegt. Und wie es mit solchen Material üblich ist, ist die Kamera immer mittendrin, was einerseits gut ist, weil man sich als Zuschauer so als Teil der Gruppe sieht und die Spannung sich erhöht, andererseits liefert diese Kamera natürlich auch zum Teil furchtbare Bilder. Wem bei einer Wackelkamera schon mal schlecht wird, sollte den Film meiden. Hier wird nämlich oft und gern gewackelt, auch fällt die Kamera mal zur Erde. Mir hätte eine andere Variante, nämlich als „richtiger“ Spielfilm besser gefallen, diese Mockumentarys sind zwar immer mal wieder „in“ (siehe „Cloverfield“ oder „Rec“), schmälern den Filmgenuss aber durch die unschöne Kamerhaltung. Auch macht das Ende nicht glücklich, was ebenfalls an dieser Filmart liegt.

Die Bild- und Tonqualität lässt sich recht schlecht bewerten. Natürlich ist das Bild oft zu dunkel oder unscharf, der Ton schlecht oder rauschend – aber das gehört ja zu der Machart des Filmes. Auch sei nochmals die bereits erwähnte Wackelkamera genannt, die mehr schlecht als recht Bilder liefert.

Kein Grund zum Meckern bieten hingegen die Extras, denn hier wurde nicht gespart. Es gibt einige interessante Ergänzungen zum Film wie erweiterte Szenen oder auch Einblick in die Arbeit, die hinter der Erstellung der Trolle steht.

Fazit: Eindeutig die bessere Variante von The Blair Witch Project, der allerdings eine Portion mehr Troll gut getan hätte.

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by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Universal Pictures