The Raven - Prophet des Teufels - DVD

DVD Start: 07.12.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 106 min

The Raven - Prophet des Teufels DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Baltimore, 1849. Eine brutale Mordserie erschüttert die Stadt und rückt einen ihrer bekanntesten Bürger wieder ins Licht der Öffentlichkeit. Edgar Allan Poe (JOHN CUSACK), einstmals gefeierter Autor düsterer und verstörender Erzählungen, ist gesellschaftlich in Ungnade gefallen und muss sich als Literaturkritiker durchschlagen. Bis Emmett Field (LUKE EVANS), Detective bei der Polizei von Baltimore, eine unheimliche Entdeckung macht, die Poe aus der Vergessenheit und in den Fokus seiner Ermittlungen holt: Ein psychopathischer Serienkiller benutzt Poes Werke als Inspiration für seine grausamen Morde, fordert den Schriftsteller und seinen brillanten Verstand zu einem teuflischen Spiel um Leben und Tod heraus. Jetzt muss Poe mit Detective Field zusammenarbeiten und wie seine berühmteste literarische Schöpfung, der analytisch ermittelnde Amateurdetektiv C. Auguste Dupin, Logik und Kombinationsfähigkeit einsetzen. Nur so kann er weitere Morde verhindern und den Killer fassen, dessen nächster Zug Poe an seiner empfindlichsten Stelle, seiner Liebe zur bezaubernden Emily (ALICE EVE), trifft...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
The Raven Guts: Bringing Death to Life, The Madness, Misery & Mystery of Edgar Allan Poe, Behind the Beauty and Horror, The Raven Presents: John Cusack & James McTeigue, Entfernte und erweiterte Szenen, Trailer

DVD und Blu-ray | The Raven - Prophet des Teufels

DVD
The Raven - Prophet des Teufels The Raven - Prophet des Teufels
DVD Start:
07.12.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 106 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Raven The Raven
Blu-ray Start:
07.12.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 110 min.

DVD Kritik - The Raven - Prophet des Teufels

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 7/10


Die Polizei im Baltimore des Jahres 1849 ist verwirrt: Eine Mordserie erschüttert die Stadt und die Morde zeigen auffällige Parallelen zu den Geschichten eines gewissen Edgar Allan Poe (John Cusack). Detective Emmett Field (Luke Evans) glaubt, dass nur der bekannte Schriftsteller helfen kann und so begibt sich das ungleiche Paar bald auf Mördersuche – die für Poe persönlich wird, als der Killer seine zukünftige Frau Emily (Alice Eve) entführt. Eine Geschichte, die aufgrund ihrer Düsternis ebenfalls von Edgar Allan Poe stammen könnte, nimmt ihren Lauf.

„The Raven“, der im Deutschen den unnötigen reißerischen Titel „Prophet des Teufels“ hinzubekommen hat, kleckert nicht, er klotzt. Optisch ist der Thriller eine Augenweide, besonders der Kostümball ist überwältigend. Hier hat sich der Kostümbildner richtig ausgetobt – mit Erfolg. Und apropos Augenweide: Luke Evans ist göttlich! Auch eine Augenweide, wenn auch weniger in Sachen Schönheit ist John Cusack, der seinen Edgar Allan Poe, den „Godfather of Goth“, mit Leben erfüllt. Sein Äußeres ist perfekt und sein Schauspiel großartig. Jede Regung ist seinem Gesicht abzulesen, John Cusack geht in seiner Rolle völlig auf. Auch seine Kostüme sind toll, wurden perfekt aufeinander abgestimmt. Sein düsteres Inneres verirrt sich auch in seine Kleidung – grau und schwarz dominiert hier. Dazu passend das Setting. Gedreht wurde u. a. in Budapest, Ungarn und die Häuser erweisen sich wie aus einem Gothic-Roman entsprungen. Eine makabere Ästhetik, wie es auch in den Extras heißt, überzieht den ganzen Film und macht ihn alleine deswegen sehenswert. Am Äußeren ist also nichts Auszusetzen.

In den ersten Minuten von „The Raven“ wird vermittelt, dass die Todesumstände von Edgar Allan Poe nie ganz geklärt worden sind, so dass auch Mord eine Rolle spielen könnte. Mit diesem Gedanken beginnt die Geschichte und so toll die Idee eines Mörder ist, der sich von den Geschichten Poes inspirieren lässt, so schade ist es, dass die Idee nicht 100%ig umgesetzt wurde. Vielleicht hätte man etwas von der optischen Opulenz auf die Geschichte verlegen sollen, denn die ist zwar nicht wirklich schlecht, zieht sich aber manchmal ein wenig in die Länge und hätte auch ruhig mehr Spannung vertragen können. Was inhaltlich mangelt, wurde teilweise mit Blut aufgewogen, besonders die Pendel-Szene erinnert in seiner Rohheit an die „Saw“-Reihe“. Das hätte nicht unbedingt sein müssen. Dennoch ist „The Raven“ aufgrund seiner überwältigen Optik durchaus sehenswert.

Der Bonusteil der DVD ist gut bestückt, finden sich neben Hintergrundinformationen zum Film und dem Hauptdarsteller John Cusack und dem Regisseur James McTeigue auch Informationen zu Edgar Allan Poe sowie erweiterte und entfernte Szenen.

Die Qualität von Ton und Bild ist überzeugend. Das Bild passt zum Gothic-Feeling - trübe, neblig und unheimlich. Der Soundtrack untermalt das Geschehen, der Ton ist gut ausbalanciert.

Mein Fazit: Optisch überwältigend verliert „The Raven“ inhaltlich bisweilen etwas den Faden.

by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Universum Film