The Quiet Ones - DVD

DVD Start: 26.08.2014
FSK: ab 16 - Laufzeit: 94 min

The Quiet Ones DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Paranormale Phänomene sind das Resultat von negativer menschlicher Energie! Aufgrund dieser Theorie wagt ein unorthodoxer Professor, mit seinen besten Studenten ein gefährliches Experiment: Das Heraufbeschwören eines Poltergeistes! Scheinbar ohne Gewissen führt die Gruppe eine Reihe von Tests an einer jungen Frau durch. Ihr Ziel: Ihren Verstand zu brechen, sie in den Wahnsinn zu treiben und so einen Dämon in ihr herauf zu beschwören. Doch das Jahrtausende alte Böse ist schon längst nicht mehr aufzuhalten. Als sich der Dämon das erste Opfer holt geraten die heraufbeschworenen dunklen Mächte völlig außer Kontrolle ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Featurette, Film Clip, B-Roll, Soundbites: Jared Harris, Sam Claflin, Erin Richards, Rory Fleck-Byrne, Olivia Cooke, John Pogue, Ben Holden, and Simon Oakes., UK Trailer, 2 US Trailer, TV Spots, Originaltrailer, Trailershow

DVD und Blu-ray | The Quiet Ones

DVD
The Quiet Ones The Quiet Ones
DVD Start:
26.08.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Quiet Ones The Quiet Ones
Blu-ray Start:
26.08.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 98 min.

DVD Kritik - The Quiet Ones

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 8/10


Wissenschaftler und Geister - Was war das Entzücken vor einigen wenigen Jahren groß als bekannt wurde, dass die legendären Hammer-Studios in England wieder neu gegründet worden waren und sich wieder daran machten Horrorfilme zu produzieren. Schließlich hat dieses legendäre Studio den modernen Horrorfilm geprägt wie kaum ein anderes und bot uns Dracula und Frankenstein und alle bekannten Monster modern und frisch an bis sich der enorme Output rächte und sich alles in Formeln wiederholte und den Niedergang des Studios einleitete. Seit 2007 gibt es nun das Studio wieder und „The Quiet Ones“ ist der neueste Streifen, der allerdings auf den ersten Blick die Originalität vermissen lässt. Wissenschaftler untersuchen eine junge Frau die eventuell von einem Geist besessen ist. Aber da man als Forscher nicht an das Übernatürliche glaubt, werden Beweise gesucht, das dieser „Geist“ die Verkörperung der negativen Empfindungen der jungen Frau, also die Manifestation ihrer psychischen Störungen, ist. Jane sei also vielmehr psychisch krank als besessen. Ein tödlicher Irrtum, wie man es aus so gut wie jedem Horrorfilm kennt, der sich dieses Themas annimmt. Und das sind nicht gerade wenige. Da gehört es schon einiges dazu, sich in diesem breiten Feld behaupten zu können und nicht in der Flut unterzugehen. Allein der Name des ehrwürdigen Studios reicht da nicht. Und was soll das denn, dass hier ausgerechnet Stilelemente des found footage eingebaut werden? Der Stil ist mittlerweile so frisch wie eine ägyptische Mumie und hat sich nun wahrlich tot gelaufen. Soll das eine Reminiszenz daran sein, das die hier geschilderte Handlung auf wahren Tatsachen beruht und diese damals dokumentiert worden sind? Oder ist es eine Anbiederung an das junge Publikum, was der Film so nicht gebraucht hätte. Denn „The Quiet Ones“ kann sich durchaus in dem breiten Feld behaupten, obwohl er nicht einen der vorderen Plätze einnehmen wird. Denn eine der Stärken ist gleichzeitig eine der Schwächen: der Film nimmt sich Zeit. Er lässt seinen Charakteren Raum und lässt sie sich entwickeln und dem Zuschauer näher kommen, so dass man mit ihnen vertraut wird und sie zu schätzen weiß. Oder eben nicht. Denn jede der Figuren ist widersprüchlich und so ist ein psychologisch erstaunlich dichter Horrorfilm daraus geworden. Das geht allerdings bisweilen zu Lasten der Spannung gerade in der ersten Hälfte, was ungeduldige Zuschauer, die Wert auf Blut, Sex und Gewalt legen, auf eine Geduldprobe stellen könnte. Aber die Gewalt ist hier nicht zentral. Auch wenn sie dann vorkommt ist sie eher angedeutet und im besten Sinne des Wortes altmodisch, da der Fokus auf der Atmosphäre, der Dichte und den Charakteren liegt. Was schon immer auch eine Stärke der Hammer-Produktionen war. Da nimmt man es auch ganz gerne in Kauf das nicht alles am Ende logisch rund ist. Jedenfalls wenn der Film Fahrt aufnimmt, so häufen sich die Gänsehaut- und Schockmomente und alles wird richtig gemacht. Wenn nur nicht dieses elende found-footage Material benutzt worden wäre. Was zum Glück nicht ständig eingesetzt wird, sondern nur das betrifft, was während des Experimentes auch gefilmt worden ist.

Das Bild ist gut und der Sund eindrucksvoll. Die Extras entpuppen sich leider als reine Werbeaspekte. Das Featurette ist nichts als ein langer Trailer mit Interviewschnipseln, der Film Clip wiederholt eine Szene aus dem Film, die B-Roll ist das was sie immer macht und neben verschiedenen Trailern, Spots, u.ä. gibt es noch einige Interviews, die aber selten in die Tiefe gehen und am Anfang und Ende der Sätze oft soundtechnisch abgeschnitten sind. Merkwürdig und enttäuschend.

Psychologisch erstaunlich dicht erzählt der Film zwar nichts Neues und bedient sich leider teilweise des found-footage-Stils, kann aber in der zweiten Hälfte für einige Schocks und Gänsehautmomente sorgen und sich so behaupten.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment