The Other Woman - DVD

DVD Start: 19.08.2011
FSK: ab 6 - Laufzeit: 98 min

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Inhalt

Für die junge Harvard-Absolventin Emilia hatte alles so wunderbar begonnen. Ein erster Job in einer tollen Anwaltskanzlei in New York, die Liebe ihres Chefs Jack, der für sie seine Ehefrau verlässt, die Schwangerschaft, die Geburt der kleinen Isabel. Doch dann schlägt das Schicksal hart und unbarmherzig zu, denn Isabel lebt nur drei Tage.

Die kleine Familie, zu der auch Jacks achtjähriger Sohn gehört, steht unter Schock. Die giftigen Attacken von Jacks Ex-Frau, die nach allen schnappt, die ihr nahe stehen und Williams Abneigung gegen seine Stiefmutter verschärfen die Situation. Erst als sie schon vor den Trümmern ihrer Ehe steht, hat Emilia den Mut, eine folgenschwere Entscheidung zu treffen ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Originaltrailer, Trailershow

DVD und Blu-ray | The Other Woman

DVD
The Other Woman The Other Woman
DVD Start:
19.08.2011
FSK: 6 - Laufzeit: 98 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Other Woman The Other Woman
Blu-ray Start:
19.08.2011
FSK: 6 - Laufzeit: 102 min.

DVD Kritik - The Other Woman

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 6/10


Die Anwältin Emilia (Natalie Portman) ist nicht weit entfernt von einer schweren Depression. In der Kleinstadt, wo sie mit ihrem Mann Jack (Scott Cohen) lebt, wird sie von anderen Frauen gemieden, da sich Jack ihretwegen von der Ärztin Carolyne (Lisa Kudrow) und dem gemeinsamen Sohn William (Charlie Tahan) getrennt hat. Obwohl William ab und an auch bei Jack und Emilia wohnt, ist das Verhältnis zwischen Jacks kleinen Sohn und Emilia nicht gerade das beste. Doch das größte Unglück ereignet sich, als Emilias und Jacks kleine Tochter Isabel nur wenige Tage nach der Geburt am plötzlichen Kindstod stirbt. Fortan ist nichts, wie es vorher war.

Das Familiendrama “The Other Woman” basiert auf dem Roman “Love and Other Impossible Pursuits” (wie der Film auch im Original heißt) der Autorin Ayelet Waldman von 2006 und ist alles Andere als eine Feel-Good-Komödie. Regisseur und Drehbuchautor Don Roos lässt in seinem vierten Spielfilm viel Leid geschehen und stellt Natalie Portman als Emilia dabei in den Mittelpunkt. Sie ist in ihrer Trauer um ihr gestorbenes Kind untröstlich, was sich nicht so sehr in Tränen wie in einer unüberbrückbaren Mauer, die sie um sich herum gebaut hat, offenbart. Dabei hat auch der von Charlie Tahan gespielte kleine Sohn William keine Chance. Emilia behauptet zwar stets, er würde sie nicht mögen, da sie die Familie zerstört hat, in Wahrheit lässt sie William aber gar keine Möglichkeit, sich ihr zu nähern – und auch sie selbst, obwohl sie das Beste will, versteht es nicht, William ihr Herz zu öffnen. Das liegt zum Teil auch an der Exfrau Carolyne, dargestellt von Lisa Kudrow, die die meisten aus der Sitcom Friends kennen werden. Hier spielt sie jedoch eine völlig andere Rolle als die der quirligen Phoebe. In „The Other Woman“ muss Carolyne damit fertig werden, dass ihr Mann sie und den gemeinsamen Sohn verlassen hat. Ihre negativen Emotionen bündelt sie in ihrem furchtbaren Verhalten gegenüber Emilia, der sie das Leben so schwer wie möglich macht und auch nicht vor Äußerungen das tote Kind betreffend zurück schreckt. Eine durchaus nachvollziehbare Handlung, für Emilia sind es jedoch weitere Tropfen, die das Fass des Unglücks als bald zum Überlaufen bringen. Und so wie Carolyne beginnt auch Emilia, um sich zu beißen und selbst ihre Eltern, Freunde und ihr Ehemann Jack sind nicht vor ihren Angriffen sicher. Natalie Portman spielt diese Rolle überzeugend und dabei zum Teil wenig sympathisch, macht es allerdings dem Zuschauer auch nicht leicht, sich ihr emotional nahe zu fühlen. Denn gerade so schwierige Themen wie Kindstod oder zerrüttete Familienverhältnisse benötigen eine sanfte Regiehand, um den Zuschauer nicht aufgrund der vielen Problemen zurückschrecken zu lassen. Leider gelingt dies Don Roos nicht so ganz, zu viele Themen werden aufgebaut, zu viel, um den Zuschauer die ganze Zeit bei der Stange zu halten. Und so bleibt „The Other Woman“ etwas oberflächlich und kann nur selten wirklich berühren, eine Unzulänglichkeit, die die sehr guten Schauspieler gut, aber nicht perfekt kompensieren können.

Die Bild- und Tonqualität ist durchgehend gut. Leider hat „The Other Woman“ außer dem Trailer in zweifacher Form (einmal auf Deutsch, einmal auf Englisch) keine weiteren Extras aufzuweisen.


by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Ascot Elite