The Return of the First Avenger - DVD

DVD Start: 14.08.2014
FSK: ab 12 - Laufzeit: 130 min

The Return of the First Avenger DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Steve Rogers alias Captain America entscheidet sich, seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit S.H.I.E.L.D. und Natasha Romanoff alias Black Widow im Hier und Heute fortzusetzen. Er lebt zurückgezogen in Washington und tut sein Bestes, sich an die moderne Welt zu gewöhnen. Doch als ein S.H.I.E.L.D.-Agent unter Beschuss gerät, wird Steve in ein Netz von Intrigen verwickelt, das eine Gefahr für die ganze Welt darstellen könnte. Mit Black Widow an seiner Seite versucht Captain America verzweifelt, die sich weiter verdichtende Verschwörung aufzudecken. Dabei muss er sich immer wieder gegen professionelle Attentäter wehren, die ihn zum Schweigen bringen sollen. Als sich die gesamte Tragweite des teuflischen Plans offenbart, finden Captain America und Black Widow in dem Falken einen neuen Verbündeten. Gemeinsam sehen sie sich schon bald einem so unerwarteten wie gefährlichen Gegner gegenüber – dem Winter Soldier.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Walt Disney Studios Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Italienisch, Türkisch, Griechisch
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
• Featurette: Steve Rogers Notizbuch
• Zusätzliche Szene: S.H.I.E.L.D. verfolgt Captain America

DVD und Blu-ray | The Return of the First Avenger

DVD
The Return of the First Avenger The Return of the First Avenger
DVD Start:
14.08.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 130 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Return of the First Avenger The Return of the First Avenger
Blu-ray Start:
14.08.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 136 min.
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Blu-ray Start:
14.08.2014
FSK: 12 - Laufzeit: 136 min.
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Blu-ray Start:
18.07.2019
FSK: 12 - Laufzeit: 136 min.

DVD Kritik - The Return of the First Avenger

DVD Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 9/10


Schildwache - Viele waren von dem ersten Film um den Superpatrioten “Captain America” etwas enttäuscht. Dabei war er durchaus unterhaltsam, actionreich und zeigte erstaunlicherweise einen nicht ganz so schillernden Helden, wie ihn manchmal die Comics präsentieren. Sicher, der Film galt teilweise als ein wichtiges Vorgeplänkel für den „Avengers“-Film, aber doch war er eigenständig. Vielleicht war es die große Kompromissbereitschaft die der Film eingehen musste, welchen ihn nicht ganz rund erscheinen ließ. So musste er nicht nur halbwegs in die Kontinuität der neueren Marvel-Filme passen, den „Avengers“-Film vorbereiten und doch die Origin des Helden zeigen. Und diese liegt nun einmal zur Zeit des Zweiten Weltkrieges und kann nicht so ohne weiteres in die heutige Gegenwart transportiert werden. Vielleicht war deswegen das Publikum etwas enttäuscht. Und was für ein Unterschied ist es dann zu dem neuen Film, welcher der zweite Teil ist und inhaltlich an den „Avengers“-Film anschließt. Dieser ähnelt sehr viel mehr den „Iron Man“-Filmen in dem Sinne das tagesaktuelle, politische und soziale Aspekte aufgegriffen werden. Oder besser gesagt: hier in der Handlung gespiegelt werden, denn der Unterhaltungsfaktor ist natürlich immer noch das Primat. Aber hier geht es um einen Geheimdienst der alles Maß verloren hat und alles ausspäht. Kommt einem das bekannt vor? Nur ist hier die Konsequenz dessen noch weiter gedacht und ohne zu viel von der Handlung verraten zu wollen: es ist beängstigend und mit einer zynischen logischen Konsequenz fortgeführt worden. Captain America befindet sich also nicht in einem reinen Actionspektakel wieder, sondern vor allem auch in einer Spionagestory in der er erst einmal herausfinden muss worum es hier überhaupt geht und wem er vertrauen kann. Das fällt Steve Rogers nicht gerade leicht, da er hauptsächlich Soldat ist und daran gewohnt ist Befehle zu bekommen und sich nicht gerade für einen Spion hält. Interessant ist hier die Ideologie. Allein schon der Name des Helden Captain America lässt auf den großen Patriotismus schließen, welche ein anderes Publikum außerhalb Amerikas abschrecken könnte. Der Film vermeidet das (weil er ansonsten nur schwer in andere Länder zu verkaufen wäre) und lässt den Helden für bestimmte Werte wie Ehrlichkeit, Mut und Freiheit stehen. Das können auch andere nachvollziehen. Witzigerweise wird Cap oft als altmodisch beschrieben und er hat noch Probleme sich in der neuen Zeit zurechtzufinden (was gerne noch ausführlicher hätte thematisiert werden können) und so wirkt er wie ein wandelnder Anachronismus, der angesichts der Technik und der vor ihm liegenden Aufgabe etwas überfordert erscheint. Schließlich ist es unklar, wer eigentlich der Gegner ist und so weiß Cap lange nicht wen er wie bekämpfen kann. Dennoch nimmt er den Kampf auf und beweist, dass er selber vielleicht altmodisch ist, aber seine Werte es nicht sind. Ganz im Gegenteil: gerade in unsicheren Zeiten in der Politiker die Angst der Bevölkerung für ihre eigenen Zwecke nutzen, ist die Rückbesinnung auf alte Werte ein Mittel dem zu entgehen. Und doch ist hier kein reiner Spionagefilm vorliegend, sondern natürlich auch hervorragend gestaltete Superheldenaction, die einen begeistern kann. Dabei ist sie natürlich übersteigert wie es sich für Superhelden gehört, aber auch halbwegs realistisch, denn Captain America ist immer noch ein Mensch und hat kaum technische Hilfsmittel. Da fängt man an, um ihn zu bangen, vor allem da mit dem Winter Soldier ein ebenbürtiger Gegner auftritt, der gerade in der ersten Hälfte des Filmes beängstigend ist. Kenner der Comics werden aber von einigen Enthüllungen nicht gerade überrascht sein. Aber auch die Black Widow, hervorragend: Scarlett Johansson, bekommt mehr Raum um den Charakter ausgelotet zu bekommen. Schließlich war sie in „Avengers“ und „Iron Man“ manchmal noch etwas zu kurz gekommen. Aber auch die anderen Darsteller wie Robert Redford und Samuel L. Jackson sind wie immer ein wahres Vergnügen. Captain America hat seine zweite Mission sehr erfolgreich durchgeführt und man hofft auf weitere. Das Ende lässt jedenfalls mehrere Optionen offen und wer den Abspann abwartet wird wieder einen Appetizer und zwei Metawesen zu Gesicht bekommen, die zumindest in den Comics sowohl mal Schurken als auch Helden sind. Man kann gespannt sein wie sie künftig eingesetzt werden.

Sowohl der Ton als auch das Bild sind sehr gut und lassen kaum Wünsche offen. Das tun dann schon die Extras. Bedauerlicherweise gibt es hier nur eine einzige entfernte Szene zu sehen und hinter dem Extra „Steve Rogers Notizbuch“ wird eine Marketingmasche erläutert. Letzteres ist zwar ganz interessant, aber auch überflüssig. Da gibt es bestimmt später noch einige diverse Versionen mit vielen Extras.

Mission erfolgreich ausgeführt. Spannend, intelligent, mit beeindruckenden Actionszenen aufgepeppter Spionagethriller mit Superhelden, der tagesaktuelle Geschehnisse geschickt aufgreift.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © Walt Disney Studios Home Entertainment




The Return of the First Avenger - Trailer