The Woman - DVD

DVD Start: 09.12.2011
FSK: ab 18 - Laufzeit: 99 min

The Woman DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Chris Cleek, ein perfekter Vater mit Bilderbuchfamilie, trifft bei einem Jagdausflug auf eine verwahrloste Frau und kann das sich wild sträubende Wesen einfangen. Im Keller legt er sie in schwere Ketten und stellt sie nach dem Dinner seiner Familie vor. Gemeinsam, so Chris Plan, sollen die Cleeks die Frau fortan zu einem nützlichen Mitglied der Gesellschaft erziehen. Mit dieser Entscheidung reißt er Frau und Kinder in einen bitteren Strudel des Wahnsinns, an dessen Ende ein Blutbad steht...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive AG / Capelight
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Making Of
- Behind the Scenes
- Kurzfilm „Burro Boy” von Lucky McKee
- Entfallene Szenen
- Kinotrailer

DVD und Blu-ray | The Woman

DVD
The Woman The Woman
DVD Start:
09.12.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 99 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Woman The Woman
Blu-ray Start:
09.12.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 103 min.

DVD Kritik - The Woman

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 8/10


Als „The Woman“ von Regisseur Lucky McKee seine Premiere auf dem Sundance Film Festival beging, führten die teilweise sehr blutigen Szenen dazu, dass einige Zuschauer den Kinosaal verließen. Doch je mehr über einen Film gesprochen wird, sei es in die eine oder andere Richtung, desto besser ist die Werbung und der Verkauf von Kinokarten bzw. DVDs steigt. Das Drehbuch stammt von Lucky McKee und dem kontroversen Autor Jack Ketchum, der bereits die Vorlagen für „The Girl next Door“ oder „Beutegier“ schrieb, schon allein diese Tatsache ist schon Werbung genug. „Beutegier“ bot zudem den ersten Rahmen für die Schauspielerin Pollyanna McIntosh, die in „The Woman“ nun die titelgebende Frau spielt – in „Beutegier“ spielte sie im Übrigen auch „Woman“.

„The Woman“ beginnt mit fast mystischen Bildern: Eine halbnackte, dreckige Frau blickt auf ein blutiges Baby und ein Wolf, unterlegt mit bizarrer Musik und alles in dunklen, schwarz-grauen Farben gehalten. Dann folgt ein drastischer Schnitt auf eine fröhliche Gartenparty und man wähnt sich fast im falschen Film, weil die Bilder rein gar nichts mit dem Anfang zu tun haben. Doch wie gekonnt dieser Sprung ist, zeigt sich im Laufe des Filmes. Das Böse und das angeblich Schöne wechseln oft und im Gegensatz zu sehr vielen Horrorfilmen spielt „The Woman“ viel im Hellen, wo der Horror ja eigentlich keinen Platz haben sollte. Doch wenn der Horror (auch) in Form des Ehemannes daher kommt, wird ein Entkommen eh schwierig – ob Nacht oder Tag. Der Ehemann Chris wird sehr eindrucksvoll von Sean Bridgers gespielt. Schon beim ersten Blick auf ihn spürt man ein gewisses Unbehagen, obwohl er doch eigentlich sympathisch aussieht. Aber es umgibt ihn eine gewisse fiese Aura. Wenn er wenig später die verwilderte Frau aus dem Wald „kidnapped“, in seinen Keller sperrt und sie anschließend seiner Familie als ihr gemeinsames „Projekt“ vorstellt, welches es zu zivilisieren gilt, wird der Schrecken immer deutlicher. Und dass Chris keinesfalls der liebende Ehemann einer wie unter Drogen agierenden Frau und Vater seiner drei Kinder ist, wird nicht nur durch scheinbar flüchtig eingeworfene Sätze wie „schon dafür, was Du mit den Hunden gemacht hast, würdest Du ins Gefängnis kommen“ klar. Chris ist ein Sadist und Macho und strenggenommen viel wilder als die Frau, die er wie ein Tier gefangen hält. Pollyanna McIntosh als die namenlose Frau (ein Name wird ihr verweigert, das würde sie wohl menschlicher machen) spricht nicht ein richtiges Wort, nur manchmal kommen Laute wie von einem Tier aus ihrem Mund - trotzdem schweigt sie nicht, denn durch ihre Mimik und Gestik macht sie umso deutlicher, dass sie Schmerzen hat und leidet. Wenn gegen Ende die Rache ihren Anfang nimmt, sollten sich Menschen mit schwachen Magen vorsehen, denn es wird drastisch gerächt.

Die Qualität von Bild und Ton ist durchgehend gut. Die Extras können sich sehen lassen. Neben Blicken hinter die Kulissen, einem Making of, wo es sehr blutige Details zu sehen gibt, Trailern und entfallenen Szenen bietet die DVD zudem den Kurzfilm „Burro Boy“, in dem ein Zigarre rauchender Esel eine Hauptrolle einnimmt.

Fazit: Drastischer Horror mit einem beeindruckend furchtbaren Hauptdarsteller.

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by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Alive AG / Capelight