The Open Door - DVD

DVD Start: 14.01.2011
FSK: ab 18 - Laufzeit: 93 min

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Inhalt

Für die junge Angelica ist der Abend vollends ruiniert. Ausgerechnet in der Nacht, in der die größte Party des Jahres an ihrer Highschool stattfindet, muss sie zu Hause bleiben. Schlechte Voraussetzungen, um bei ihrem Love-Interest Brad zu landen und auch keine gute Ausgangslage, um von ihren Kommilitonen endlich anerkannt zu werden. Als sie frustriert das Radio einschaltet, findet sie dort einen neuen Sender: THE OPEN DOOR. Diese Radiostation soll nur alle 29 Tage an Vollmond auf Empfang gehen und seinen Hörern ihre Herzenswünsche erfüllen können. Angelica zögert nicht eine Sekunde, ruft den Sender an und formuliert in ihrer Frustration eine ganze Breitseite an bösen Wünschen, die allesamt ihren Eltern und ihren Schulkameraden gelten. Doch man sollte sich immer genau überlegen, was man sich wünscht, denn nun geraten die Dinge in dieser Nacht völlig aus dem Ruder...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen

Video on demand - The Open Door

DVD und Blu-ray | The Open Door

DVD
The Open Door The Open Door
DVD Start:
14.01.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 93 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - The Open Door

DVD Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 5/10
Ton: | 5/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 3/10


Sei vorsichtig mit Wünschen
„The Open Door“ ist ein kleiner Grusler, der Elemente aus anderen Horrorfilmen in sich vereinigt. Da hätten wir etwa Anleihen an „Ring“, „Carrie“, „Tanz der Teufel“ und „Wishmaster“. Wer jetzt befürchtet, dass in dieser Neuerscheinung nichts wirklich Originelles geboten wird, der hat leider recht. Zu keiner Zeit kommt der Film über den Durchschnitt hinaus. Obwohl das bei manchen der Darstellern noch ein wahres Kompliment wäre. Die besten von ihnen erreichen gerade mal so eben das untere Durchschnittsniveau. Die schlechte Synchronisation tut noch ihr übriges dazu. Bildsprachlich spielt sich auch alles auf einem eher durchschnittlichen TV-Niveau ab. Aber leider nicht auf dem amerikanischen, sondern auf dem deutschen. Die Beleuchtung ist sehr einheitlich und so werden an keiner Stelle irgendwelche bildsprachlichen Spannungseffekte anhand von Schatten aufgebaut. Es gibt zwar einige Kameraeffekte, aber bei einer solch schlechten, weil einfallslosen, Beleuchtung spielen die im Grunde keine Rolle mehr. Es gibt zwar zwei sehr spannende Szenen und zwei Schocks, aber das ist wahrlich nicht viel und entsteht in Standardsituationen des Horrorfilms. Für einen guten Horrorfilm ist das lange nicht genug. Anspruchslose Horrorjunkies oder Genreneueinsteiger, die noch keinen großen Kenntnisstand haben, könnten sich eventuell amüsieren. Aber jeder, der schon mindestens zwanzig Horrorfilme gesehen hat, wird sich langweilen. Manche der Tricks sind zwar ordentlich, aber auch geklaut. Wie die Heldin einmal in der Luft hängt, erinnert an „Poltergeist“, das Make-Up erinnert entfernt an „Tanz der Teufel“, die gesamte Story an „Wishmaster“, das das Böse aus dem Radio kommt, erinnert an „Ring“ (obwohl es da der Fernseher war) und das die Heldin nicht unbedingt beliebt ist, sondern nur von ihren Mitschülern verarscht wird, ist sehr an „Carrie“ angelehnt. Der Film ist wahrlich ein einziges Deja Vu. Und der kleine Schlussgimmick am Ende, wie etwa die Radioanzeige und die Schlusseinstellung, stammt nun wirklich aus der Mottenkiste. Wenn schon ein bekanntes Thema neu aufgewärmt wird und Elemente aus berühmten Horrorfilmen vorkommen, sollte zum mindesten die Machart solide sein und zumindest teilweise Spannung erzeugt werden. Schade, aber das war nichts.

Das Bild und der Ton sind okay, aber nicht berauschend. Abgesehen von dem Trailer und einer Trailershow werden keinerlei Extras geboten.

Anspruchsloser Horror aus der Mottenkiste für den Neueinsteiger oder Horrorjunkie. Zahlreiche Anleihen, Machart auf TV-Niveau und schlechte Darsteller machen den Film unterdurchschnittlich. „The open eyes“ wäre als Titel treffender gewesen. In der Hoffnung, das die Augen auch offen bleiben.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © Sunfilm





DVD Wertung:
Film: | 0/10
Bild: | 3/10
Ton: | 5/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 1/10


Manche Filme, die von der FSK eine Freigabe ab 12 oder 16 Jahren erhalten haben, sind oftmals deutlich härter und man fragt sich, wieso die Jugendschützer hier so großzügig waren. Dann gibt es wiederum Filme, die erst ab 18 Jahren freigegeben sind und man erwartet ungeheure Brutalitäten, Schock- und Blutmomente und muss sich am Ende fragen, weshalb die FSK hier so hart vorgegangen ist. „The Open Door“ ist so ein Film, der in Punkto Grusel, Unbehagen und Horror noch nicht einmal einem besseren Teil der Harry-Potter-Filme das Wasser reichen kann – nur ist Potter frei ab 12 und „The Open Door“ nur für Erwachsene.

Gut, dies sagt noch nichts über den Film selbst aus, hat sich die FSK eben mal einfach nur ordentlich vertan, oder verträgt nicht mehr allzu viel, denn Blut ist ja schon zu sehen in diesem „Horror“-Film. Das Problem bei „The Open Door“ ist jedoch ein viel größeres, schlimmeres: Es ist ein Horrorfilm, der sein Publikum unentwegt langweilt und noch nicht einmal als lustiger Trashfilm durchgehen kann. Und spätestens dann haben solche Filme ein richtiges Problem, denn sie haben einfach gar keine Zielgruppe mehr!

Die junge Angelica bekommt Hausarrest von ihren Eltern, ausgerechnet an dem Abend, als sie auf einer Party ihrem Schwarm ihre Liebe gestehen will. Genervt und wütend ruft sie bei einer mysteriösen Radiosendung an und teilt dem Orakel all ihre Wünsche mit: Sie will ihre Eltern nicht mehr sehen, will sterben, wenn sich ihr Lover nicht für sie entscheidet und sie will zukünftig auf all ihre Freunde verzichten. Kurze Zeit später nimmt das Grauen seinen Lauf, denn ihre Wünsche sollen Stück für Stück in die Tat umgesetzt werden. Der Teufel persönlich kümmert sich darum.

In erster Linie beginnt hier aber das Grauen für den Zuschauer. Nach endlos langem, belanglosen Teenie-Gesülze, dass in der deutschen Synchronisation nahezu unerträglich wird, hofft und klammert man sich nun noch daran, dass irgendwas losgeht. Schließlich ist dies doch ein Horrorfilm, ein blutiger noch dazu. Doch es wird weder spannender noch blutiger, kein Horrorfilm, kein Gorefilm, kein Trashfilm – eigentlich gar kein Film mehr, sondern eine Zumutung. Plötzlich lernt man die ersten, langweiligen Minuten des Films im Nachgang durchaus noch zu schätzen, denn das dämliche, hölzerne Schauspiel der durchweg fehlbesetzten Jungdarsteller ist in dieser Hinsicht noch für einige Lacher gut. Doch wenn die Protagonisten nicht mehr doof in den Kulissen rumstehen können und sinnfreie Sachen sagen dürfen, sondern nur noch rumrennen, rumschreien und rumheulen dürfen, wird dem Zuschauer auch dieser Spass noch genommen und dieser filmische Abschaum nervt einfach nur noch. Es wird allmählich Zeit, über Schadenersatzansprüche gegenüber der Filmindustrie nachzudenken, denn solche Filme stehlen wertvolle Freizeit…

by Oliver Tege