Tödliches Kommando - The Hurt Locker - DVD

DVD Start: 03.12.2009
FSK: ab 16 - Laufzeit: 125 min

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Inhalt

Hölle und Alptraum, Adrenalinrausch und Abenteuer? Der Krieg hat viele Gesichter. Hautnah an den Männern mit dem gefährlichsten Job der Welt zeigt TÖDLICHES KOMMANDO Elite-Soldaten eines Bombenräumkommandos im Irak: Diese Männer werden eingesetzt, wo das Risiko im brennenden Kriegsalltag am größten ist. Tag für Tag, Stunde für Stunde ist der Tod ihr ständiger Begleiter und oftmals nur einen Wimpernschlag, ein kurzes Fingerzucken entfernt. Als der Vorgesetzte von Sergeant JT Sanborn (Anthony Mackie) und Specialist Owen Eldridge (Brian Geraghty) im Einsatz stirbt, bekommt das Kommando einen neuen Anführer: Staff Sergeant William James (Jeremy Renner). Ein Einzelkämpfer, der das Spiel mit dem Tod liebt und sein Team in ein waghalsiges Katz-und-Maus-Spiel treibt. Während Sanborn und Eldridge vergeblich versuchen, ihren neuen Kommandanten zu kontrollieren und dabei an ihre physischen und psychischen Grenzen gelangen, explodiert die Stadt im Chaos des Häuserkampfes...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Concorde Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Kinotrailer
Interviews
Behind-the-Scenes-Featurette
B-Roll

Video on demand - Tödliches Kommando - The Hurt Locker

DVD und Blu-ray | Tödliches Kommando - The Hurt Locker

DVD
Tödliches Kommando - The Hurt Locker Tödliches Kommando - The Hurt Locker
DVD Start:
03.12.2009
FSK: 16 - Laufzeit: 125 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Tödliches Kommando - The Hurt Locker

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 9/10
Ton: | 8/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 8/10


Der Alltag von Soldaten im Krieg
Ein wohltuend anderer Kriegsfilm als üblich. Anstatt auf oberflächliche Action legt der Film Wert auf die Tiefe der Charaktere. Er schildert die psychologischen Auswirkungen eines Krieges gegen einen Feind, den man nicht sehen, der einen aber in jeder Minute das Leben mithilfe von Bomben nehmen kann. Die angestaute Wut und Frustration bricht sich exemplarisch Bahn, wenn sich zwei der Hauptfiguren spielerisch verprügeln. Der Film ist eher im Stile eines Dokumentarfilms gehalten, hat zum Beispiel relativ körnige Bilder und die Kamera folgt den Protagonisten auf dem Fuße, was den Zuschauer direkt in die schweißtreibende und nervenaufreibende Situation der Soldaten versetzt. Wer einen Actionfilm erwartet ist hier falsch. Wer allerdings einen intensiven, psychologisch glaubhaften Film erleben will, sollte zugreifen. Man atmet gewissermassen durch den Helm des Bombenschutzanzuges mit, man liegt mit den Soldaten im Sand, man misstraut jeder Ecke und jedem Zivilisten. Jedes Handy kann tödlich sein, da es als Auslöser einer Bombe missbraucht wird. Der Ton der DVD ist hervorragend. Das Bild, dem Genre des Dokumentarfilms entsprechend, eher grieselig. Dieses ist aber beabsichtigt und vermittelt Authentizität viel mehr als solch gelackte Computerbilder wie in „G.I. Joe“. Das die Hauptrollen auch von bis dato unbekannten Schauspielern verkörpert wurden, kann dem Zuschauer auch viel eher den Alltag der Soldaten näher bringen. Große Stars wären hier ein Hemmschuh gewesen, da sie bereits ein gewisses Flair umgibt und sie dementsprechend unglaubhaft gewesen wären. Die bekannten Darsteller wie Ralph Fiennes, Guy Pearce und David Morse begnügen sich mit Kurzauftritten.
Die Extras wissen leider nicht ganz zu überzeugen. Neben des Kinotrailers gibt es Interviews zu sehen, welche allerdings typische PR-Interviews sind. Vor allem auffällig ist das bei Guy Pearce, der von Land und Leuten schwärmt, wie er sie kennen lernte, die Mentalität schätzt und so weiter. Schön und gut. Nur erzählt Pearce später, das er nur drei Tage zum Drehen da war, weil er nur eine Nebenrolle hat. Wie er das zeitlich alles hinkriegen sollte, kann wahrscheinlich nur ein Zeitreisender erklären. Auch das Behind-the-Scenes-Featurette weist einerseits typische PR-Materialien auf (es wiederholt auch passagenweise die Interviews), bietet aber andererseits interessante technische Aspekte zur Entstehung des Films. Wenngleich dieser leider etwas zu kurz kommt. Was die B-Roll soll, ist schleierhaft. Unkommentierte Bilder während des Drehs, die einfach nur Ansichten liefern, sind etwas mager. Mehr technische Details oder eine Dokumentation über wahre Bombenentschärfer wäre interessanter gewesen.

Ein intensiver Film über die psychologischen Auswirkungen des Krieges. Wohltuend ohne viel Pathos und Patriotismus.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © Concorde Home Entertainment




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