The Prince - Only God Forgives - DVD

DVD Start: 10.11.2014
FSK: ab 16 - Laufzeit: 90 min

The Prince - Only God Forgives DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Einst wurde er „The Prince“ genannt und war Auftragskiller bei der Mafia. Doch Paul (Jason Patrick, „Speed 2“) hat sich von dem Job zurückgezogen. Eigentlich wollte er seinen Arbeitgeber, den Mafiaboss Omar (Bruce Willis, „Stirb langsam“), mit einer Bombe in die Luft sprengen, doch das Attentat missglückte und Omars Frau kam stattdessen ums Leben. Seither lebt Paul im Untergrund. 20 Jahre später hat Omar Paul ausfindig gemacht, entführt dessen Tochter Beth (Gia Mantegna) und versucht dadurch Paul ans Tageslicht zu locken. Der nimmt Kontakt zu seinem alten Kumpel Sam (John Cusack, „2012 – Das Ende der Welt") auf und es entbrennt eine tödliche Schlacht zwischen dem ehemaligen Killer und dem gnadenlosen Gangsterboss...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: KSM GmbH
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Featurette "Capture the Prince", Interviews, Trailer, Bildergalerie

DVD und Blu-ray | The Prince - Only God Forgives

DVD
The Prince - Only God Forgives The Prince - Only God Forgives
DVD Start:
10.11.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Prince - Only God Forgives The Prince - Only God Forgives
Blu-ray Start:
10.11.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 93 min.

DVD Kritik - The Prince - Only God Forgives

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 5/10


Ewig Prinz, niemals König - Man muss schon einmal genauer hinsehen, ob “The Prince” nicht aus den 1980ern stammt. Aber angesichts der herausragenden Darsteller wie John Cusack und Bruce Willis, die beide sichtlich gealtert sind, ist es schon klar, dass es eine neuere Produktion ist. Aber die Story ist dermaßen typisch und klischeebeladen, was man schon vor 30 Jahren gefühlt in jedem zweiten Actionfilm gesehen hat. Ein Mann will seine Tochter retten, wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert und schießt sich durch. Das kennt man auch schon aus Western und eben aus fast jedem zweiten Actionfilm. Hier läuft alles zwar sehr schnörkellos aber eben auch klischeehaft ab und der Mangel an Innovationen gerade auch bei der Bildsprache macht alles sehr erwartbar und schmälert somit auch die Spannung. Langweilig ist der Film nicht, aber überzeugen kann er auch nicht. Der Hinweis der Drehbuchautoren einen neuen „Erbarmungslos“ (von Clint Eastwood) zu schaffen, ist nachgerade unverschämt und zeugt von grandioser Selbstüberschätzung. Die inhaltlichen Ebenen versanden nämlich fast immer. Das der Held nach seinem Ausstieg aus der kriminellen Szene eine Art Doppelleben führt, ist ein Klischee und das seine Tochter auch eines hat ist zwar recht neu, aber aus der entstehenden Korrelation und dem Konfliktpotential wird nichts gemacht, außer es als Aufhänger für die eigentliche Story zu nehmen. Da können auch Bruce Willis und John Cusack in ihren kleinen Nebenrollen nicht darüber hinwegtäuschen das hier alles nur solider Durchschnitt ist. Denn auch die Action kann nicht sonderlich überzeugen und ist eher altbacken brav. Der Regisseur hat eindeutig kein Händchen für das Drama und für die Action fehlte entweder der Mut um diese blutiger werden zu lassen oder schlicht das Geld. Aber das Hauptproblem des Filmes ist der Hauptdarsteller Jason Patric. Er wirkt sehr müde und lustlos und vermag es nicht die Feinheiten der Rolle herauszuspielen, welche im Skript durchaus angelegt sind. Im Grunde spielt er überhaupt nicht und gibt sich auch keine Mühe. Zudem sieht er für die Rolle zu jung aus, so dass manche, spärlich eingebauten, Gags dann noch nicht einmal zünden wollen, weil sie sich eben auf das Alter des Charakters beziehen. Zudem gibt es einige völlig unnötige und mit schlechtem Timing eingesetzte Zeitlupen die nur von Unsicherheit zeugen. Zeitlupen dienen dem Spannungsaufbau oder um etwas dramatisch zu erhöhen. Die letzte Szene etwa in diesem Stil zu halten, dient keinem der beiden Aspekte und ist absolut unnötig.

Sowohl das Bild als auch der Ton sind gut, aber nicht herausragend. Die Extras sind typisch, und damit langweilig, ausgefallen. Das Featurette ist eine reine Werbemaßnahme und versucht dem Film mehr Substanz zu geben, als er besitzt. Die Interviews wiederholen manches aus dem Featurette und sind leider nicht separat anzuwählen. Dann gibt es noch den Trailer und eine Trailershow sowie eine Bildergalerie.

Solider Durchschnitt. Was schade ist, da hier deutlich mehr drin gewesen wäre. Aber der Film leidet an einer unsicheren Regie und einem schwachen Hauptdarsteller.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © KSM GmbH