The Road - DVD

DVD Start: 18.03.2011
FSK: ab 16 - Laufzeit: 108 min

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Inhalt

Die Zivilisation, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Die Sonne ist verdunkelt, tierisches wie pflanzliches Leben ist ausgestorben, und nur wenige Menschen haben die Katastrophe überlebt. Unter ihnen ein Vater (Viggo Mortensen), der nach dem Selbstmord seiner verzweifelten Frau (Charlize Theron) alleine mit dem gemeinsamen Sohn (Kodi Smit-McPhee) durch verwüstete Städte und zerstörte Straßen Richtung Süden zieht, in der Hoffnung dass es dort wärmer ist. Angst, Furcht und Hoffnungslosigkeit dominieren ihren Alltag auf der Suche nach Zuflucht, Wasser und Essen. In jedem Autowrack und jedem verlassenen Haus könnten andere Überlebende lauern, die ihnen nach den letzten Habseligkeiten oder sogar dem Leben trachten. Inmitten dieser Welt aus unendlicher Ödnis und kannibalistischer Gewalt versucht der Vater nach allen Kräften, seinem Sohn einen Rest Lebensmut zu erhalten. ... nach der Romanvorlage von Cormac McCarthy

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
* Audiokommentar
* Making Of
* US-Kinotrailer

Video on demand - The Road

DVD und Blu-ray | The Road

DVD
The Road The Road
DVD Start:
18.03.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 108 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Road The Road
Blu-ray Start:
18.03.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 112 min.

DVD Kritik - The Road

DVD Wertung:
Film: | 10/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 7/10


Der deprimierendste und gleichzeitig beste Endzeit-Film seit „Mad Max“.

Die Zivilisation, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Die Sonne ist verdunkelt, tierisches wie pflanzliches Leben ist ausgestorben und nur wenige Menschen haben die Katastrophe überlebt. Unter ihnen ein Vater (Viggo Mortensen), der nach dem Selbstmord seiner verzweifelten Frau (Charlize Theron) allein mit dem gemeinsamen Sohn (Kodi Smit-McPhee) durch verwüstete Städte und zerstörte Straßen Richtung Süden zieht, in der Hoffnung dass es dort wärmer ist. Angst, Furcht und Hoffnungslosigkeit dominieren ihren Alltag auf der Suche nach Zuflucht, Wasser und Essen. In jedem Autowrack und jedem verlassenen Haus könnten andere Überlebende lauern, die ihnen nach den letzten Habseligkeiten oder sogar dem Leben trachten. Inmitten dieser Welt aus unendlicher Ödnis und kannibalistischer Gewalt versucht der Vater nach allen Kräften, seinem Sohn einen Rest Lebensmut zu erhalten.

Ich bin noch immer ergriffen von diesem Werk, dass sich so traurig, grau und scheinbar voller Hoffnungslosigkeit in mein Cineasten-Herz geschlichen hat. Der Film bietet dem Zuschauer ein Szenario, das selten in dieser Form ohne große Aktion oder Gewalt gezeigt wurde. „The Road“ ist ein Portrait des Überlebens, umrahmt von poetischen und gleichzeitig aufrichtigen und grauenvollen Gedanken. Dieses Werk ist mehr als eine Reise von Vater und Sohn die, die Hoffnung in einer hoffnungslosen Situation und Zeit nicht aufgeben wollen. Sie gehen weiter, als die meisten gehen würden und verlieren dabei trotzdem den Anstand nicht und bewahren sich das Feuer und die Unschuld, auch wenn es die meisten Menschen um sie herum nicht mehr tun. „The Road“ glänzt durch Schmutz und Hunger, durch einen niemals aufgebenden Vater der aufopferungsvoll bis zum Schluss sein Möglichstes tut um seinen Sohn zu schützen. Regisseur John Hillcoat („The Proposition“) hat hier eine Welt geschaffen in der man niemals leben möchte aber trotzdem schafft er es durch diese beiden Figuren des Vaters und des Sohnes die Menschlichkeit am Leben zu erhalten. Selbst die Mutterfigur ist hier voller Verzweiflung und sehnt sich nach Erlösung von dem Leid, doch die beiden Hauptfiguren vermitteln genug Lebensmut und Hoffnung für den Rest der Menschheit.
Die Geschichte selbst ist gut geschrieben und erklärt nicht mehr als notwendig, die Dialoge sind präzise und die Gedanken im OFF voller trauriger Poesie.
Die Sets, Kulissen und zerstörten Städte sind grandios in Szene gesetzt und vermitteln einem glaubhaft diese karge Welt in der man nie sein möchte.
Zum Schauspiel, es ist ein kleiner Film mit wenigen Schauspielern, darum ist es noch entscheidender was Viggo Mortensen („Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs“) hier geleistet hat, in keiner Sekunde hat man das Gefühl, Viggo würde schauspielern. Er ist der Vater, er ist die Rolle in seiner ganzen Hoffnung und Verzweifelung. Es ist fast eine Schande, dass er dafür keine Oscar-Normierung erhalten hat. Auch Kodi Smit-McPhee liefert hier eine grandiose Vorstellung ab mit seinen jungen Jahren. Charlize Theron ist sowieso immer eine Bank wenn es um dramatischere Rollen geht, leider ist sie zu kurz dabei.

Die Bildqualität war gut, jedoch durch den starken Grauton wirkte es teilweise körniger, die Tonqualität war für so eine Art von ruhigem Film auch befriedigend.
Das Bonusmaterial ist auf der Verleih Version ausreichend.

Mein Fazit: Wenn man einen authentischen Endzeit Film sehen will, der super umgesetzt und gefühlvoll und ehrlich gespielt wurde ist man hier völlig richtig.
Das hier ist kein Action-Film, dass hier ist großes und ergreifendes Kino vom feinsten. Bisher mit „Mr. Nobody“ der beste Film den ich im Jahr 2011 gesehen habe.


by Marc Engel
Bilder © Universum Film