The Mechanic - DVD

DVD Start: 08.09.2011
FSK: ab 18 - Laufzeit: 88 min

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Inhalt

Als Auftragskiller ist Arthur Bishop (Jason Statham) einer der besten: Kühl, präzise und knallhart erledigt er seine Jobs – und immer allein. Aber als sein Mentor und Freund Harry (Donald Sutherland) ermordet wird, wird es für Bishop persönlich. Er will die Hintermänner tot sehen. Seine Mission wird kompliziert, als Harrys Sohn Steve (Ben Foster) auftaucht. Steve hat ebenfalls Rache geschworen, und Bishop soll ihm das Handwerk beibringen. Der notorische Einzelgänger stimmt zu, doch schnell wird sein neuer Schüler zu seinem gefährlichsten Auftrag…

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Kinowelt Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Featurette: Tools of the Trade: Inside the Action, Erweiterte und geschnittene Szenen, Trailer, Wendecover

DVD und Blu-ray | The Mechanic

DVD
The Mechanic The Mechanic
DVD Start:
08.09.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 88 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
The Mechanic The Mechanic
Blu-ray Start:
08.09.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 93 min.
The Mechanic - Steelbook Collection The Mechanic - Steelbook Collection
Blu-ray Start:
20.09.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 92 min.
The Mechanic - Steel Edition The Mechanic - Steel Edition
Blu-ray Start:
28.01.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 93 min.

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DVD Kritik - The Mechanic

DVD Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 8/10


Killer unter sich
„The Mechanic“ ist ein Remake von dem gleichnamigen Film von 1972 mit Charles Bronson und Jan-Michael Vincent. Der deutsche Verleihtitel war damals „Kalter Hauch“. Damals war der Film einer der ersten überhaupt, dessen Hauptpersonen professionelle Killer waren. Mittlerweile ist das nicht mehr so besonders, da sie in so vielen Filmen vorkommen. Das professionelle Töten ist mittlerweile ja auch Thema der ganzen Filme um Scharfschützen und Agenten. „The Mechanic“ ist dennoch ein bisschen anders, da keine Moral aufgepfropft wird. Es kommt zwar ein Ehrempfinden und die Einsamkeit zur Sprache, aber sonderlich sympathisch werden die Figuren nicht, obwohl sie dem Zuschauer nahe gebracht werden. Dem steht ihre Profession entgegen. Was aber der Neuverfilmung hervorragend gelingt, ist ein Einblick in die Psyche von professionellen Mördern, ohne das das inhaltliche Hauptaugenmerk darauf gerichtet wird. Die Story an sich vernachlässigt das. Auch die Vater-Sohn-Komplexität, welche im Original noch sehr viel stärker ausgearbeitet worden ist, kommt hier etwas kurz. Was auch daran liegt, dass der Altersunterschied zwischen den Darstellern Jason Statham als Ersatzvater und Ben Foster als Killerlehrling nicht allzu groß zu sein scheint. Beide Aspekte kommen zwar vor, werden aber nicht dramenhaft ausgearbeitet. Hier liegt es vor allen an den herausragenden Darstellern, dass diese Thematik den ganzen Film über zu spüren ist. Jason Statham ist so gut wie selten und kann diesmal mit seinen Blicken und seiner stoischen Miene sehr viel mehr sagen als ihm sonst ein Film Raum gibt. Und Ben Foster lässt seine Frustration und seine Wut des Charakters jede Szene spüren. Beide zusammen ergeben zwei konträre Pole, welche die Spannung enorm erhöhen. Besonders der Zweikampf Ben Fosters mit einem sehr starken Gegner, den er eigentlich schnell und heimlich erledigen soll, ist eine der Schlüsselszenen. Hier reagiert sich der Charakter ab, er braucht die Energie, die Herausforderung und den körperlichen Schmerz, um mit dem Tod seines Vaters klar zu kommen. Diese Szene ist auch ein schönes Beispiel dafür, wie sehr die dramatischen Aspekte, die Schauspielkunst und die Action miteinander verknüpft werden. Sie werden nicht nur verbunden, sondern ergeben wirklich eine Einheit. Die Action ist angenehm Oldschool und verzichtet größtenteils auf Computereffekte und alle Aspekte ergeben ein sehr hohes Tempo mit großer Spannung. Man kann sich nicht sicher sein bei diesen Charakteren, wie sie auf Enthüllungen reagieren werden. Zudem ist der Film von Kamermann Eric Schmidt toll fotografiert und kann auch mit seinen Bildern bezaubern. Aber trotz aller Action, die brutal und kreativ ist, wird der Film von den Darstellern getragen. Statham zeigt einen in sich gekehrten Mann, der dennoch offen sein will (toll die Szenen mit seiner „Freundin“). Donald Sutherland ist immer ein schauspielerisches Ereignis und Ben Foster zeigt einen sehr guten Gegenpol zu Statham, da sein Charakter noch nicht verroht ist. Durch die Charakterzeichnungen wird auch die Gefahr gebannt, dass die Killer glorifiziert werden. Denn jeder hat keinerlei Ethik oder Moral und was immer in deren Fokus steht, ist das Eigeninteresse. Einer der ernsthaftesten und damit einer der besten Actionfilme der letzten Jahre.

Sowohl das Bild und der Ton sind sehr gut. Das Bild ist scharf und klar mit satten Farben und der Ton kann nicht nur in den Actionszenen überzeugen. Als Extras gibt es ein Feature über die Stunts, wobei besonders interessant ist, dass die Darsteller selbst viele davon machten. Dann gibt es noch Trailer und geschnittene als auch erweiterte Szenen.

Hervorragende Darsteller geben dem Film bei aller sehr guten Action Tiefe und Charakter. Was das Drehbuch teilweise versäumt machen Statham, Foster und Sutherland wett. Aber auch die Action ist dynamisch und spannend. Für Actionfreunde ein Muss.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Kinowelt Home Entertainment