The Second Coming - DVD

DVD Start: 27.01.2015
FSK: ab 18 - Laufzeit: 83 min

The Second Coming DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Eigentlich sollte es Lucy gar nicht geben - ihre Mutter wollte sie abtreiben und wäre bei dem Versuch fast gestorben.
14 Jahre später lebt die Familie ein harmonisches, fast perfektes Leben in einer Vorstadtsiedlung. Doch Lucys Leben ändert sich, als sie ein leuchtendes Gefäß im Garten findet. Sie wird plötzlich von schockierenden Visionen heimgesucht und ihr immer bizarreres Verhalten steigert sich schließlich in bestialische Gräueltaten. Ihre Eltern glauben, dass ein Dämon von ihr Besitz ergriffen hat und die Familie brutal vernichten will. Sie rufen eine Exorzistin zur Hilfe, die den Kampf gegen die bösartige Macht aufnehmen soll...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Kantonesisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Niederländisch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | The Second Coming

DVD
The Second Coming The Second Coming
DVD Start:
27.01.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 83 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Second Coming The Second Coming
Blu-ray Start:
27.01.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 87 min.
The Second Coming (3D Blu-ray) The Second Coming (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
27.01.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 87 min.

DVD Kritik - The Second Coming

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 4/10


Chinesischer Exorzismus - Exorzismusfilme tun sich meist keinen Gefallen, denn sie müssen sich immer mit „Der Exorzist“ messen lassen, der für immer einer der besten Horrorfilme aller Zeiten bleiben wird. Zwar wurden in den letzten Jahren einige recht bemerkenswerte Filme dieses Subgenres auf den Markt gebracht, aber es drohte doch alles in der Erstarrung und der Wiederholung des immer Gleichen zu fallen, wobei auch die religiösen Komponenten im immer reaktionärer werdenden Amerika sich in den Filmen niederschlug und eine missionarische Botschaft in sich trugen. Nun konnte man aber neugierig sein, wie ein chinesischer Film das Thema angeht. Vor allem wenn es um einen routinierten Regisseur geht, der in den 1990ern mit Horrorfilmen bekannt geworden ist. Leider hat er wohl die Entwicklungen des Genres seitdem verpasst, denn „The Second Coming“ erzählt leider nichts Neues und wer die in den letzten wenigen Jahren erschienen Filme wie „Another Me“ und „The Unborn“ gesehen hat, ahnt schnell wohin hier die Reise gehen wird. Man ist versucht anhand des Produktionslandes hier eine Ideologie zu finden, scheitert aber. Ist es eine Kritik an selbstversuchten Abtreibungen? Wird die Familie dafür bestraft, dass sie keinen Glauben an die Fürsorge der Staatsmacht hat und das sie arm ist? Das ist unklar und diese Aspekte werden immerhin glaubhaft in die Handlung eingebettet. Eine politische Dimension ist hier jedenfalls nicht so ohne weiteres zu finden und das würde sich mit dem Genre des Horrors auch nur bedingt vertragen. Ein Mädchen, deren Pubertät gerade beginnt, findet ein merkwürdiges Glas in dem es schön bunt schimmert und sie tut was man in solchen Filmen nicht tun sollte: sie öffnet es. Fortan wird sie von Visionen geplagt und sie verzweifelt immer mehr während ihre Familie ihr nicht glaubt, sondern sich mit Schuldgefühlen aufgrund der Familiengeheimnisse aufreibt. Die junge Darstellerin der Lucy müht sich redlich und es ist immerhin recht schön, dass sie sich jeglichen overactings enthält, wie man es sonst bei Besessenheitsfilmen und vor allem im asiatischen Kino oft erleben muss. Dennoch überzeugt sie nicht. Hier kommen aber leider auch manche Fehler im Timing vor, die aber vor allem dem Schnitt anzulasten sind, wenn einige dramatische Szenen insgesamt zu statisch wirken. Zudem wird die Spannungsschraube nicht angezogen. Es steigert sich nicht kontinuierlich und auch die Heldin wird nicht einem zunehmenden Verfall ausgesetzt wie etwa Linda Blair in „Der Exorzist“. Somit hält sich die Angst um sie etwas in Grenzen. Obwohl sie sympathisch ist. Was man von dem Rest der Familie weniger behaupten kann und so ist die mangelnde Empathie einer der Fehler des Films. Es gibt zwischendurch ein paar Schocks, wenn auf einmal ein Geist auftaucht, der, wenn man mal das optische nimmt, gerne in einem japanischen Geisterfilm mitspielen würde, und zum Finale hin empfindet man auch manchmal Gänsehaut. Aber leider, leider ist der Schluss des Filmes vollkommen misslungen und macht den ganzen Film kaputt, indem er den Zuschauer um alles was er vorher gesehen hat betrügt. Immerhin wird hier einmal deutlich gemacht, wofür die Besessenheit oft symbolisch steht: nämlich das sexuelle Erwachen. Als Lucy eines Morgens ihre erste Periode bekommt, ist die Mutter erleichtert da ihr merkwürdiges Verhalten damit erklärbar wäre. Ansonsten verliert man sich in den vielen Rückblenden und das Gleichgewicht zwischen den dramatischen und den Horrorelementen wird nicht gefunden. Schade.

Die technische Ausstattung ist ordentlich aber nicht weiter bemerkenswert, womit sie sich dem Film an sich gut anpasst. Als Extras gibt es leider nur den Trailer und eine Trailershow.

Das mangelnde Timing und vor allem der sehr schlechte Schluss machen den Film leider komplett kaputt, der an sich schon dem Subgenre rein gar nichts Neues abgewinnen konnte. Schade.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment