Tödliches Spiel - Would You Rather? - DVD

DVD Start: 25.02.2014
FSK: ab 18 - Laufzeit: 93 min

Tödliches Spiel - Would You Rather? DVD Cover -> zur DVD Kritik

Preisvergleich

0,00 € jetzt kaufen
7,99 € jetzt kaufen
alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD und Blu-ray zum Film

Inhalt

Die sich in finanzieller Not befindende junge Iris erhält das Angebot an einer Variante des Spiels WOULD YOU RATHER teilzunehmen. Falls sie gewinnt, winkt ihr die Übernahme der Kosten für die Behandlung ihres an Leukämie erkrankten Bruders Raleigh. Das Angebot dazu bekommt sie von dem vermeintlichen Philanthropen Shepard Lambrick. Doch der aristrokratische Gutmensch entpuppt sich als perverser Sadist, dem es Freude macht, Menschen zu quälen. Seine eigene Spielart von „Would You Rather“ ist für die meisten der Teilnehmer tödlich. Das Schöne dabei ist: Er selbst ist Spielmeister und hat somit die komplette Gewalt über seine „Gäste“. Doch er muss sich die Finger gar nicht erst schmutzig machen; das erledigen die Teilnehmer schon alleine...

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment / Maritim Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Trailer
- verpatzte Szene
- Audiokommentar

DVD und Blu-ray | Tödliches Spiel - Would You Rather?

DVD
Tödliches Spiel - Would You Rather? Tödliches Spiel - Would You Rather?
DVD Start:
25.02.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 93 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Tödliches Spiel - Would You Rather? Tödliches Spiel - Would You Rather?
Blu-ray Start:
25.02.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 93 min.

DVD Kritik - Tödliches Spiel - Would You Rather?

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 6/10


Saw zum Dinner - Nach dem riesigen Erfolg von „Saw“ und seinen Nachfolgern müssen sich schon fast zwangsläufig alle Filme, die auch nur halbwegs das gleiche Thema haben, daran messen lassen. Zwar nicht gerade an dem finanziellen Erfolg, so aber doch an der Komplexität, dem Subtext und nicht zuletzt der Spannung und der teilweise ausufernden Gewalt. Oftmals blieben sie aber in der Gewalt stecken wie eine Säge im Knochen und ebenso zäh verlief dann die Spannung und man wartete nur noch auf die nächste Gewaltszene da einen der Rest dann nicht sonderlich interessierte. Wie wohltuend ist es da mit „Tödliches Spiel“ einen würdigen Nachfolger zu finden, der zwar auch nicht alles richtig macht, aber doch genug, um sich im Gros der Subgenrefilme behaupten zu können. Dieser Psychohorrorthriller nutzt gut die Psychologie der Charaktere aus und braucht so keine Gewaltexzesse, um die Spannung und Atmosphäre schüren zu müssen. Alle Figuren befinden sich in einem Raum, wo sie nach einem Dinner ein tödliches Spiel spielen müssen, um als einziger Überlebender eine dringend notwendige Hilfe nicht nur finanzieller Art zu bekommen. Allen Teilnehmern gilt es auch abseits des Lebens: alles oder nichts. Und hier bekommt der Film eine starke Dynamik. Wie werden sich die einzelnen Personen verhalten? Wie fällt ihre Entscheidung aus? Irgendwann kippt es etwa von der Solidarität in puren Überlebenswillen, wenn die Chancen größer sind, dass es einen selber negativ betreffen kann. Dann gibt es nur noch evolutionären Egoismus. Das ist schön herausgearbeitet und hält den Zuschauer konsequent bei der Stange. Und auch wenn es einige recht harte Szenen gibt, so schwelgt der Film doch niemals in der Gewalt. So gut die Psychologie ausgearbeitet ist, so ist hier aber auch ein Schwachpunkt festzustellen. Die psychologische Dynamik einer Gruppe ist hervorragend dargestellt und kann schon fast ein Lehrbeispiel für Gruppenpsychologie sein, aber die Individuen selber bleiben sehr blass. Man erfährt stellenweise rein gar nichts über sie. Ihre Motive, die Gründe, ihre Wesensart bleibt komplett außen vor. Das ist zwar logisch, da sich die Teilnehmer des Spieles nicht untereinander kennen und macht, spannungsfördernd, das Verhalten jeweils unberechenbar, aber so kann der Zuschauer gegenüber den Charakteren keinerlei Empathie aufbauen. Der mangelnde Background liefert also auch keine Schablone für eine Identifizierung. So bleibt einem nur ein eventuell empfundenes Sympathiegefühl dem jeweiligen Darsteller gegenüber. Die ihre Sache übrigens ganz gut machen. Jeffrey Combs ist gut wie immer und Ex-Pornostar Sasha Grey steht dekorativ im Set herum. Leider schludert die Regie manchmal etwas und es gibt einige Anschlussfehler, so etwa die Stichwunde, welche die Heldin erleiden muss und ihr später offensichtlich keinerlei Probleme mehr bereitet. Und doch ist es spannend, wenn es wieder zur nächsten tödlichen Aufgabe kommt. Teilweise ist das zwar vorhersehbar, man weiß von Beginn an wer das Spiel gewinnen wird, und so ist das nur ein solider aber guter Durchschnitt.

Der Ton und auch das Bild sind solide, aber nicht gerade berauschend. Auch die Extras sind nicht gerade begeisternd: Es gibt neben dem Trailer eine einzige verpatzte Szene und ein sehr maulfauler Audiokommentar, bei dem es schon ziemlich egal ist das keine deutschen Untertitel vorkommen, denn oft sagen die Herrschaften einige Minuten lang gar nichts.

Im Zuge von „Saw“ kann sich der Film durchaus behaupten da auf sehr spannende Art und Weise die Gruppenpsychologie ausgearbeitet wird. Leider bleiben die Einzelnen sehr blass, so dass der Zuschauer nicht wirklich mit ihnen mitfiebert.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment / Maritim Pictures