The Rezort - DVD

DVD Start: 16.09.2016
FSK: ab 16 - Laufzeit: 88 min

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Inhalt

Seit der großen Zombie-Apokalypse ist die Welt eine andere geworden. 2 Milliarden Tote und unzählige traumatisierte Seelen hat die Pandemie gekostet. Doch selbst aus unvorstellbaren Katastrophen kann man Profit schlagen. Mit „The ReZort“ wurde ein einzigartiger Ort geschaffen, der Luxusferien auf einer Trauminsel mit dem Nervenkitzel von Zombie-Jagd verbindet. Ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem hält die zum Abschuss freigegebenen Untoten dabei in Schach – bis es versagt. Eine Gruppe von Amateur-Jägern wird plötzlich zu Gejagten. Bei dem Versuch, sich vor der untoten Meute zu retten, kommen die Zombie-Touristen zufällig dem ungeheuerlichen Geheimnis von „The ReZort“ auf die Spur. Denn das wahre Monster ist kein bissiger Untoter.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film / Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,39:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Behind the Scenes, Originaltrailer, Trailershow

DVD und Blu-ray | The Rezort

DVD
The Rezort The Rezort
DVD Start:
16.09.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 88 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Rezort The Rezort
Blu-ray Start:
16.09.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 91 min.

DVD Kritik - The Rezort

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 6/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 7/10


Zombiejagd
Nein, der Titel „The Rezort“ ist kein Schreibfehler. Sondern ein kleines Wortspiel, welches im Deutschen leider nicht funktionieren würde. Ein Resort ist die englische Bezeichnung für einen Erholungsort, also meist eine touristische Anlage, aber auch für eine Zuflucht. Schon der Austausch des Buchstaben „s“ durch ein „Z“ verortet den Film geschickt und vielversprechend in das Zombiegenre.
The Rezort Szenenbild Und die Grundidee hat durchaus etwas für sich und verzichtet auf den genreüblichen apokalyptischen Ton. Vielmehr spielt der Film 10 Jahre nach dem Ausbruch einer Zombieepidemie und die Menschheit erholt sich erst allmählich davon und ist zutiefst traumatisiert. Immer noch durchziehen Flüchtlingsströme die Länder und die einzelnen Menschen sind angeschlagen. In dieser Welt hat ein Konzern auf einer abgelegenen Insel eine touristische Anlage bauen lassen, die sich nicht nur der Flüchtlinge annimmt, sondern auch Zombies beherbergt an denen sich Leute austoben können, indem sie diese jagen und töten. Die Reise gibt es sogar auf Rezept. Wenn ein Therapeut meint, dass es helfen könnte so die Traumata zu verarbeiten. Parallelen zu Filmen wie „Jurassic Park“ und „Westworld“ sind natürlich angesichts des Settings vorhanden. Und es kommt wie es kommen muss und das Alarmsystem fällt aus. Wie im Dinopark heißt es fortan rennen, kämpfen und fressen. Nur das eben keine überdimensionalen Echsen vorhanden sind, sondern Zombies. Dabei werden sogar die einzelnen Charaktere beachtet und obwohl sie nicht ausführlich gezeichnet sind, erwecken sie doch einen realen Anschein. Mitglieder einer Reisegruppe lernt man selber auch nicht sonderlich tief kennen. Vor allem aber gehört es zu den größten Stärken des Filmes, dass er den gesellschaftlichen Subplot der Meilensteine des Genres wieder aufgreift und die Zombies als das nutzt, wofür sie gut geeignet sind: als Projektionsfläche. Das hebt ihn aus dem Gros heraus und wie in den ersten Filmen von George A. Romero gibt es hier gesellschaftskritische Aspekte wie etwa gegen den Kapitalismus und das Ausgrenzen von Randgruppen. Wofür durchaus die Zombies zählen können. Sie sind stellvertretend für die Bevölkerung der Dritten Welt die als Kulisse für reiche Urlauber dienen und einerseits unter dem Tourismus leiden aber auch in bescheidenem Masse profitieren. The Rezort SzenenbildVor allem der Aspekt der Flüchtlinge ist hier aktuell wie noch nie zuvor und das führt gegen Ende zu einem bösen Kniff, der hier aber nicht verraten werden soll und den Subplot erheblich verschärft. Aber auch abgesehen davon, kann der Film überzeugen. Gore in dem Sinne, dass es Fressszenen gibt, kommen zwar nicht vor, aber ab und an sieht man mal Körperteile herumliegen. Das tut der Spannung keinen Abbruch und mehr als einmal wird auch beim Zuschauer das Adrenalin hoch gepumpt. Und einige Szenen sind sehr denkwürdig. Das hebt ihn allerdings noch nicht in die oberen Hundert des Genres, aber doch sehr nah dran.

Der Ton ist leider manchmal etwas blechern und schwankt in wenigen Szenen. Das Bild hingegen ist sehr gut. Die Behind the Scenes geben nur die übliche Werbung zum Besten. Und das Special über die visuellen Effekte zeigen nur ein Vorher-Nachher-Bild und schildert nicht, wie man es umgesetzt hat. Den Trailer und eine Trailershow gibt es natürlich auch noch.


Fazit:
Endlich mal wieder ein Zombiefilm dem es gelingt neben der Spannung und Action auch noch ein gesellschaftskritisches Thema unterzubringen ohne plakativ zu sein.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universum Film / Ascot Elite Home Entertainment




The Rezort - Trailer