The Rat Pack - DVD

DVD Start: 09.12.2010
FSK: ab 12 - Laufzeit: 115 min

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Inhalt

The Rat Pack - berühmt und berüchtigt - steht für den Glamour und die Abgründe des US-Showbusiness der 50er und 60er Jahre.

Frank Sinatra, Sammy Davis Jr., Dean Martin, Joey Bishop und Peter Lawford waren Ikonen ihrer Zeit. Sie feierten sich selbst und begeisterten mit ihrer coolen Art das Publikum. Frank Sinatra, Sammy Davis Jr., Dean Martin, Peter Lawford und Joey Bishop verbindet eine intensive und chaotisch impulsive Freundschaft. Sinatra verhilft Kennedy 1960 zum Wahlsieg, mit Unterstützung des Gangsters Giancano; zur gleichen Zeit kämpft Davis gegen den Rassismus.

Der Film zeigt die skandalösen und verhängnisvollen Beziehungen des Quintetts zum Kennedy-Clan, zu Marilyn Monroe und Judith Campbell, zu Momo Giancano ... und zum FBI.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 3L Film
Tonformate:
Dolby Digital 5.1 (Deutsch)
Dolby Digital 2.0 (Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 1,33:1 (4:3 Vollbild)
Bonusmaterial:
Trailershow

Video on demand - The Rat Pack

DVD und Blu-ray | The Rat Pack

DVD
The Rat Pack The Rat Pack
DVD Start:
09.12.2010
FSK: 12 - Laufzeit: 115 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - The Rat Pack

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 6/10


Showbiz und Wahlen
Dieser bereits 1998 für das amerikanische Fernsehen gedrehte Film „The Rat Pack“ kommt nun als DVD heraus. Der Film ist keine Biographie und nimmt sich dieses auch gar nicht erst vor. Auch ist der Filmtitel „The Rat Pack“ leicht irreführend. Das sogenannte Rattenpack, die Gruppe von Freunden und Kollegen rund um Frank Sinatra zu denen noch die Schauspieler und Sänger Dean Martin, Peter Lawford, Sammy Davis Jr. und Joey Bishop gehörten, spielt zwar eine zentrale Rolle, aber der inhaltliche Schwerpunkt wird auf die Wahlkampfunterstützung der Gruppe für John F. Kennedy gelegt. Das ergibt aber ziemliche Komplikationen. Zum einen da Frank Sinatra Kontakte zu dem organisierten Verbrechen hatte. Zum anderen da sich die Gruppe nicht um gängige Regeln kümmerte, aber Anerkennung wollte. Gerade letzterer Aspekt liefert den dramatischen Stoff dieses Filmes. Ohne inhaltlich überladen zu wirken, kommen Rassismus, Alkoholismus, Sex, Politik, Verrat, Starruhm und gesellschaftliche Zustände vor. Alles zusammen ist eh in den Personen gebündelt, so dass eine mögliche inhaltliche Überfrachtung sogar niemals droht. Das Flair der damaligen Zeit ist sehr gut getroffen. Die Beleuchtung und die Farben erwecken den Eindruck, dass der Film zu der Zeit (Anfang der 1960er Jahre) gedreht worden ist. Das Set ist aufwendig und das Tempo passt sich der damaligen Zeit an. Es gibt kaum schnelle Schnitte und wenig wechselnde Einstellungen. Aber die ruhige Erzählweise stört überhaupt nicht, sondern nimmt sich zugunsten der Story zurück. Das ermöglicht dem Zuschauer eine direkte Teilnahme. Und was noch eine große Stärke des Filmes ist: trotz einer großen Anzahl von auftretenden Personen, behält der Zuschauer immer den Überblick über die Charaktere und die jeweiligen Verwicklungen. Manchmal hätte man sich etwas mehr Vertiefungen gewünscht, aber die hätten wohl von der eigentlichen Story abgelenkt. Der größte Pluspunkt besteht in den hervorragenden Darstellern. Ray Liotta als Frank Sinatra trifft ziemlich gut die Suche nach Anerkennung mit gleichzeitiger Verachtung aller Regeln. Don Cheadle als Sammy Davis Jr. hat zu Recht für seine Darstellung einen Preis gewonnen. Als einziger Schwarzer in der Gruppe ist er recht privilegiert, muss aber dennoch immer wieder erfahren, dass er nicht gleichberechtigt ist. Einige der besten Szenen gehören ihm. Auch wenn Joe Mantegna Dean Martin nicht sonderlich ähnlich sieht, ist seine Darstellung faszinierend. Von seinem ersten Auftritt an, erkennt man das berühmte Vorbild. Die Gestik, den Habitus, die Art zu sprechen, alles ist hervorragend getroffen. Nur das Marilyn Monroe als tumbblondes Dummchen dargestellt wird, stört etwas. Es war zwar ihr Image, aber in Wirklichkeit war sie nicht so. Auch was JFK betrifft, fußt manches im Film wohl eher auf dem Mythos denn auf der Wirklichkeit. Dennoch ist der Film spannend und faszinierend. Man muss kein Fan von den auftretenden Personen wie etwa Frank Sinatra oder des gesamten Rat Packs sein, um den Film gut zu finden.

Extras gibt es leider keine. Gerade bei diesen bekannten Personen wäre eine zusätzliche Doku schön gewesen. Schade. Allein eine Trailershow ist etwas mager. Aber der Ton und das Bild sind gut.

Ein erstklassig gespieltes und gut gemachtes Drama, welches die Wahlkampfunterstützung JFKs von Frank Sinatra und seinen Freunden zum Thema hat. Manches fußt dabei eher auf Mythos denn auf der Wirklichkeit und manches hätte man sich vielleicht etwas vertieft gewünscht, aber die Darstellung macht alles wieder wett.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © 3L Film