Torture Castle - Die Bestie aus dem Folterkeller - DVD

DVD Start: 20.05.2016
FSK: ab 18 - Laufzeit: 87 min

Torture Castle - Die Bestie aus dem Folterkeller DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

John Reilly (Jeffrey Combs), seine Frau Susan (Barbara Crampton) und die gemeinsame Tochter Rebecca (Jessica Dollarhide) treten ihre scheinbar schöne Erbschaft an: eine uralte Burg in Italien. Die Ehe zwischen John und seiner Frau allerdings ist alles andere als gut. Seitdem John alkoholisiert einen Unfall gebaut hat, sind der kleine Sohn tot und die Tochter blind. Bald spürt Rebecca die Anwesenheit von etwas Unheimlichem in dem alten Gemäuer. Doch niemand glaubt ihr. Es kommt zu einer Reihe unglaublicher Vorfälle. In den tiefsten Kerkern der Burg lauert offenbar ein grauenhaftes Monster. Jedem, der dem Castle Freak begegnet, droht ein blutiges Ende. Und viele kreuzen seinen Pfad des Grauens ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Centurio
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Original Trailer
- Videozone - Behind the Scenes
- Programmtrailer
- animierte interaktive Menus

DVD und Blu-ray | Torture Castle - Die Bestie aus dem Folterkeller

DVD
Torture Castle - Die Bestie aus dem Folterkeller Torture Castle - Die Bestie aus dem Folterkeller
DVD Start:
20.05.2016
FSK: 18 - Laufzeit: 87 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Torture Castle - Die Bestie aus dem Folterkeller Torture Castle - Die Bestie aus dem Folterkeller
Blu-ray Start:
20.05.2016
FSK: 18 - Laufzeit: 97 min.

DVD Kritik - Torture Castle - Die Bestie aus dem Folterkeller

DVD Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 5/10
Ton: | 4/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 4/10


Gothic und Splatter nicht vereint
Den Film „Torture Castle“ wird so mancher unter dem Titel „Castle Freak“ kennen. Zwar gibt es ihn nun wieder auf DVD, aber leider ist die vorliegende Fassung trotz einer Freigabe ab 18 Jahren gekürzt. So hätte man ihn gleich ab 16 freigeben können, da so gut wie nichts an Blut und Gore zu sehen ist. Torture Castle - Die Bestie aus dem Folterkeller SzenenbildWas natürlich dem werbewirksamen Wort „Splattergranate“ auf dem Cover Hohn spricht. Aber auch so zehrt der Film eher an der kultischen Verehrung welcher den Beteiligten zuteilwird, anstatt das es dem Film selber zustehen würde. Regisseur Stuart Gordon lieferte so Meilensteine wie „Re-Animator“ ab, an dem auch die beiden Hauptdarsteller Jeffrey Combs und Barbara Crampton teilnahmen. Leider gelingt es allen nicht, hier das Niveau zu halten. Gordon verzichtet hier auf den Humor und setzt mehr auf einen dramatischen Unterton, der aber fehl am Platze ist und keinerlei emotionale Wucht generieren kann. Zum Teil liegt das an den Darstellern. Jeffrey Combs, auch durch seine anderen Horrorrollen abseits von „Re-Animator“ kultisch verehrt, stößt in den dramatischen Szenen deutlich an seine darstellerischen Grenzen, liefert ein Overacting ab und ist sehr theatralisch und damit unfreiwillig komisch. Der schlechte Schnitt tut sein Übriges und hätte seine ruckhaften Bewegungen kaschieren können, was aber leider nicht der Fall ist. Barbara Crampton nervt nur und ist in ihren Handlungen nicht immer logisch. Was übrigens auch schon zur Grundprämisse des ganzen Filmes zählt. Schließlich hätte der eingesperrte Castle Freak schon längst verhungern müssen, bis neue Bewohner in das Schloss ziehen. Es ist zwar lobenswert von Regisseur Gordon das er klassischen Geisterspuk realistisch gestalten will, ihm gelingt dabei aber keine Innovation. Anstatt eines Geistes ist es hier ein missgestalteter, misshandelter, jahrelang versteckter Mann der sein Unwesen in einem Schloss treibt. Ironischerweise trägt er ein Bettlaken und eine Kette mit sich herum wie ein Geist aus dem Klischee für Kinder. Aber die Tragik welches dieses Monster umweht nimmt ihm den Schrecken und zudem dauert es einfach zu lange bis es hier zur Sache geht. Die erste Hälfte des Filmes ist schlicht langweilig und durch die misslungene Dramatik peinlich. Und als dann der Horror losbricht sieht man aufgrund der Kürzungen nichts. Trotz der versuchten Verbindungen von Splatter und Gothic Horror, was in anderen Fällen funktionierte, will hier keinerlei Atmosphäre aufkommen die für Gothic Horror unverzichtbar ist. Zudem sind alle Figuren unsympathisch, so dass man als Zuschauer keinerlei Empathie entwickelt und somit nicht um sie fürchtet. Der Film zehrt also von dem Kultstatus den man den Beteiligten entgegenbringt, ist aber nichts als eine müde Nummer.

Der Ton ist ziemlich durchwachsen. Manche Nebengeräusche sind nicht zu hören und andere Effekte gehen auch etwas unter. Das Bild hingegen ist akzeptabel. Die Extras sind auch eher mau. Neben dem Trailer, einer Trailershow, mit gerade mal einem einzigen Trailer, gibt es noch ein durchaus interessantes Behind the Scenes, welche aber keine deutschen Untertitel und einen deutlichen Werbecharakter besitzt. Immerhin sind hier die Vorbereitungen für die blutigen Effekte zu sehen, die dann im eigentlichen Film fehlen.


Fazit:
Der Film zehrt von der kultischen Verehrung welche den Beteiligten durch Horrorfans entgegengebracht wird, ist aber nichts als eine müde Nummer. Unlogisch, unfreiwillig komisch, keine Atmosphäre und die Splattereffekte sind rausgeschnitten.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Alive / Centurio