The Quiet Hour - DVD

DVD Start: 24.06.2016
FSK: ab 12 - Laufzeit: 85 min

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Inhalt

Aliens haben den Planeten Erde überfallen, töten erbarmungslos dessen Bewohner und vernichten sämtliche natürlichen Ressourcen. Der noch verbliebene Teil der Menschheit hungert und mutiert zu eiskalten, immer gefährlicher werdenden Plünderern. Verzweifelt kämpft die 19-jährge Sarah in dieser apokalyptischen Zeit gegen eine Gruppe von Banditen, um den Hof ihrer Familie und die Solaranlage, die die gewalttätigen Aliens zurückhält, zu beschützen.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Lighthouse Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailershow

DVD und Blu-ray | The Quiet Hour

DVD
The Quiet Hour The Quiet Hour
DVD Start:
24.06.2016
FSK: 12 - Laufzeit: 85 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Quiet Hour The Quiet Hour
Blu-ray Start:
24.06.2016
FSK: 12 - Laufzeit: 85 min.

DVD Kritik - The Quiet Hour

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 5/10
Ton: | 4/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 4/10


Heim Invasiönchen
Selten hatte ein Film einen so treffenden Titel wie der Streifen „The Quiet Hour“. Denn der Film ist sehr ruhig, was mehr als erstaunlich ist. Schließlich erwartet man angesichts der Thematik einen packenden und actionreichen Thriller.
Ein Geschwisterpaar lebt auf einer abgelegenen Farm in England. The Quiet Hour SzenenbildDer Bruder ist blind und seine Schwester versorgt ihn und den Hof. So weit, so langweilig. Eine gewisse Würze besteht darin, dass die Erde von Außerirdischen überfallen worden ist, die nun die Bodenschätze gnadenlos ausbeuten. Nur wird das behauptet und nicht weiter verfolgt. Da hätte eine schöne ökologische Symbolik und Kritik am Kapitalismus herein gepasst. Nur kommt das ebenso wenig vor wie die Aliens, die man gar nicht sieht. Ab und an fliegt mal ein Schiff im Himmel rum, aber das war es auch schon. Nur für zwei Stunden täglich können sich die Menschen aus ihren Verstecken trauen, da dann anscheinend die E.T.s ihre Siesta halten. Auch aus dieser klaustrophobischen Prämisse wird nichts gemacht. Eines Tages dringt ein verletzter Mann in die kleine Farm ein und er wird von anderen verfolgt. Nun beginnt ein Home Invasion Thriller der aber besonders im Vergleich zu anderen Thrillern des Subgenres nicht besonders spannend ist und auch keine Härte besitzt. Anstatt das nun eine Bedrohung hergestellt wird, entwickelt sich ein Kammerspiel dessen dramatisches Potential versandet und einzig aufzeigt wie einsam die Charaktere sind. Generell ist der Film sehr ruhig, um nicht zu sagen langweilig. Erst in der letzten halben Stunde bekommt er etwas Fahrt. Besonders das Finale ist gelungen und der Inhalt bekommt dann noch eine kleine Wendung, welches alles auf den Kopf stellt. Doch was wollte der Film nun von uns? Richtig Science-Fiction ist er nicht und die Apokalypse ist mehr behauptet als gezeigt und die Erkenntnis, dass dann jeder Mensch des anderen Wolf ist, ist nun wahrlich nicht neu. „The Quiet Hour“ bietet absolut nichts Neues und durch die vielen Themen kann er sich auch nicht für eine gültige und schlüssige Symbolik entscheiden. Wofür stehen denn die Aliens? Wenn sie schon nicht handlungsbestimmend sind, müssen sie einfach ein Symbol sein, doch das bleibt unsicher. Das einzige erfreuliche an dem Film ist die Hauptdarstellerin Dakota Blue Richards die manche noch als Kind kennen dürften. In noch jüngeren Jahren hat sie in der Literaturverfilmung „Der goldene Kompass“ die Hauptrolle innegehabt und wusste schon damals zu überzeugen. The Quiet Hour SzenenbildNur zeigen ihre Filme in den letzten Jahren kein sonderlich glückliches Händchen bei der Stoffauswahl. Wenn der Film in den USA und nicht in England hergestellt worden wäre, wäre er nicht nur größer budgetiert gewesen, sondern actionlastiger und die Hauptrolle wäre eine Paraderolle für Jennifer Lawrence geworden. Dakota Blue Richards vermag die Rolle und den Film aber zu tragen und kann gut die Härte und das dramatische Potential herausstellen. Aber leider reicht das nicht, um den langweiligen Film zu retten, der angesichts aller schweren Bedeutung nie aus den Hüften kommt.

Der Ton ist mau und das Bild ist eher mittelmäßig. Extras gibt es abgesehen von einer Trailershow auch nicht.


Fazit:
Trotz einer guten Hauptdarstellerin ist der Film überfrachtet und einfach langweilig. Schade.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Lighthouse Home Entertainment