The Thing - DVD

DVD Start: 22.03.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 99 min

The Thing DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Die Paläontologin Kate Lloyd (Mary Elizabeth Winstead) bekommt die Chance ihres Lebens und darf sich einem norwegischen Forscherteam anschließen, das am Südpol über ein Alien-Raumschiff gestolpert ist. Im Wrack entdeckt sie ein Wesen, das schon vor einer Ewigkeit beim Absturz ums Leben gekommen zu sein scheint. Die wahre Gefahr schläft aber nur und wird durch ein simples Experiment geweckt. Gemeinsam mit dem Crew-Piloten Carter (Joel Edgerton) muss sie versuchen, den hochentwickelten Parasiten zu stoppen, der jede Lebensform nachahmen kann, die er berührt.
Abgeschnitten von der Außenwelt, umgeben von gnadenloser Kälte, traut keiner mehr dem anderen – und die Todesangst breitet sich mindestens genauso gefährlich aus wie der kaltblütige Killer aus dem All.

Remake des John Carpenters Sci-Fi-Horror-Kultfilms „Das Ding aus einer anderen Welt”.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
D, GB, I, DK, FIN, N, S
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Unveröffentlichte und Erweiterte Szenen
- THE THING entwickelt sich
- Feuer und Eis
- Audiokommentar von Regisseur Matthijs van Heijningen und Produzent Eric Newman

DVD und Blu-ray | The Thing

DVD
The Thing The Thing
DVD Start:
22.03.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 99 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Thing - Steelbook The Thing - Steelbook
Blu-ray Start:
22.03.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 103 min.

DVD Kritik - The Thing

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 8/10


Remake oder nicht Remake. Das ist hier die Frage. „The Thing“ ist paradoxerweise beides. Zum einen erzählt der Film die Vorgeschichte von John Carpenters „The Thing“ aus dem Jahre 1982. Zum anderen gab es manche der Elemente schon bei Carpenter und recycelt diese also. Dabei sollte man nicht vergessen, dass schon der Film von Carpenter ein Remake eines Filmes aus den 1950ern war. Aber „The Thing“ ist einer der besten Filme von Carpenter und ein großer Klassiker des Genres, von dem manche Szenen sich in das Gedächtnis des Publikums gebrannt haben. Etwa wenn mehrere Personen aneinander gefesselt auf einer Couch sitzen und ein Test durchgeführt werden soll, ob einer von ihnen ein Monster ist. Und die damaligen Tricks waren wegweisend. Da aber die neue Version von 2011 nun halb Remake und halb Prequel ist, hat der Film einige deutliche Probleme. Zum einen ist natürlich, wie üblich bei einem Prequel, das Ende bekannt, da es mit dem, inhaltlich später angesiedelten Film von 1982 zusammenpassen muss. Zum anderen kann der Film nicht viele neue Elemente bieten und auch keine neuen Sichtweisen darlegen, weswegen er phasenweise ein deutliches Remake ist. So ist der hier gezeigte Test, wer denn wohl ein Monster ist, zwar schlüssig, aber doch etwas unbeholfen. Würde man beide Filme hintereinander sehen, so würden die Ähnlichkeiten und Situationen deutlich auffallen. Fans stört das natürlich nicht, aber kann der neue Film denn nun halbwegs mit dem Klassiker mithalten? Bedingt. Legte Carpenter bei allem Monstertreiben und blutigen Effekten sehr viel Wert auf Stimmung und Spannung und einem permanenten Unbehagen in einer feindlichen, abgeschotteten Umwelt, so kommen diese Aspekte hier leider viel zu kurz. Die zweite Hälfte des Filmes ist ein Monstermovie par excellence und es wird gerannt, gefeuert, geschrien, geflüchtet und gekämpft. Dadurch will keine rechte Spannung aufkommen, ist aber immerhin sehr unterhaltsames Tempokino. Auch gebührt den Tricktechnikern ein großes Lob. Das Monster und die anderen Effekte sind extrem gelungen, wobei sogar extra betont werden muss, dass die meisten Tricks nicht aus dem Computer stammen, sondern das Monster fast durchgehend eine Puppe ist. Der Regisseur ließ dann auch seinem Effekteteam möglichst freie Hand und so verkam der Film zu einem Spektakel, das zwar eine Hommage an den Film von Carpenter ist, aber irgendwie auch nicht so richtig notwendig. Als kleiner Vorabfilm für den Klassiker aber durchaus geeignet.

Der Ton und das Bild sind sehr gut. Auch die Extras sind sehr gelungen. Der Audiokommentar des Regisseurs Matthijs van Heijningen und des Produzenten Eric Newman (der schon am Original beteiligt war) ist sehr interessant und stellt schon selber ständig den Vergleich mit dem Film von John Carpenter her. Das Making Of ist sehr gut geworden und ist nicht nur das übliche gegenseitige Lob, sondern behandelt durchaus die Entstehung und die Tricks. Weiterhin gibt es ein sehr interessantes Special über die Stunts mit dem Feuer. Abgerundet wird das alles mit unveröffentlichten und erweiterten Szenen.

Ähnlich wie das Monster halb Original, halb Kopie ist, so ist der Film halb Prequel, halb Remake und demensprechend relativ überraschungsarm. Sonderlich atmosphärisch gestaltet ist er nicht, aber durch Spannung, Tempo, Action und die hervorragenden Effekte doch immerhin sehr unterhaltsam. Aber nicht unbedingt nötig.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universal Pictures