The River Murders - Blutige Rache - DVD

DVD Start: 19.10.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 89 min

The River Murders - Blutige Rache DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Detective Jack Verdon (Ray Liotta) wird durch eine Mordserie von seiner Vergangenheit eingeholt. Zu allen Mord-Opfern hatte er eine persönliche Verbindung und wird schnell zum Hauptverdächtigen des FBI. Er kannte nicht nur alle weiblichen Opfer, sondern hatte auch zu allen sexuelle Kontakte. Umgehend suspendiert muss er sich seiner Vergangenheit stellen und eine komplette Liste der Frauen erstellen, mit denen er geschlafen hat. Sie alle sind potenzielle Opfer und müssen gewarnt werden. Obwohl Jack niemanden von seinen zahlreichen Affären erzählt hat, scheint der Mörder seine intimsten Geheimnisse zu kennen. Er geht brutal vor und hinterlässt neben wiederkehrenden Zeichen, biblische Sprüche am Tatort. Bald geraten auch Jacks Kollegin und seine Ehefrau ins Visier des Täters. Um sie zu retten und den wahren Täter zu finden, bleibt nicht viel Zeit.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Making of (mit dt. Untertiteln), Original Filmtrailer

DVD und Blu-ray | The River Murders - Blutige Rache

DVD
The River Murders - Blutige Rache The River Murders - Blutige Rache
DVD Start:
19.10.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 89 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The River Murders - Blutige Rache The River Murders - Blutige Rache
Blu-ray Start:
19.10.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.

DVD Kritik - The River Murders - Blutige Rache

DVD Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 4/10
Ton: | 5/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 2/10


Es ist ja schon irgendwie traurig, wenn ein Film, in dem Ray Liotta, Christian Slater und Ving Rhames mitspielen eine „Direct-to-DVD“-Produktion wird. Eigentlich klangvolle Namen, die noch vor 10-15 Jahren ausgereicht hätten, um in jedem Kino dieser Welt gespielt zu werden. Aber gut, Zeiten ändern sich und die Qualität von Filmen mit Liotta & Co. offenbar auch. Denn „The River Murders“ hat in etwa die cineastische Qualität einer CSI-Folge. Und das, obwohl die Ausgangsidee gar keine schlechte ist.

Jack Verdon (Ray Liotta) ist Polizist und untersucht eine Reihe von Frauenmorden, bis ihm klar wird, dass er mit jeder toten Frau eine Beziehung bzw. ein sexuelles Verhältnis hatte. Er wird von dem Fall abgezogen, bleibt aber in beratender Funktion tätig.
Das Grundkonzept ist also gar nicht mal das Problem und bietet Potential für einen mindestens soliden Thriller. Dies gelingt allerdings keineswegs, denn man macht so gut wie alles falsch, was man falsch machen kann. Angefangen mit Ray Liotta als Protagonisten. Es ist schwer zu glauben, dass der inzwischen leicht bierbäuchige, eher introvertierte „Jack Verdon“ , ein Verhältnis mit mehr als 100 Frauen gehabt haben soll. Als knurriger FBI-Agent bzw. neutraler Ermittler, wäre er weit besser aufgehoben. So ist seine Rolle aber eine Verschwendung seines Namens und seines Talents. Denn, dass er ein guter Schauspieler ist, beweist er in „The River Murders“ eindrucksvoll. Nur wenigen gelingt es mit einem maskenhaft operierten Gesicht, welches nicht einmal mehr in der Lage ist, die Stirn zu runzeln, noch eine recht akzeptable schauspielerische Leistung abzuliefern. Hut ab. Christian Slater darf als FBI-Agent Vukovich ein waschechtes „Arschloch“ spielen, seine Rolle bleibt insgesamt aber belanglos, da sie völlig ohne Hintergrundgeschichte, Motivation oder irgendeine emotionsgenerierende Ausstattung auskommen muss.

So plätschert die Geschichte also dahin. In TV-Film-Optik, mit einer desaströsen Schnitttechnik, die von einem Dialog in den nächsten hetzt. Es wird sich keine Zeit genommen, man darf nicht durchatmen, sondern muss permanent irgendwelchen, oft weniger interessanten Gesprächen lauschen. Perspektivwechsel, passende, musikalische Untermalung, Charakterentwicklung, authentische oder sympathische Figuren? Fehlanzeige. Nur das kleine bisschen Spannung, das aufgrund des Grundkonzepts durchweg vorhanden ist, mag einen dazu verleiten, den Film nicht nach der Hälfte wieder abzuschalten. Wer hinter den ganzen Morden steckt ist schnell klar, warum diese Morde allerdings begangen werden, bleibt bis zum Schluss das Rätsel, das es aufzudecken gilt. Und auch wenn die Auflösung nichts mehr mit einem „realistischen Twist“ zutun hat, so ist sie doch einigermaßen akzeptabel.

„The River Murders“ ist kein guter Film. Kein Teil des Films ist in irgendeiner Form befriedigend, niemand liefert eine zufriedenstellende Leistung ab. Die Optik ist billig und einfallslos, der Ton maximal mittelmäßig und die DVD insgesamt rausgeworfenes Geld. Und so bleibt der Film nur empfehlenswert für absolute Hardcore-Fans der mitwirkenden Schauspieler oder Krimifanatikern.

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by Lukas Lohmer
Bilder © Universum Film