The Void (uncut) - DVD

DVD Start: 19.05.2017
FSK: ab 16 - Laufzeit: 87 min

The Void (uncut) DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Sheriff Carters gemütliche Nachtschicht endet jäh, als ihm aus dem Wald ein blutender Mann vor das Auto rennt. Umgehend bringt Carter den Verletzten ins naheliegende Krankenhaus, doch damit tritt er ungewollt eine höllische Lawine los. Zuerst tauchen zwei mysteriöse Jäger auf, die dem Unbekannten nach dem Leben trachten. Aber schon bald sieht sich die illustre Schar von Patienten und Angestellten einem viel größeren Problem gegenüber: Niemand kann das Krankenhaus verlassen, denn draußen versammelt sich eine Messer schwingende Horde von in weißen Roben gekleideten Gestalten, die jeden Fluchtversuch vereiteln. Und als dann drinnen die ersten Opfer zu ekelerregenden Monstern mutieren, müssen die Überlebenden erkennen, dass sich das Tor zur Hölle zu öffnen beginnt ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film / Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,39:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer


DVD und Blu-ray | The Void (uncut)

DVD
The Void (uncut) The Void (uncut)
DVD Start:
19.05.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 87 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Void (uncut) The Void (uncut)
Blu-ray Start:
19.05.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 902 min.

DVD Kritik - The Void (uncut)

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 6/10


Alles nur Hüllen
Der Horrorfilm „The Void“ ist eine einzige Verbeugung. Ja, man verneigt sich so tief, dass man befürchtet, das der Film sich nicht zu einer eigenen Größe aufrichten kann und mit der Nase am Boden kleben bleibt. Was nicht negativ zu verstehen ist, sondern bei dem Genrekenner und Fan gleich mehrere Assoziationen und Erinnerungen an die Zeiten des 1980er Horrors wieder erweckt. The Void (uncut) SzenenbildDabei entwickelt „The Void“ seinen ureigenen Sog. Dabei beginnt es genrekonform, indem erst einmal eine Gewalttat gezeigt wird. Zwei Männer töten auf grausame Art und Weise eine Frau. Einer der beiden scheint es zu bedauern und zu zögern, was immerhin auf Seiten des Zuschauers Neugier erweckt. Der Partner der Frau entkommt und die Männer beginnen ihn zu jagen. Das ist nicht sonderlich spektakulär, liefert aber, im Nachhinein gesehen, einen wichtigen Prolog und dient nicht einzig dazu den Zuschauer mit einem ersten Schock fesseln zu wollen. Man benutzt hier schon ein Klischee und einen dramaturgischen Baustein, um ihn sowohl in seiner ursprünglichen Form zu nutzen, als ihm auch etwas Neues zu verleihen. Ein Aspekt der den ganzen Film hindurch beibehalten wird.

Hier schon fühlt man sich nicht nur an den Backwoodslasher erinnert, sondern auch an Filme wie „The Crazies“ von George A. Romero. Der Flüchtende rennt dem örtlichen Sheriff in die Arme, der ihn in ein Krankenhaus bringt, welches nur noch eine Notbesatzung führt, da es geschlossen werden soll. Das ist nicht nur eine Notwendigkeit für das Budget, spart man doch an Darstellerkosten, sondern kann sich auch auf den Titel beziehen. Schließlich heißt „Void“ auf Deutsch „Leere“. Außerdem werden sofort Assoziationen an Filme wie „Halloween 2“ wach, in dem man sich durch ein Krankenhaus meuchelte. The Void (uncut) SzenenbildNachdem die Personen vorgestellt wurden, tauchen unheimliche Kapuzenmänner auf welche das Krankenhaus belagern. Ein Schelm wer an Carpenters „Assault on Precinct 13“ denkt. Die gesichtslose Bedrohung wird auch nicht sonderlich erklärt, sondern wie so oft in dem Film herrschen die Andeutungen vor welche ein schleichendes Unbehagen bei dem Zuschauer erzeugt. Hier ist aber auch eine Schwäche des Drehbuches vorhanden, da sich die Figuren kaum auf ein Gespräch und damit einen Informationsaustausch untereinander einlassen was ziemlich unlogisch ist und auf Dauer auch ziemlich nervt. Jedenfalls beginnt auf einmal ein Charakter zu mutieren und allein schon die Optik ist teilweise wieder eine Hommage an einen Film: „The Thing“. Wieder von John Carpenter. Man ist nicht mehr sicher, ob die Kapuzenmänner nun Verbündete des Bösen sind oder die Figuren einsperren, um die Gefahr auf eine Lokalität zu beschränken. Öfters wird man hier an der Nase herumgeführt. Auch wenn am Ende Einflüsse von Clive Barker und vor allem seines legendären „Hellraiser“ deutlich werden, so hat man nicht nur die prägendsten Filme der 1980er durch, sondern auch einige Klischees hinter sich, die hier umgangen werden können. Man beginnt erst aufzustöhnen, lässt sich dann aber dadurch überraschen, dass gerade die Figurenkonstellationen in einer unerwarteten Form aufgelöst werden. Es gelingt eine flirrende Atmosphäre zu erzeugen, die aber nie so intensiv ist wie etwa bei Carpenter und Romero, woran die Dialoglastigkeit schuld ist. Aber die kleineren Haken der Geschichte überzeugen und der Film ist stellenweise auch sehr blutig. The Void (uncut) SzenenbildAllerdings enttäuscht das Finale. Hier kommt noch ein deutlicher Touch des Horrors im Stile von H. P. Lovecraft vor, aber auch hier überwiegt der Dialog und man hätte gerne etwas Handfesteres gesehen. Dennoch ist der Film eine faszinierende Tatsache. Nur hätte man lieber seinen Bildern und den Taten vertrauen sollen, anstatt auf die Dialoge zu setzen.

Sowohl das Bild als auch der Ton sind sehr gut. Als Extras gibt es leider nur den Trailer und eine Trailershow.


Fazit:
Der Film ist eine einzige Hommage an den 1980er Horror was ihm eine ganz eigene Qualität verleiht. Aber die Atmosphäre hätte dichter sein können und das Finale enttäuscht etwas, was vor allem der Dialoglastigkeit zuzuschreiben ist.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universum Film / Ascot Elite Home Entertainment